Audio-Angebot

AUSGEWÄHLTE VORTRÄGE UND PODIUMSGESPRÄCHE
AUS DEM VERANSTALTUNGSPROGRAMM DES DOKUMENTATIONSZENTRUMS TOPOGRAPHIE DES TERRORS

Aufgrund der aktuellen Situation können bis auf Weiteres keine Veranstaltungen im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors stattfinden. Mit einem neuen Angebot laden wir Sie ein, in dieser Zeit ausgewählte Vorträge und Podiumsgespräche des vielseitigen Veranstaltungs­programms zu hören.

Die Audiofiles enthalten die Beiträge der Podiumsteilnehmer. Die Begrüßungen und abschließenden Publikumsfragen werden nicht wiedergegeben.  

Vom Wort zur Tat. Antisemitismus in der Weimarer Republik

14. Januar 2019

Vortrag von Stefanie Schüler-Springorum im Rahmen der Ringvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik” mehr. Die Reihe wurde gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam veranstaltet, in Kooperation mit der  Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum.

Barbarossa: Strategische Planungen und politische Vorentscheidungen Juni 1940 – Juni 1941

4. Oktober 2016

Vortrag von Ulrich Herbert, gehalten im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944”, die von September 2016 bis März 2017 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu sehen war

Polen unter deutscher und sowjetischer Herrschaft September 1939 – Juni 1941

4. März 2014 

Vortrag von Dieter Pohl im Rahmen der Reihe „Krieg – Besatzung – Erinnerung. Polen und der Zweite Weltkrieg”, die gemeinsam mit dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften anlässlich des 75. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen konzipiert worden ist

Geheimdienst gegen den „Gegner in den Lebensgebieten”. Das Amt III des Reichssicherheitshauptamts

7. Oktober 2014

Vortrag von Carsten Schreiber im Rahmen der Reihe „Das Reichssicherheitshauptamt. NS-Terror-Zentrale im Zweiten Weltkrieg”.

Das Amt III des Reichssicherheitshauptamts war als SD-Inland unter Leitung von Otto Ohlendorf für vielfältige geheim- und nachrichtendienstliche Aktivitäten verantwortlich. Sein totalitäres Programm der Überwachung während des Zweiten Weltkriegs zielte darauf, die „Gegner” in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu identifizieren.

Zu der Vortragsreihe liegt eine Publikation vor. mehr

Deutschland 1945 – Die ersten Monate nach dem Krieg

20. Oktober 2015 

Vortrag von Peter Steinbach, gehalten im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Deutschland 1945 – Die letzten Kriegsmonate”, die von Dezember 2014 bis Januar 2016 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu sehen war. Anlässlich des Kriegsendes in Europa vor 75 Jahren wird die Sonderausstellung erneut präsentiert. Sie ist vom 19. Mai bis 27. September 2020 zu sehen.

Die letzten Tage der NS-Diktatur. Vom Treiben und Ende der Regierung Dönitz in Flensburg

5. Mai 2015

Vortrag von Gerhard Paul, gehalten im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Deutschland 1945 – Die letzten Kriegsmonate”, die von Dezember 2014 bis Januar 2016 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu sehen war mehr. Anlässlich des Kriegsendes in Europa vor 75 Jahren wird die Sonderausstellung erneut präsentiert. Sie ist von 19. Mai bis 27. September 2020 zu sehen.

KL. Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager

3. Mai 2016

Buchpräsentation mit Nikolaus Wachsmann mehr

Dachau war das erste von vielen SS-Konzentrationslagern. In den frühen Jahren der NS-Herr­schaft innerhalb Deutschlands errichtet, breiteten sich diese Lager während des Zweiten Weltkriegs im Zuge der deutschen Kriegsführung europaweit aus. Insgesamt richtete die SS im Verlauf des „Dritten Reichs” über zwei Dutzend Stammlager und über 1100 angeschlos­sene Außenlager ein.

„... der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert” – Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933–1936/37

13. Februar 2018

Buchpräsentation mit Kim Wünschmann sowie Vorträgen von Irene von Götz („Die Konzentrations­lager und Folterstätten in Berlin 1933”) und Jörg Osterloh („Die Berichterstattung im Deutschen Reich über die Häftlinge der frühen Konzentrationslager”) mehr

Schon bald nach der Machtübernahme verhafteten die Nationalsozialisten Tausende Gegner. Bis Ende 1933 wurden mindestens 100 000 Menschen in Konzentrationslagern und „Schutz­haftabteilungen” eingesperrt. Die Lager dienten der Demütigung und Ausschaltung der Opposition, der Einschüchterung der Bevölkerung und damit der Sicherung des NS-Regimes.

Heinrich Himmler

29. September 2008

Peter Longerich im Gespräch mit Volker Ullrich, Leiter des Ressorts „Politisches Buch” bei der Wochenzeitung „Die Zeit”, über sein Buch „Heinrich Himmler. Biographie” mehr

Heinrich Himmler (1900–1945) verfügte im NS-Staat über eine einzigartige Machtfülle. Er war Reichsführer SS, Chef der Deutschen Polizei, Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums, schließlich Reichsinnenminister und Befehlshaber des Ersatzheeres. Wie kaum ein Zweiter stand er für Terror, Verfolgung und Vernichtung.

Der Prozess gegen das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt (Fall 4),
13. Januar 1947 – 3. November 1947

17. Januar 2017

Vortrag von Jan Erik Schulte im Rahmen der Reihe Vor 70 Jahren. Die Nürnberger „Nachfolgeprozesse” 1946–1949, moderiert von Peter Jochen Winters

Das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt stand bereits bei Kriegsende ganz oben auf der Liste der Organisationen, gegen die die Alliierten beabsichtigten, juristisch vorzugehen. Insbesondere die Amtsgruppe D, die das gesamte Konzentrationslagersystem der SS kontrolliert hatte, stand im Fokus der Ermittler.

In der Reihe „Stiftung Topographie des Terrors. Notizen” neu erschienen ist der Band „Mahnort SS-Wirtschaft–Verwaltungshauptamt 1942–1945. Verwaltungs- und Terrorzentrale der SS” von Jan Erik Schulte. mehr

Reinhard Heydrich. Biographie

13. Oktober 2011

Buchpräsentation mit Robert Gerwarth im Rahmen der Reihe „Im Gespräch mit Michael Wildt” mehr

Reinhard Heydrich (1904–1942) war engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers und während des Zweiten Weltkriegs als Chef des Reichssicherheits­hauptamts und Organisator der „Endlösung der Judenfrage” einer der Hauptverantwortlichen der nationalsozialistischen Vernichtungs­politik.

Die gescheiterten Verfahren gegen Mitarbeiter des Reichssicherheitshauptamts nach 1945

15. Januar 2015

Vortrag von Annette Weinke, gehalten im Rahmen des Symposiums „RSHA und Nachkriegsjustiz: Das Bovensiepen-Verfahren und die Deportationen der Juden aus Berlin” mehr

Zu dem Symposium liegt eine Publikation vor. mehr

Der Volksgerichtshof: Justiz als Terrorinstrument

22. Mai 2018

Vortrag von Klaus Marxen, gehalten im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ‚Recht’”, die von April bis Oktober 2018 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu sehen war mehr

Der Henkersknecht. Der Prozess gegen John (Iwan) Demjanjuk in München

20. September 2011

Buchpräsentation mit Angelika Benz und anschließendes Podiumsgespräch mit dem Berliner Rechtsanwalt Hannes Honecker mehr

Im Mai 2011 endete der Prozess gegen John (Iwan) Demjanjuk mit einem Schuldspruch. In der Öffentlichkeit wurde der Prozess als eines der letzten großen NS-Verfahren in der Bundesrepublik diskutiert.

Die Gestapo – Weltanschauungsexekutive im nationalsozialistischen Herrschaftssystem

6. September 2005

Vortrag von Gerhard Paul, gehalten im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Das ‚Hausgefängnis’ der Gestapo-Zentrale in Berlin. Terror und Widerstand 1933-1945”, die von 2005 bis 2008 auf dem Gelände der „Topographie des Terrors” zu sehen war mehr

Die Angehörigen des Kommandanturstabs im KZ Sachsenhausen. Sozialstruktur, Dienstwege und biografische Studien

5. Juni 2012 

Buchpräsentation mit Andrea Riedle sowie einer Einführung von Günter Morsch über das Bild von „NS-Tätern” in der Gesellschaft nach 1945 mehr

Innerhalb des Systems der nationalsozialistischen Konzentrationslager nahm das 1936 errichtete KZ Sachsenhausen als erstes großes Modell- und Ausbildungslager der SS eine besondere Stellung ein. 

Das Ende. Kampf bis in den Untergang. NS-Deutschland 1944/45

21. November 2011

Sir Ian Kershaw im Gespräch mit Reinhard Rürup, dem früheren wissenschaftlichen Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, über sein Buch „Das Ende” mehr

Mit diesem Beitrag erinnern wir zugleich an den diesjährigen 75. Jahrestag des Kriegsendes in Europa.

„Kämpfende Verwaltung”. Die Ämter I und II des Reichssicherheitshauptamts

30. September 2014

Eröffnung einer Vortragsreihe mit Michael Wildt, die 2014 anlässlich des 75. Jahrestags der Gründung des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) konzipiert worden ist mehr

Das RSHA, eine der wichtigsten Zentralen des NS-Terrors, hatte seinen Sitz auf dem Gelände des heutigen Dokumentationszentrums Topographie des Terrors.

Zu der Vortragsreihe liegt eine Publikation vor. mehr