Dienstag, 30. November 2021 19:00 Uhr

ABGESAGT: Wie man die „Verbrechen der Wehrmacht” ausstellt

DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ENTFALLEN. ÜBER EINEN EVENTUELLEN NACHHOLTERMIN WERDEN WIR SIE RECHTZEITIG INFORMIEREN.

Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ulrich Herbert, Freiburg i.Br.,
Dr. Ulrike Jureit, Hamburg, und
Prof. Dr. Dres. h.c. Jan Philipp Reemtsma, Hamburg

Moderation: Dr. Jens Bisky, Hamburg

(Gemeinsam mit dem Verlag Hamburger Edition / „Mittelweg 36”)

Ende November 2001 wurde die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–1944” in Berlin eröffnet. Diese völlig neu konzipierte „zweite Wehrmachtsausstellung” war eine Antwort auf die Debatten um die erste. Auch sie war an jedem Ort ihrer Präsentation von Protest und Gegenprotest begleitet. Zwanzig Jahre später erscheint nun der Katalog in einer Neuauflage. Ein Heft des „Mittelweg 36” rekonstruiert den Streit um beide Ausstellungen.
Im Podiumsgespräch wird nach der historischen Bedeutung der „zweiten Wehrmachts­ausstellung” gefragt. Diskutiert wird auch, welche der Fragen von damals heute wieder aktuell sind und was aus der Geschichte der Ausstellung und der Eskalation des Streits für die Aufarbeitung der Vergangenheit zu lernen wäre.