Ausstellung zu Nazi-Verbrechen an Kindern

Dienstag, 17. Januar 2012

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Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) erinnert das NS-Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” an die „Kinder-Euthanasie” und zeichnet das Leben von Tätern nach, die nach dem Zweiten Weltkrieg fast nahtlos ihre Karrieren fortsetzten. Die Ausstellung „Im Gedenken der Kinder” ist von diesem Mittwoch an bis 20. Mai zu sehen.

Welt Online

Gedenken und Geografie

Donnerstag, 5. Januar 2012

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Berlins und Deutschlands Gedenkkultur hat Hochkonjunktur. Zunächst die Fakten, dann die Erklärung: Ins neue Gebäude der „Topografie des Terrors” strömten 2011 rund 800.000 Besucher. Das waren etwa 60 Prozent mehr, als die frühere Open-Air-Ausstellung zuletzt verzeichnet hatte. Selbst das Jüdische Museum Berlin, bisher der Besuchermagnet schlechthin, wurde um 137.000 Besucher übertroffen. Der „Ort der Information” am Holocaust-Mahnmal wurde, wie in den Vorjahren, von circa 460.000 Menschen besucht, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand von 120.000 (ein Plus von 4,6 Prozent, zugleich ein neuer Rekord), und ins Haus der Wannsee-Konferenz kamen mehr als 100.000 Besucher.

Jüdische Allgemeine

Eine fürchterliche Normalisierung

Freitag, 30. Dezember 2011

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Die Gedenkstätte Topographie des Terrors zeigt eine Ausstellung zur Deportation von Juden aus dem badischen Lörrach. Die Aktion mit Modellcharakter zeigt, wie die Kamera dabei zur Waffe wurde. Interview: Jan Scheper (taz) und Klaus Hesse (Kurator/Stiftung Topographie des Terrors).

TAZ

Topographie: 60 Prozent mehr Besucher

Dienstag, 27. Dezember 2011

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Das Interesse an den NS-Gedenkstätten in Berlin ist 2011 weiter gestiegen. Mit rund 800 000 Besuchern und einem Plus von 60 Prozent wird die „Topographie des Terrors” sogar einen neuen Rekord verzeichnen, teilte die gleichnamige Stiftung am Montag mit. Der drastische Anstieg beim neuen Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Gestapo-Gelände gegenüber des heutigen Abgeordnetenhauses geht auch nicht zu Lasten der anderen NS-Gedenkstätten in der Stadt.

Neues Deutschland

Ausstellung: Kinderärzte als Täter in der NS-Zeit

Samstag, 10. Dezember 2011

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Vom 18. Januar bis zum 20. Mai 2012 zeigt die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin die Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit”. Über siebzig Jahre nach Beginn systematischer Tötungen geistig und körperlich behinderter Menschen 1939/1940 wird damit auch an die sogenannte „Kindereuthanasie” während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert.

ErzieherIn.de

Bei der Stiftung Topographie des Terrors: Das Team von «Wege und Widerstand» erhält den dritten Preis beim Projektwettbewerb «Respekt gewinnt!»

Freitag, 9. Dezember 2011

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Den Mitgliedern des Projekts «Wege und Widerstand - Ein Theaterstück auf den Straßen Lichtenbergs und Friedrichshains» wurde von den Ratschlagsmitgliedern Prof. Dr. Andreas Nachama (Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors) und Helmut Lölhöffel (Herausgeber des Informationsdienstes «blick nach rechts») in feierlichem Rahmen der dritte Preis des «Respekt gewinnt! Wettbewerbs» überreicht.

http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de/index.php/621/1

Mit der Deportation begann die Schnäppchenjagd

Sonntag, 4. Dezember 2011

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Schon bisher war eine Serie von Fotos bekannt, die bei der Deportation in Lörrach am 22. Oktober 1940 aufgenommen worden war. Vor kurzem erst fand das Stadtarchiv der südlichsten Stadt Deutschlands in seinen Beständen eine weitere Serie, die vier Wochen später aufgenommen wurde – und die Versteigerung des zurückgelassenen jüdischen Hausrates zeigt. Jetzt sind diese Bilder in der Berliner Dokumentation Topographie des Terrors auf dem Gelände der früheren Gestapo-Zentrale zu sehen; zuvor waren sie nur einmal kurz in Lörrach selbst ausgestellt.

Welt Online

Banalität des Bösen vor Gericht

Donnerstag, 24. November 2011

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Die Schau „Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht” wurde zuerst in Berlin gezeigt, entstanden ist sie aus in Koopertion mit der deutschen Striftung Topographie des Terrors, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Gezeigt wird etwa Orginal-Filmmaterial, aus dem Sequenzen aus unterschiedlicher Sicht der Prozessbeteiligten abgerufen werden können.

Wiener Zeitung

Einfach weggesperrt

Freitag, 11. November 2011

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Die Deportation der Juden aus Deutschland geschah nicht heimlich, sie spielte sich in aller Öffentlichkeit ab. Dies belegt eine Serie von Negativen, die im Stadtarchiv Lörrach entdeckt wurde. Nun sind die Fotos auf einer Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin zu sehen. (Interview mit Klaus Hesse, Kurator der Ausstellung, Fragen von Otto Langels)

Deutschlandradio Kultur

Das Gesicht des Gettos

Donnerstag, 10. November 2011

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Jahrzehnte lang lagerten die 27 Fotoalben mit rund 12.000 Kontaktabzügen unbeachtet im Staatsarchiv Lódz; aufgenommen wurden sie von jüdischen Fotografen im Getto Litzmannstadt. Die Fotografien zeigen Männer und Frauen bei der Arbeit, darunter zahlreiche Kinder. Sie zeigen Menschen in Wohnungen und Geschäften, Schulen, Kinderkolonien, Säuglingsstationen – und schließlich bei der Deportation vom Verladebahnhof aus. ... Bis Mitte Dezember zeigt die erste Wechselausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors” im Stuttgarter Rathaus eine Auswahl von fünfzig Vergrößerungen aus den Fotoalben.

Stuttgarter Zeitung