Dienstag, 14. September 2021 19:00 Uhr

Hunger und Mangelversorgung. Leben und Überleben im besetzten Europa 1939–1945

Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Einführung und Moderation: Prof. Dr. Peter Haslinger, Marburg/Gießen 

Lesung: Anette Daugardt, Berlin

Podiumsgespräch:
Prof. Dr. Peter Romijn, Amsterdam
Prof. Dr. Jerzy Kochanowski, Warschau
Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer, Wuppertal

Livestream:
https://www.topographie.de/livestream/

Eröff­nung der Vortragsreihe „Alltag unter deutscher Besatzung in Europa 1939–1945”

(Gemeinsam mit Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer, Historisches Seminar, Bergische Universität Wuppertal, und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)

Wo immer die Wehrmacht seit Beginn des Zweiten Weltkriegs einrückte, bestimmten bald Mangel und Hunger den Alltag der Menschen unter der deutschen Besatzung. Knappe Lebensmittel, Mangelernährung, Diskriminierung durch ungerechte und willkürliche Lebensmittelzuteilungen und der Hungertod, aber auch vielfältige Überlebens­strategien prägten den Alltag der Zivilbevölkerungen, sowohl im besetzten Polen wie auch der okkupierten Sowjetunion, aber auch in vielen anderen Regionen im deutschen Herrschaftsbereich. Im Podiumsgespräch wird nach den verschiedenen Erfahrungen der Mangelversorgung und nach dem Alltag des Lebens und Überlebens unter deutscher Besatzung gefragt. Die verlesenen Quellen bieten einen vertiefenden Einblick.