Kinder über den Holocaust. Frühe Zeugnisse 1944-1948
Unmittelbar nach dem Ende der deutschen Besatzung in Polen befragten Vertreter der Jüdischen Historischen Kommission überlebende Kinder – eine einzigartige Quellensammlung entstand. Die nun in der Edition „Kinder über den Holocaust” erstmals in deutscher Sprache veröffentlichten Überlebensberichte erzählen von Drangsalierung, Angst und Verfolgung, mutiger Rettung, aber auch verweigerter Hilfe.
Feliks Tych, 1929 geboren, war bis 2006 Direktor des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau. Der Überlebende des Warschauer Ghettos war lange Jahre Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Gastprofessor in Göttingen, Darmstadt, Berlin und Freiburg im Breisgau.
Alfons Kenkmann, 1957 geboren, ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig und Mitglied im Internationalen Beirat der Stiftung Topographie des Terrors. Bis 2003 leitete er den Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster.
Beate Kosmala, 1949 geboren, Historikerin, ist seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Projekt „Stille Helden”. Zuvor war sie am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin tätig.
- Grußworte
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Iwona Kozlowska, Botschaftsrätin, Polnische Botschaft Berlin
Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”, Berlin - Einführung
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Dr. Joachim Gauck , Vorsitzender Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Berlin
- Buchvorstellung
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Prof. Dr. Feliks Tych , Warschau
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Leipzig - Moderation
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Dr. Beate Kosmala , Berlin
- Veranstaltungsort
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Martin-Gropius-Bau (Kinosaal)
Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin-Kreuzberg - Partner
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Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.