Date Dienstag, 01. September 2026, 19:00 Uhr
Ort Vor Ort
Format Podiumsdiskussion

Nach dem Überfall auf Polen: Deutsche Massenverbrechen im Herbst 1939

Kosten: Eintritt frei
Dauer: 90 Minuten
Sprachen: Deutsch, Polnisch

In den besetzten nördlichen und westlichen Gebieten Polens verübten die deutschen Besatzer im Herbst 1939 Verbrechen von bis dahin ungekanntem Ausmaß. Soldaten der Wehrmacht und Angehörige von Einsatzgruppen aus SS und Polizei sowie deutsche Zivilisten ermordeten mehrere Tausend Polen, darunter Vertreter der örtlichen Eliten, vermutete Gegner des deutschen Regimes oder Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten. Der Terror zeigte den Überlebenden, dass Polen keine Rechte mehr hatten und jederzeit vom gewaltsamen Tod bedroht waren. In Deutschland stehen diese Verbrechen oft im Schatten anderer Gewaltverbrechen im besetzten Polen. 

Tomasz Ceran ist einer der besten Kenner der Thematik und wird die besondere historische Bedeutung des „Pommerschen Verbrechens“ darstellen. 

Dr. Magdalena Sacha wird die Frage diskutieren, wie diese Verbrechen in einer Ausstellung dargestellt und vermittelt werden können. 

Begrüßung

Uwe Neumärker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum
Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut

Vorträge

Dr. habil. Tomasz Ceran, Institut des Nationalen Gedenkens
Dr. Magdalena Sacha, Piasnitz-Museum Wejherowo

Podiumsdiskussion

Dr. habil. Tomasz Ceran
Dr. Magdalena Sacha

Moderation

Robert Parzer, Deutsch-Polnisches Haus

Im Anschluss

Kleiner Empfang

Wann

Dienstag, 1. September 2026  19:00 Uhr

Wo

Topographie des Terrors, Auditorium 
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

Veranstalter

Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum >> mehr, Deutsches Polen-Institut, Deutsch-Polnisches Haus

Hinweise

Die Veranstaltung wird deutsch-polnisch gedolmetscht und aufgezeichnet.

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, stimmen Sie zu, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.

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