Zentrale des Bösen

Dienstag, 10. Juli 2012

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Hier standen die Schreibtische, an denen der Holocaust organisiert wurde. Die Gedenkstätte „Topographie des Terrors” erinnert seit 25 Jahren mit einer Ausstellung daran und fragt: Wie war das möglich?

Deutsche Welle - Geschichte

Topographie des Terrors: Die Schaltzentrale des Genozids

Dienstag, 10. Juli 2012

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Zehntausende junge Leute, meist Schüler auf Klassenfahrt aus den Bundesländern, aber auch dem Ausland, haben hier begriffen, was Faschismus heißt. Besucher bis aus Amerika und Australien haben sich an diesem Ort über das Dritte Reich und seine Verbrechen kundig gemacht. Jährlich werden mehr als 800 000 Menschen gezählt, die auf das Gelände kommen, dessen Grundmauern direkt entlang des einstigen Berliner Gestapo-Hauptquartiers verlaufen, mit Einblicken in die damaligen Folterkeller (Anmerkung der Stiftung Topographie des Terrors: Einblicke in Folterkeller gibt es auf dem Gelände nicht. Das Hausgefängnis der Gestrapo lag auf der Südseite des damaligen Gebäudes. Gefoltert wurde in den Vernehmungszimmern in den oberen Etagen.) Zur Nazi-Zeit befanden sich hier die Zentralen der SS, der Geheimen Staatspolizei und des Reichssicherheitshauptamts – die höchste Konzentration an Tätern. 1987, zur 750-Jahr-Feier Berlins, wurde das Gelände erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht – und danach mit großen Hindernissen und Zerwürfnissen architektonisch aufbereitet.

Badische Zeitung

Geschichte gucken

Montag, 9. Juli 2012

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In der Hauptstadt boomt der Geschichtstourismus: Die großen Berliner Gedenkstätten melden ein zweistelliges Besucherplus, historische Sonderausstellungen erleben einen Millionenandrang. Allein ins Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” über den Fundamenten der NS-Terrorzentrale an der Wilhelmstraße, das seit nunmehr 25 Jahren besteht, kamen seit der Neu-Eröffnung im Frühjahr 2010 fast zwei Millionen Menschen. In diesem Sommer sind denn in Berlin auch drei Schauplätze des 20. Jahrhunderts aufs Neue zu entdecken – die Wilhelmstraße als Hitlers Machtzentrum, die Grenze am „Checkpoint Charlie” und der Mauerstreifen an der Bernauer Straße.

WAZ

Wilhelmstraße, die Kulisse der braunen Gewalt

Montag, 9. Juli 2012

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Jedes Schauspiel braucht eine Bühne. Zu den wichtigsten „Spielstätten” des Dritten Reiches, auf denen die Ideologie der „Volksgemeinschaft” inszeniert wurde, gehörte die Wilhelmstraße, die zentrale Regierungsmeile Deutschlands. Von den mehr als 40 Gebäuden der einstigen Bebauung zwischen dem Boulevard Unter den Linden und der Kreuzung Wilhelmstraße/Zimmerstraße steht heute nicht einmal mehr ein halbes Dutzend. Die einstige Wilhelmstraße, wie man sie etwa aus Fernsehdokumentationen über das Kaiser- und Dritte Reich kennt, ist fast nicht mehr existent.

Berlin1

25 Jahre „Topographie des Terrors”

Samstag, 7. Juli 2012

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Mit einer Ausstellung im Foyer zum Thema „Das Aktive Museum und die Topographie des Terrors” erinnert das Dokumentationszentrum an seine Anfänge. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sie aus Anlass des Jubiläums eröffnet.

kulturport.de

Le Centre Topographie de la Terreur fête ses 25 ans

Freitag, 6. Juli 2012

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Construit à l'emplacement de trois piliers du régime nazi, le centre de documentation Topographie de la Terreur fête ses 25 ans. A cette occasion, des acteurs du théâtre Maxim Gorki sont venus investir les lieux.

Deutsche Welle

Gleichgewicht der Erinnerung

Donnerstag, 5. Juli 2012

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Erst 25 Jahre? Schon 25 Jahre? Beides darf man zum Jubiläum der Topographie des Terrors (TdT) sagen: dass diese Einrichtung erst so lange nach dem Ende der NS-Zeit entstand, und dass sie andererseits nun schon seit einem Vierteljahrhundert Besucher auf das Gelände der Gestapo-Zentrale führt und mit dem Terrorsystem der SS vertraut macht. Es bedurfte erheblicher Mühen eines wahrhaft bürgerschaftlichen Engagements, um die Politik zur Einrichtung eines solchen Informations- und Dokumentationsortes zu bewegen. Inzwischen ist die TdT längst zur selbständigen Stiftung öffentlichen Rechts aufgestiegen.

Jüdische Allgemeine

„Topographie des Terrors” Gedenkstätte zu Schrecken der NS-Herrschaft wird 25

Donnerstag, 5. Juli 2012

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Seit 1987 informiert die Ausstellung „Topographie des Terrors” am Standort der ehemaligen Zentralen von Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt über den SS- und Polizeistaat. Rund 840.000 Menschen haben 2011 in Berlin die Dauerausstellung über die NS-Schreckensherrschaft besucht.

sueddeutsche.de

Der Ort der Täter

Mittwoch, 4. Juli 2012

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Die Berliner „Topographie des Terrors” zeigt einen Ort des Schreckens: Von 1933 bis 1945 befanden sich hier die wichtigsten Zentralen des Nazi-Terrors. Seit 25 Jahren ist der Ort eine Gedenkstätte. Angefangen als Bürgerinitiative, ist sie heute die meistbesuchte Erinnerungsstätte Berlins.

dradio

Neumann und Wowereit würdigen „Topographie des Terrors”

Mittwoch, 4. Juli 2012

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Das NS-Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” in Berlin begeht am Mittwoch sein 25-jähriges Bestehen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) würdigte am Dienstag die Gedenkstätte als „Vorbild in der deutschen Erinnerungslandschaft” und verwies dabei auf die breit angelegte Bildungsarbeit der Stiftung und den „bewussten Umgang mit dem historischen Umfeld”.

epd