Pressefotos zur Sonderausstellung

EIN WEITES FELD
Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte

5. September 2018 bis 30. Dezember 2018

Luftaufnahme des Flughafens Tempelhof, um 1948
© National Museum of the United States Air Force, Dayton

Junkers Ju 87 auf dem ehemaligen östlichen Flugsteig des Flughafenneubaus vor der Endmontage (Werksfoto der „Weser” Flugzeugbau), um 1943
Im Tempelhofer Werk wurden zu dieser Zeit monatlich bis zu hundert Ju 87 produziert. Die „Weser” Flugzeugbau ließ eine Holzwand errichten, um aus dem offenen Flugsteig eine Produktionshalle zu machen.
© Archiv F.-Herbert Wenz, Lemwerder

Displaced Persons in Tempelhof kurz vor dem Abflug, Juli/August 1948
Während der Luftbrücke verließen mehrere Tausend jüdische Displaced Persons (DPs) Berlin mit den zuvor entladenen Tansportflugzeugen in Richtung Westen. Es handelte sich um ehemalige KZ-Häftlinge und um Überlebende der Schoa aus Osteuropa, die seit 1945 in Berliner DP-Lagern gelebt hatten.
AlliiertenMuseum/ © U.S. Army Signal Corps: Frederick Prest

Tag der amerikanischen Streitkräfte, 19. Mai 1951
Der seit 1950 jährlich stattfindende Tag der offenen Tür entwickelte sich bald zu einem Publikumsmagneten. Bis zu 700.000 West-Berliner strömten zum Flughafen Tempelhof, um amerikanische Musik zu hören, Barbecue zu essen und Flugzeuge oder Panzer zu besichtigen.
© Landesarchiv Berlin / Wilhelm Rißleben

Fünfter Jahrestag der Übergabe der „Freiheitsglocke” an Berlin in Tempelhof, 23. Oktober 1955
Der „Crusade for Freedom” (Kreuzzug für die Freiheit) war eine politische Kampagne, die für Unterstützung der US-amerikanischen Politik im Kalten Krieg werben sollte. Bekannt wurde sie mit der Spendensammlung für die „Freedom Bell” (Freiheitsglocke). Als Symbol des Antikommunismus reiste die Glocke zunächst durch die USA und schließlich nach Berlin. Dort hängt sie seit 1959 im Turm des Schöneberger Rathauses.
© Landesarchiv Berlin / Gert Schütz