Mahnort Güterbahnhof Moabit
Die Deportation von Juden aus Berlin
Von Berliner Bahnhöfen sind in der NS-Zeit etwa 55.000 Juden deportiert und zumeist ermordet worden. Die Mehrzahl von ihnen wurde vom Güterbahnhof Moabit aus verschleppt. Auf dem Bürgersteig der Quitzowstraße 18-20, an einem ehemaligen Zugang zum Bahnhof, informiert seit 2007 eine Stele über die Deportationen von diesem Ort.
Alfred Gottwaldt beschreibt die Struktur der „Judentransporte” aus der Reichshauptstadt während des Zweiten Weltkriegs. Er skizziert auch einige Lebensläufe von Menschen, die über Moabit deportiert wurden und nicht zurückkehrten. Der Band wird ergänzt durch einen Erinnerungsbericht von Hildegard Henschel, die ihre Deportation von Moabit nach Theresienstadt überlebt hat.
Autor/in
Alfred Gottwaldt
Herausgeber/in
Andreas Nachama
ISBN-Nummer
978-3-95565-054-4
Sprache
deutsch
Erscheinungsort
Hentrich & Hentrich (Topographie des Terrors. Notizen, Band 8)
Seiten
104 Seiten
Erscheinungsjahr
2015