Das Gesicht des Gettos

Donnerstag, 10. November 2011

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Jahrzehnte lang lagerten die 27 Fotoalben mit rund 12.000 Kontaktabzügen unbeachtet im Staatsarchiv Lódz; aufgenommen wurden sie von jüdischen Fotografen im Getto Litzmannstadt. Die Fotografien zeigen Männer und Frauen bei der Arbeit, darunter zahlreiche Kinder. Sie zeigen Menschen in Wohnungen und Geschäften, Schulen, Kinderkolonien, Säuglingsstationen – und schließlich bei der Deportation vom Verladebahnhof aus. ... Bis Mitte Dezember zeigt die erste Wechselausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors” im Stuttgarter Rathaus eine Auswahl von fünfzig Vergrößerungen aus den Fotoalben.

Stuttgarter Zeitung

Internetseite für „Euthanasie”–Opfer wird freigeschaltet

Mittwoch, 9. November 2011

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In der Berliner Topographie des Terrors wird heute (11.00  Uhr) eine Gedenk-Webseite für die Opfer des nationalsozialistischen „Euthanasie”-Programms freigeschaltet. Der Internetauftritt trägt die Kennzeichnung gedenkort–T4.eu. Benannt ist die virtuelle Oberfläche nach der von den Nazis verwendeten Tarnbezeichnung T4.

Der Westen

Vor aller Augen

Dienstag, 8. November 2011

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„Die Lörracher Bilddokumente sind eindrucksvolle, verstörende Belege der öffentlichen Inszenierungen des Terrors. Die Deportation wurde von einer sehr breiten lokalen Öffentlichkeit wahrgenommen”, heißt es im Ausstellungskatalog. Die erschütternden Bilder aus dem NS-Alltag sind noch bis zum 8. Januar 2012 in der Berliner „Topographie des Terrors” zu sehen.

Deutsche Welle

Stimmen der Opfer am Ort der Täter

Samstag, 15. Oktober 2011

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„Stimmen der Opfer am Ort der Täter” lautet der Titel des neuen Bildungsangebotes zum Nationalsozialismus, das die Freie Universität Berlin und die Stiftung „Topographie des Terrors” gemeinsam entwickeln und anbieten werden. Dazu unterzeichneten Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität, und Professor Andreas Nachama, geschäftsführender Direktor der Stiftung „Topographie des Terrors”, kürzlich eine Kooperationsvereinbarung. Durch das Projekt sollen junge Besucher des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors” Zugang zu gefilmten Zeitzeugeninterviews erhalten, die sich insbesondere mit der Sicht der Opfer auf die Täter auseinandersetzen.

Der Tagesspiegel

Kultur ist ein Imagegewinn

Donnerstag, 15. September 2011

Berliner Museen laut Umfrage vor allem bei Touristen beliebt... mehr mehr

Die Berliner Kultureinrichtungen sind einer Umfrage zufolge bei Touristen sehr beliebt. Mehr als die Hälfte der Besucher (57 Prozent) sind Touristen, wie aus dem aktuellen Jahresbericht des Kultur-Monitorings hervorgeht. [...]

Dieses Jahr beteiligten sich erstmals die Gedenkstätten Stiftung Berliner Mauer, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Topographie des Terrors an der Besucher-Umfrage. Der Anteil der Berliner an den Besuchern von Gedenkstätten beträgt nur 12 Prozent. Von den fast 90 Prozent Touristen, die diese Orte aufsuchen, kommen knapp 52 Prozent aus dem Ausland. Von den Berlinern nichtdeutscher Herkunft besuchen laut Umfrage nur elf Prozent die Kultureinrichtungen der Stadt. „Hier gibt es noch eine Menge Hausaufgaben zu machen”, sagte Schmitz. [...]

Welt Kompakt

Studie: Kultur lockt immer mehr Berlin-Touristen

Montag, 29. August 2011

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Ohne Touristen sähen die Berliner Kultureinrichtungen ganz schön alt aus. Laut der aktuellen Kultur-Monitoring-Umfrage, die am Montag im Maxim Gorki Theater vorgestellt wurde, kommen fast 60 Prozent der Besucher nicht aus Berlin. Bei Museen sind es 75, bei Gedenkstätten wie dem Holocaust-Denkmal oder der Topographie des Terrors sogar 90 Prozent. „Berlins Kultur ist ein Tourismusmagnet”, so Kulturstaatssekretär André Schmitz bei der Vorstellung des Berichts. Mehr als das: Sie ist inzwischen der Hauptgrund, warum Besucher nach Berlin kommen. [...]

Der Tagesspiegel

Museums-Besucher meist Touristen

Montag, 29. August 2011

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Rund 57 Prozent der Besucher in den Berliner Kultureinrichtungen sind Touristen. Das ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Studie im Auftrag der Kulturverwaltung.

Besonders hoch ist der Anteil der Berlin-Besucher in den Gedenkstätten. Fast 90 Prozent der Besucher von Mauer-Gedenkstätte, Holocaust-Mahnmal und Topographie des Terrors sind Touristen, mehr als die Hälfte von ihnen aus dem Ausland. In den Berliner Museen stammen mehr als drei Viertel der Besucher nicht aus der Stadt. [...]

rbb

Klassik beim Klassiker

Mittwoch, 24. August 2011

Bei der diesjährigen Langen Nacht der Museen steht die Musik im Fokus... mehr mehr

Die Lange Nacht der Museen ist schuld. Ermutigt durch ihren Erfolg gründeten sich im Kielwasser Lange Nächte der Wissenschaften, der Sterne, der Bücher, des Shoppings, der Kirchen, der Hotelbars oder des Verbraucherschutzes – um nur einige zu nennen. Die Lange Nacht der Musik gibt es bislang nur in München. Grund genug, jenes etwas stiefmütterlich behandelte Genre in den Berliner Klassiker einzubinden. So wird sich die nächste Lange Nacht der Museen am 27. August um das Thema Musik ranken – in Anlehnung an die Ausstellung »Musik im Leben der Völker« aus den 20er Jahren, so die Veranstalter von den Berlin Kulturprojekten. In jener Exposition wurde erstmals Musik in einen interkulturellen Kontext gestellt. Über hundert Museen und Sammlungen werden sich dem Thema des nachts in Führungen und kulturellen Programmen annehmen. [...]

Die beteiligten Häuser kündigen für das nächtliche Ereignis allerlei Zusatzprogramme an. So werden im Alten Museum nicht nur in der neu gestalteten Ausstellung Griechen, Etrusker und Römer unter einem Dach vereint, sondern wird ab 20.30 Uhr der Chor der Berliner Kantorei geistliche Motetten anstimmen. Auch im Anne-Frank-Haus werden die Besucher mit Musik empfangen, im Computerspiele-Museum wird mit 80er-Jahre-Computern Retro-Sound erzeugt, und um Mitternacht trifft man sich auf dem Platz des Kulturforums, um einen der größten Chöre zu bilden, den Berlin je gehört hat. Film, Musik und Historie verband Roman Polanski meisterhaft in »Der Pianist«, der ab 20.30 Uhr vom Denkmal für die ermordeten Juden Europas präsentiert wird. Um einen Pianisten dreht sich auch der »Vortrag mit Musik« zu Karlrobert Kreiten ab 21 Uhr in der Topographie des Terrors. [...]

Neues Deutschland

Topographie des Terrors unter den TOP-10

Mittwoch, 17. August 2011

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Einer Meldung des Guardian zufolge rangiert die "Topographie des Terrors" unter den TOP-10 der Berliner Museumslandschaft.

guardian.co.uk

Topographie des Terrors – ein Ort der Erinnerung

Dienstag, 16. August 2011

Umfassendes Ausstellungs- und Bildungsangebot... mehr mehr

Das Gelände der Topographie des Terrors ist ein authentischer Ort, ein Ort der Täter. Hier unweit vom Potsdamer Platz befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparates.
Die Zentrale der Geheimen Staatspolizei war in der Prinz-Albrecht-Straße 8 (heute Niederkirchnerstraße) untergebracht, ab 1939 auch das Reichssicherheitshauptamt.

S-Bahn Berlin