Von Deutschland lernen heißt, erinnern lernen

Mittwoch, 4. Juli 2012

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Am historischen Standort von Gestapo und Reichssicherheitshauptamt an der Berliner Wilhelmstraße, der alten und teilweise auch neuen Regierungsmeile im Herzen Berlins, steht seit zwei Jahren der Neubau des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors”. Das Gelände selbst hatte eine Bürgerinitiative vor 25 Jahren als geschichtlichen Ort wiederentdeckt: 1987, zur 750-Jahrfeier der damals noch geteilten Stadt, veranlasste sie hier, gleich neben dem Martin-Gropius-Bau und zusätzlich zur dortigen Jubiläumsausstellung, am 4. Juli die Eröffnung einer Begleitausstellung unter dem programmatischen Titel „Topographie des Terrors”.

Welt-Online

Topographie des Terrors als vorbildhaft gewürdigt

Mittwoch, 4. Juli 2012

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Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die Topographie des Terrors in Berlin als „Vorbild in der deutschen Erinnerungslandschaft” gewürdigt. Das Gedenken an die Opfer der NS-Zeit sei für die Bundesregierung „unverzichtbare Aufgabe für alle Zeiten”, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte, das Wissen über „das braune Unrechtsregime” müsse immer wieder an die junge Generation weitergegeben werden.

Welt-Online

25 Jahre „Topographie des Terrors”

Mittwoch, 4. Juli 2012

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Das NS-Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” begeht sein 25-jähriges Bestehen. Im Mai 2010 wurde das neue Dokumentationszentrum nach langen Querelen eröffnet.

rbb AKTUELL

Jubiläum - Die Dokumentation wird 25

Montag, 2. Juli 2012

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Die Sonderbeilage der Berliner Zeitung vom 2. Juli 2012 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Dokumentation „Topographie des Terrors” lesen Sie: hier.

Berlin – 25 Jahre Topographie des Terrors

Freitag, 29. Juni 2012

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Es ist ein Mahnmal gegen das Vergessen mitten in Berlin: die Gedenkstätte „Topographie des Terrors”. Genau dort, wo zwischen 1933 und 1945 die Machtzentrale der Nationalsozialisten war, SS und Gestapo ihre Opfer terrorisierten. Zum 25-jährigen Bestehen dieses Ortes, erinnert eine Lesung, wie das Schreckensystem der Nazis organisiert war.

(mit Film)

Deutsche Welle

Berlín nabízí procházku po stopách nacistů

Dienstag, 19. Juni 2012

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Projít se po někdejším mocenském centru nacistického Německa a nakouknout třeba do kancléřství Adolfa Hitlera umožňuje návštěvníkům berlínské dokumentační centrum Topografie teroru. Netradiční procházku zpět v čase nabízí jeho nová výstava nazvaná Wilhelmstrasse 1933-1945, která přibližuje historické osudy kdysi nejvýznamnější vládní ulice v Berlíně.

Tyden.CZ

Grußwort von Außenminister Guido Westerwelle anlässlich der Ausstellungseröffnung „Die Wilhelmstraße 1933 bis 1945. Aufstieg und Untergang des NS-Regierungsviertels”

Dienstag, 19. Juni 2012

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Die Topographie des Terrors ist im vergangenen Vierteljahrhundert zu einem zentralen Ort der Erinnerung in Berlin geworden. In ihrer Authentizität ist sie kaum zu übertreffen: Am Ort des Schreckens, am Ort der Täter, dort, wo schon wenige Wochen nach der sogenannten Machtergreifung Hitlers das Geheime Staatspolizeiamt einzog und wo sich später die ganze Spitze des NS-Terrorapparats einfand, genau dort gibt die Dauerausstellung einen umfassenden Überblick über den nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparat. Die freigelegten Grundmauern des Hausgefängnisses der Gestapo–Zentrale belegen: Greifbarer kann Geschichte nicht sein.

Current Game

Hinter der Fassade

Dienstag, 19. Juni 2012

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Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und der Direktor der Topographie des Terrors, Andreas Nachama, haben am Montagabend die Ausstellung „Wilhelmstraße 1933–1945 – Aufstieg und Untergang des NS-Regierungsviertels” in Berlin eröffnet. Bis zum 25. November können sich Besucher über die wechselhafte Geschichte der Straße, die heute von Unter den Linden bis zum Mehringdamm verläuft, informieren.

Jüdische Allgemeine Zeitung

Die Wilhelmstraße 1933-45 - Aufstieg und Untergang des NS-Regierungsviertels

Dienstag, 19. Juni 2012

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Seit Ende des 19. Jahrhunderts konzentrierte sich das Zentrum der deutschen Politik in und um die Berliner Wilhelmstraße. Alle wesentlichen Ministerien und Ämter hatten hier ihren Sitz, so dass „Die Wilhelmstraße” im Sprachgebrauch bald zum Synonym für „Die Deutsche Regierung” wurde. Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 bezogen die Nationalsozialisten das Regierungsviertel. Sie prägten es auf mehrfache Weise: durch die Ansiedlung neuer Behörden, die Umstrukturierung bestehender Behörden, umfangreiche Neu- und Umbauten und durch die Nutzung der Straße selbst als politische Bühne. Diese sichtbaren und unsichtbaren Veränderungen aufzuzeigen, ist Ziel der Ausstellung. Die etwa 200 Fotos und Dokumente umfassende, zweisprachige (dt./engl.) Ausstellung ist ein „begehbares Modell”. Sie lädt ein zu einem imaginären Gang durch das NS-Regierungsviertel und bietet vertiefende Informationen zu 19 Ministerien und Behörden. Eine Medienstation ermöglicht den Blick ins Innere der Neuen Reichskanzlei. Sechs Litfaßsäulen zu besonderen Ereignissen ergänzen die Präsentation. Abschließend werden der 1947 bis 1949 im Nürnberger Justizpalast durchgeführte sogenannte Wilhelmstraßenprozess und die Entwicklung der Wilhelmstraße bis heute aufgezeigt.

kulturradio rbb

Die Berliner Wilhelmstraße im Dritten Reich

Montag, 18. Juni 2012

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Schon im Kaiserreich war die Wilhelmstrasse im Zentrum Berlins mit einer Vielzahl von Ministerien ein Symbolort deutscher Politik. Mit dem Machtwechsel 1933 gelang es den Nationalsozialisten, sich diesen Straßenzug nach und nach anzueignen und mit eigenen Symbolen zu besetzen: Neue Ministerien wie der riesige Komplex des Reichsluftfahrtministeriums oder auch die Neue Reichskanzlei Adolf Hitlers sind Ausdruck davon. Nach dem Krieg lag sie im Grenzgebiet, die Ruinen wurden abgetragen. Mit einer neuen Sonderausstellung zeigt die Gedenkstätte „Topographie des Terrors” die politischen Bauten dieses Machtzentrums und ihre Funktionen in der NS-Zeit.

wdr 3