Date Dienstag, 15. April 2008, 20:00 Uhr
Ort Vor Ort
Format Buchpräsentation

Kinder über den Holocaust. Frühe Zeugnisse 1944-1948

Unmittelbar nach dem Ende der deutschen Besatzung in Polen befragten Vertreter der Jüdischen Historischen Kommission überlebende Kinder – eine einzigartige Quellensammlung entstand. Die nun in der Edition „Kinder über den Holocaust” erstmals in deutscher Sprache veröffentlichten Überlebensberichte erzählen von Drangsalierung, Angst und Verfolgung, mutiger Rettung, aber auch verweigerter Hilfe.

Feliks Tych, 1929 geboren, war bis 2006 Direktor des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau. Der Überlebende des Warschauer Ghettos war lange Jahre Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Gastprofessor in Göttingen, Darmstadt, Berlin und Freiburg im Breisgau.

Alfons Kenkmann, 1957 geboren, ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig und Mitglied im Internationalen Beirat der Stiftung Topographie des Terrors. Bis 2003 leitete er den Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster.

Beate Kosmala, 1949 geboren, Historikerin, ist seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Projekt „Stille Helden”. Zuvor war sie am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin tätig.

Grußworte

Iwona Kozlowska, Botschaftsrätin, Polnische Botschaft Berlin
Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”, Berlin

Einführung

Dr. Joachim Gauck , Vorsitzender Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Berlin

Buchvorstellung

Prof. Dr. Feliks Tych , Warschau
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Leipzig

Moderation

Dr. Beate Kosmala , Berlin

Veranstaltungsort

Martin-Gropius-Bau (Kinosaal)
Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin-Kreuzberg

Partner

Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

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