Dienstag, 16. November 2021 19:00 Uhr

Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien. Wer sie in die Welt gesetzt hat und wem sie nutzen

Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Sir Richard J. Evans, Cambridge, und Prof. Dr. Michael Wildt, Berlin

Die Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung*) oder per Livestream möglich:

Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

https://www.topographie.de/livestream/

(Gemeinsam mit der Deutschen Verlags-Anstalt)

Verschwörungstheorien sind im Laufe der Geschichte immer wieder verbreitet worden. Sie basieren auf der Vorstellung, dass nichts in der Geschichte zufällig passiert, sondern alles Ergebnis geheimnisvoller Machenschaften sei. Gerade jetzt, in Zeiten der Verunsicherung, von Populismus und „Fake News”, finden sich wieder vermehrt Anhänger für verschiedene Verschwörungstheorien. Auch in den revisionistischen Geschichtserzählungen über das „Dritte Reich” treten sie offen zutage. Längst diskreditierte Darstellungen werden dabei wieder aktiviert, weil es angeblich neue Beweise gibt.
In seinem soeben erschienenen Buch Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien (2021) durchleuchtet der Historiker Richard Evans die fünf einflussreichsten Legenden des „Dritten Reichs” und erkennt darin überraschende Muster. In den Blick genommen werden die „Protokolle der Weisen von Zion”, die „Dolchstoßlegende”, der Reichstagsbrand, das „Friedensangebot” von Rudolf Heß an die Briten sowie die angebliche Flucht Hitlers aus dem Bunker.


 *Anmeldung:

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung bis 15.11.2021 erforderlich: veranstaltungen@topographie.de 
Bitte übermitteln Sie mit Ihrer Anmeldung folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung):
Vorname und Name, E-Mail-Adresse oder Postanschrift, Telefon.
Bei Anmeldung per E-Mail erhalten Sie nach Anmeldeschluss eine Teilnahmebestätigung.

Für den Zutritt ins Gebäude gilt die 2G-Regel. Sie benötigen ein COVID-19 EU-Zertifikat (QR-Code in Papierform oder digital) über

- eine seit 14 Tagen abgeschlossene Corona-Schutzimpfung oder
- die Genesung, mindestens 28 Tage, höchstens sechs Monate zurückliegend.

Halten Sie bitte das EU-Zertifikat (auf Ihrem Mobilgerät oder als Ausdruck) sowie einen Lichtbildausweis bereit.

Das gelbe Impfbuch der WHO reicht als Nachweis für den Zutritt nicht aus.

Während des gesamten Aufenthalts im Gebäude ist eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.

Begrenzte Platzzahl. Bitte haben Sie Verständnis, falls wir nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigen können.