Ausstellung: Kinderärzte als Täter in der NS-Zeit

Samstag, 10. Dezember 2011

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Vom 18. Januar bis zum 20. Mai 2012 zeigt die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin die Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit”. Über siebzig Jahre nach Beginn systematischer Tötungen geistig und körperlich behinderter Menschen 1939/1940 wird damit auch an die sogenannte „Kindereuthanasie” während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert.

ErzieherIn.de

Bei der Stiftung Topographie des Terrors: Das Team von «Wege und Widerstand» erhält den dritten Preis beim Projektwettbewerb «Respekt gewinnt!»

Freitag, 9. Dezember 2011

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Den Mitgliedern des Projekts «Wege und Widerstand - Ein Theaterstück auf den Straßen Lichtenbergs und Friedrichshains» wurde von den Ratschlagsmitgliedern Prof. Dr. Andreas Nachama (Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors) und Helmut Lölhöffel (Herausgeber des Informationsdienstes «blick nach rechts») in feierlichem Rahmen der dritte Preis des «Respekt gewinnt! Wettbewerbs» überreicht.

http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de/index.php/621/1

Mit der Deportation begann die Schnäppchenjagd

Sonntag, 4. Dezember 2011

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Schon bisher war eine Serie von Fotos bekannt, die bei der Deportation in Lörrach am 22. Oktober 1940 aufgenommen worden war. Vor kurzem erst fand das Stadtarchiv der südlichsten Stadt Deutschlands in seinen Beständen eine weitere Serie, die vier Wochen später aufgenommen wurde – und die Versteigerung des zurückgelassenen jüdischen Hausrates zeigt. Jetzt sind diese Bilder in der Berliner Dokumentation Topographie des Terrors auf dem Gelände der früheren Gestapo-Zentrale zu sehen; zuvor waren sie nur einmal kurz in Lörrach selbst ausgestellt.

Welt Online

Banalität des Bösen vor Gericht

Donnerstag, 24. November 2011

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Die Schau „Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht” wurde zuerst in Berlin gezeigt, entstanden ist sie aus in Koopertion mit der deutschen Striftung Topographie des Terrors, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Gezeigt wird etwa Orginal-Filmmaterial, aus dem Sequenzen aus unterschiedlicher Sicht der Prozessbeteiligten abgerufen werden können.

Wiener Zeitung

Einfach weggesperrt

Freitag, 11. November 2011

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Die Deportation der Juden aus Deutschland geschah nicht heimlich, sie spielte sich in aller Öffentlichkeit ab. Dies belegt eine Serie von Negativen, die im Stadtarchiv Lörrach entdeckt wurde. Nun sind die Fotos auf einer Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin zu sehen. (Interview mit Klaus Hesse, Kurator der Ausstellung, Fragen von Otto Langels)

Deutschlandradio Kultur

Das Gesicht des Gettos

Donnerstag, 10. November 2011

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Jahrzehnte lang lagerten die 27 Fotoalben mit rund 12.000 Kontaktabzügen unbeachtet im Staatsarchiv Lódz; aufgenommen wurden sie von jüdischen Fotografen im Getto Litzmannstadt. Die Fotografien zeigen Männer und Frauen bei der Arbeit, darunter zahlreiche Kinder. Sie zeigen Menschen in Wohnungen und Geschäften, Schulen, Kinderkolonien, Säuglingsstationen – und schließlich bei der Deportation vom Verladebahnhof aus. ... Bis Mitte Dezember zeigt die erste Wechselausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors” im Stuttgarter Rathaus eine Auswahl von fünfzig Vergrößerungen aus den Fotoalben.

Stuttgarter Zeitung

Internetseite für „Euthanasie”–Opfer wird freigeschaltet

Mittwoch, 9. November 2011

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In der Berliner Topographie des Terrors wird heute (11.00  Uhr) eine Gedenk-Webseite für die Opfer des nationalsozialistischen „Euthanasie”-Programms freigeschaltet. Der Internetauftritt trägt die Kennzeichnung gedenkort–T4.eu. Benannt ist die virtuelle Oberfläche nach der von den Nazis verwendeten Tarnbezeichnung T4.

Der Westen

Vor aller Augen

Dienstag, 8. November 2011

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„Die Lörracher Bilddokumente sind eindrucksvolle, verstörende Belege der öffentlichen Inszenierungen des Terrors. Die Deportation wurde von einer sehr breiten lokalen Öffentlichkeit wahrgenommen”, heißt es im Ausstellungskatalog. Die erschütternden Bilder aus dem NS-Alltag sind noch bis zum 8. Januar 2012 in der Berliner „Topographie des Terrors” zu sehen.

Deutsche Welle

Stimmen der Opfer am Ort der Täter

Samstag, 15. Oktober 2011

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„Stimmen der Opfer am Ort der Täter” lautet der Titel des neuen Bildungsangebotes zum Nationalsozialismus, das die Freie Universität Berlin und die Stiftung „Topographie des Terrors” gemeinsam entwickeln und anbieten werden. Dazu unterzeichneten Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität, und Professor Andreas Nachama, geschäftsführender Direktor der Stiftung „Topographie des Terrors”, kürzlich eine Kooperationsvereinbarung. Durch das Projekt sollen junge Besucher des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors” Zugang zu gefilmten Zeitzeugeninterviews erhalten, die sich insbesondere mit der Sicht der Opfer auf die Täter auseinandersetzen.

Der Tagesspiegel

Kultur ist ein Imagegewinn

Donnerstag, 15. September 2011

Berliner Museen laut Umfrage vor allem bei Touristen beliebt... mehr mehr

Die Berliner Kultureinrichtungen sind einer Umfrage zufolge bei Touristen sehr beliebt. Mehr als die Hälfte der Besucher (57 Prozent) sind Touristen, wie aus dem aktuellen Jahresbericht des Kultur-Monitorings hervorgeht. [...]

Dieses Jahr beteiligten sich erstmals die Gedenkstätten Stiftung Berliner Mauer, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Topographie des Terrors an der Besucher-Umfrage. Der Anteil der Berliner an den Besuchern von Gedenkstätten beträgt nur 12 Prozent. Von den fast 90 Prozent Touristen, die diese Orte aufsuchen, kommen knapp 52 Prozent aus dem Ausland. Von den Berlinern nichtdeutscher Herkunft besuchen laut Umfrage nur elf Prozent die Kultureinrichtungen der Stadt. „Hier gibt es noch eine Menge Hausaufgaben zu machen”, sagte Schmitz. [...]

Welt Kompakt