Weitere Dokumentationen im Berliner Stadtraum

Geschichtsmeile Wilhelmstraße

Die Straßenausstellung „Geschichtsmeile Wilhelmstraße” präsentiert an insgesamt 30 Stationen entlang der Wilhelmstraße die Geschichte der Gebäude des historischen Regierungsviertels in Foto und Text. Die Wilhelmstraße wurde Anfang des 19. Jahrhunderts zum Sitz der wichtigsten Ministerien Preußens, seit 1871 auch des Deutschen Reichs und später des NS-Staats. Heute existiert ein großer Teil dieser Gebäude nicht mehr, darunter das Palais des Reichspräsidenten, das Preußische Staatsministerium und die Reichskanzlei. Noch erhaltene Gebäude wurden von der Regierung der DDR und werden seit 1991 von der Bundesrepublik Deutschland genutzt.

Die Straßenausstellung „Geschichtsmeile Wilhelmstraße” wurde 1996 im Auftrag des Senators für Bauen, Wohnen und Verkehr erarbeitet und 2007 mit Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erweitert und grundlegend überarbeitet. Die Ausstellung wird seither zweisprachig (deutsch und englisch) präsentiert.

Übersicht über die Stationen (PDF)

 

Gedenkort Rosenstraße

Am Gedenkort Rosenstraße wurden von der Stiftung im März 1999 zur Erinnerung an den „Frauenprotest in der Rosenstraße 1943” zwei Litfaßsäulen aufgestellt, die die historischen Ereignisse dokumentieren.

Zur Geschichte der „Fabrik-Aktion” und des Frauenprotestes ist eine Publikation erschienen.

 

Mahnort Kurfürstenstraße

Als Mahnort ist im Dezember 1998 vor dem Grundstück Kurfürstenstraße 115/116 eine deutsch-englische Plakatdokumentation in einer Buswartehalle der Linie 100 entstanden. Hier befand sich während des Zweiten Weltkriegs das von Adolf Eichmann geleitete berüchtigte „Judenreferat” (IV B 4) des Reichssicherheitshauptamts. 

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Zum Geschichte des Gebäudes Kurfürstenstraße 115/116 und seiner Nutzung ist eine Publikation erschienen.

Gedenkort Synagoge Grunewald

Am Gedenkort Synagoge Grunewald, der am 12. September 2003 in der Franzensbader Straße 7/8 eingeweiht wurde, erinnern zwei Tafeln an die Zerstörung jüdischen Lebens in Wilmersdorf. Es ist das zweite in Kooperation mit der Wall AG entstandene Bushaltestellenprojekt.

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Zur Geschichte der Synagoge, die im November 1938 zerstört wurde, ist eine Publikation erschienen.

 

Mahnort SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1942-1945

Vor dem Gebäude „Unter den Eichen 135” in Berlin-Steglitz informiert seit Mai 2005 eine Plakatdokumentation über die Verbrechen des SS-Hauptamts, dem während des Zweiten Weltkriegs sämtliche Konzentrationslager unterstellt waren. Der Mahnort entstand in Kooperation mit der Wall AG und dem Künstler Ronnie Golz. 

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