Dauerausstellung

Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichs­sicherheits­hauptamt in der Wilhelm- und  Prinz-Albrecht-Straße

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße” stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Entlang eines „Tafelbandes”, das überwiegend Fotomaterial präsentiert, sowie thematisch zugeordneter Pulte mit Dokumenten (Faksimiles) werden die Besucher durch die Themen der fünf Hauptkapitel geführt: Die nationalsozialistische Macht­übernahme (I); Institutionen des Terrors (SS und Polizei) (II); Terror, Verfolgung und Vernichtung im Reichs­gebiet (III); SS und Reichssicherheitshauptamt in den besetzten Gebieten (IV) sowie Kriegsende und Nach­kriegszeit (V). Der Bereich der Vertiefungen enthält EDV-Stationen und Lesemappen und bietet Informationen, die thematisch zum Teil auch über die Ausstellung hinausgehen.

Kuratorenführung durch die Ausstellung „Topographie des Terrors”

Die Kuratoren Klaus Hesse und Andreas Sander stellen im Gespräch mit dem Journalisten Micha Guttmann auswählte Fotodokumente aus der Ausstellung „Topographie des Terrors” vor. Sie bewegen sich dabei entlang der fünf Kapitel der Dokumentation, so dass in knappen Anmerkungen ein Bild der NS-Zeit von der Machtübernahme 1933 bis zum Ende 1945 sowie der frühen, vor allem gerichtlichen Aufarbeitung entsteht. In der Begrüßung gibt Andreas Nachama, bis 2019 Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, einen Einblick in die Geschichte des Dokumentationszentrums und den Aufbau der Dauerausstellung.

Begrüßung

Abschnitt 2

Abschnitt 4

Abschnitt 1

Abschnitt 3

Abschnitt 5

In der Aus­stellung selbst kommen, zurückhaltend eingesetzt, einige Ton- und Filmdokumente hinzu. Überdies bieten die Medienstationen die Möglichkeit, mithilfe von Überblendungen verschiedene historische Entwicklungsphasen sowohl zeitlich als auch räum­lich zu verdeutlichen: Karten mit Standorten von Leitstellen der SS und Polizei sind hier ebenso zu finden wie Karten mit ausgewählten Verbrechensorten sowie eine Darstellung des nationalsozialistischen Kon­zentrationslagersystems als zentrales Element des Terrorsystems des „Dritten Reiches”.

Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch).

Zur Ausstellung steht ein Audioguide in Deutsch zur Verfügung. Die Hörführung ist auch in Leichter Sprache und in einer Fassung für blinde und sehbehinderte Besucher abrufbar. Außerdem wird ein Videoguide in Deutscher Gebärdensprache angeboten. Die Ausleihe erfolgt durch den Besucherservice im Dokumentationszentrum.

Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin-Kreuzberg

Täglich 10 bis 20 Uhr
Eintritt frei
Schließtage: 24.12., 31.12., 1.1.
Telefon 030 254509-50