Mit Livestream
Anmeldung erforderlich
Date Dienstag, 07. Juli 2026, 19:00 Uhr
Ort Vor Ort
Format Podiumsdiskussion / Vortrag

Die USA unter Trump. Sind Vergleiche mit der NS-Diktatur berechtigt?

Kosten: Eintritt frei
Dauer: 90 Minuten
Sprachen: Deutsch

„Amerika auf dem Weg zur Autokratie? Trumps radikaler Kurs“ (dpa, 20.2.2025). Diese und ähnliche Schlagzeilen sind in den bundesdeutschen Medien seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 immer wieder zu finden. Berichte und Analysen von Journalisten, Politikwissenschaftlern und Historikern machen zunehmend deutlich, dass die USA dabei sind, sich aus dem Kreis liberaler Demokratien zu verabschieden. 
Was macht eine funktionierende Demokratie aus? Wie gefestigt war die Demokratie in den USA vor Trumps Machtantritt? Welche Veränderungen gibt es seit der zweiten Amtszeit von Trump? Wie sind die in der Öffentlichkeit verstärkt gezogenen NS-Vergleiche zu werten? Gibt es Parallelen zur Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland 1933? Sind Vergleiche zwischen der US-Polizei- und Zollbehörde ICE und der Gestapo angemessen? Wie ist die Haltung der US-Bevölkerung? Dies sind einige der Fragen, die im Podiumsgespräch erörtert werden. 

Melinda Crane, US-amerikanische Journalistin, war zuletzt politische Chefkorrespondentin im englischen Programm der Deutschen Welle TV. Sie analysiert regelmäßig die transatlantische Politik für mehrere deutsche und ausländische TV- und Hörfunksender. 

Christoph von Marschall ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des „Tagesspiegel“. Seit 1991 schreibt er dort vor allem über Außen- und Sicherheitspolitik. Seit 2005 hat er unter vier Präsidenten (George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump, Joe Biden und erneut Trump) mit Zugangspass zum Weißen Haus aus den USA berichtet. 

Michael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen Publikationen gehört Ambivalenz des Volkes. Der Nationalsozialismus als Gesellschaftsgeschichte (2019). 

Andrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors.

Impulsvortrag

Dr. Christoph von Marschall, Berlin

Podiumsgespräch

Dr. Melinda Crane, Berlin, Dr. Christoph von Marschall und Prof. Dr. Michael Wildt, Hamburg

Moderation

Dr. Andrea Riedle, Berlin 

Wann

Dienstag, 7. Juli 2026  19:00 Uhr

Wo

Topographie des Terrors, Auditorium 
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

Anmeldung

veranstaltungen@topographie.de 
(nur bei Teilnahme vor Ort)

Hinweis

Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.

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