Dienstag, 27. September 2022 19:00 Uhr

Neuere Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager

Buchpräsentationen:

Zwischen Kollaboration und Widerstand. Beiträge des 21. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2020)
Verena Meier, Heidelberg, und Dr. Paula A. Oppermann, München

Praktiken der Erinnerung und Wissensproduktion. Beiträge des 22. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2022)
Janine Fubel, Berlin, und Mareike Otters, Oranienburg

Moderation: Dr. Thomas Lutz, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag)

Topographie des Terrors Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

Eintritt frei

Nahezu jährlich findet eine internationale Fachtagung statt – hervorgegangen aus dem 1994 erstmals durchgeführten Workshop zur Geschichte der Konzentrationslager –, die von fortgeschrittenen Studierenden und Promovierenden selbständig organisiert wird. Die Referentinnen stellen als beteiligte Herausgeberinnen bzw. Autorinnen die letzten beiden Tagungsbände vor und vermitteln neue Einsichten in das Forschungsfeld national­sozialistischer Lager und ihrer Nachgeschichte. Die Bücher liegen in englischer Sprache vor.

Verena Meier, Historikerin, ist Stipendiatin der Forschungsstelle Antiziganismus in Heidelberg. Sie promoviert mit einer Studie über „Kriminalpolizei und Völkermord. Die nationalsozialistische Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg und die Aufarbeitung durch die Alliierten sowie in der DDR”.

Paula A. Oppermann, Historikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie wurde an der Universität Glasgow mit einer Arbeit über Faschismus und Antisemitismus in Lettland vor und während des Zweiten Weltkriegs promoviert.

Janine Fubel, Kulturwissenschaftlerin, ist Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und Stipendiatin der Fondation pour la Mémoire de la Shoah in Paris. Sie arbeitet an einer historischen Studie über die letzte Phase des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Jahr 1945.

Mareike Otters, Historikerin, ist Veranstaltungs- und Sonderausstellungsreferentin in der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen sowie Ausstellungskuratorin. Sie promoviert an der Universität Siegen im Bereich Visual Culture mit einer Arbeit zu Visualisierungen der Verbrechen in KZ-Gedenkstätten.