Führungen

Die Stiftung bietet Führungen durch die verschiedenen Ausstellungen des Dokumentationszentrums an.


ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN FÜR EINZELBESUCHER

Für Einzelbesucher werden kostenfreie Führungen durch die Hauptausstellung angeboten:

sonntags um 14.00 Uhr: deutschsprachige Führungen
sonntags um 15.30 Uhr: englischsprachige Führungen

Führungen dauern eine Stunde, die Teilnehmerzahl ist auf 17 Personen pro Gruppe beschränkt; Interessenten melden sich bitte 30 Minuten vor Beginn bei der Besucherinformation an.

Telefonische oder schriftliche Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich.


KOSTENFREIE FÜHRUNGEN FÜR MIGRANT/INNEN UND GEFLÜCHTETE

Die Zentralen des Terrors im „Dritten Reich“

Die öffentlichen Führungen richten sich an Besucher/innen mit Fluchthintergrund. Sie werden in arabischer Sprache, in persischer Sprache (Farsi) und einfachem Deutsch angeboten. Die Führungen bieten Einblicke in die Geschichte des deutschen Nationalsozialismus und seine globale Wirkung. Einige Themen sind: die Person Hitler, Ideologie, deutsche „Volksgemeinschaft“, Ausgrenzung, Konzentrationslager, die systematische Ermordung „rassischer Gegner“, das Überleben der „Nazis“ in Deutschland und in den arabischen Staaten nach Kriegsende. Der einstündige Rundgang durch die Ausstellung endet mit einem daran anschließenden Gespräch. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.

Anmeldung

 

FÜHRUNGEN FÜR GRUPPEN

Die Stiftung bietet für alle Ausstellungen Gruppenführungen in verschiedenen Sprachen an. Für blinde Besucher und Menschen mit Sehbehinderung können Führungen durch die Hauptausstellung gebucht werden. Geschulte Referenten begleiten Gruppen auch in Leichter Sprache durch die Hauptausstellung.
Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das Online–Formular oder kontaktieren Sie den Museumsdienst Berlin der Kulturprojekte Berlin GmbH:

Anmeldung

Telefon 030 254509-70
Fax 030 254509-77
E-Mail fuehrungen(at)topographie(dot)de


Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße

Hauptausstellung im Gebäude

Die Führung gibt einen Einblick in die innere Struktur des NS–Terrorapparates und sein Wirken zwischen 1933 und 1945. Im Mittelpunkt der Führung steht die Frage, wie die Mitarbeiter dieses Apparates die Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen in Deutschland und ganz Europa planten, organisierten und umsetzten und was dies für die Opfer bedeutete. Die Führung endet mit der Frage nach dem Umgang mit diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland. Andere Themenschwerpunkte können bei der Anmeldung vereinbart werden.
Anmeldung


Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus
Wechselausstellung vom 3. April bis 13. Oktober 2019

Die Ausstellung zeigt, in welchem Ausmaß das bisher meist als einflusslos dargestellte Reichsarbeitsministerium die nationalsozialistische Diktatur stützte. Es beteiligte sich an der Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen und wirkte maßgeblich an der Organisation des Zwangsarbeitereinsatzes mit. Welche Auswirkungen die Arbeits- und Sozialpolitik auf die Menschen im Deutschen Reich, aber auch in den deutsch besetzten Gebieten hatte, machen Fallbeispiele deutlich. Durch die Darstellung einzelner Biografien von Beamten des Reichsarbeitsministeriums wird deren Handlungsspielraum in der NS-Zeit ersichtlich. Die Ausstellung basiert auf den Ergebnissen einer Unabhängigen Historikerkommission, die seit 2013 die Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der NS-Zeit erforscht.
Anmeldung

Berlin 1933 – 1945. Zwischen Propaganda und Terror
Ausstellungsgraben (Open-Air) ab 13. April 2019

Die Führung thematisiert die Auswirkungen nationalsozialistischer Politik auf Berlin und seine Bevölkerung. Ausgewählte Beispiele zeigen Handlungsspielräume auf, die sich Einzelnen unter den Bedingungen einer Diktatur eröffneten. Darüber hinaus wird nach den Folgen der NS-Herrschaft für Berlin gefragt.
Anmeldung

Der historische Ort "Topographie des Terrors"
Führung auf dem Gelände (Open–Air)

Der Geländerundgang lädt zur historischen Spurensuche am Ort der ehemaligen NS–Terrorzentralen ein und ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit der NS–Vergangenheit und dem Umgang mit diesem "Ort der Täter" nach 1945 bis hin zur Entstehung des Denk- und Lernorts "Topographie des Terrors".
Anmeldung


weitere Informationen zum Führungsangebot:

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Teilnehmerzahl: max. 17 Personen pro Gruppe
Preis pro Gruppe: 70 Euro
Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei.


Seminare / Workshops