| |
Die Russische (später Sowjetische)
Botschaft vor 1945
Foto: Landesbilstelle Berlin
Die Hauskapelle in der Kaiserlich
russischen Botschaft
Foto: Landesbildstelle Berlin
Empfang in der Sowjetischen Botschaft,
März 1930. V.l.n.r.: Carl von Schubert, Staatssekretär im
Auswärtigen Amt, Rudolf Breitscheid, SPD-Reichstagsabgeordneter, der
sowjetische Botschafter Krestinski
Foto: Bildarchiv
Preußischer Kulturbesitz
|
Im Jahre 1831 bezog der russische Botschafter
in Berlin das Palais Unter den Linden 7 zunächst als Mieter. Im Jahre
1837 wurde das Gebäude vom russischen Staat gekauft und diente bis
zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen bei Beginn des Ersten Weltkriegs
1914 als Sitz der Russischen Botschaft.
Seit 1918 beherbergte das Palais die Sowjetische Botschaft. Die Angehörigen
der Botschaft verließen nach Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion
1941 das Haus, das 1942 von Bomben zerstört wurde.
Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der UdSSR und
der DDR im Jahre 1949 begann die Errichtung eines Neubaus, der 1951 fertiggestellt
war. Im Jahr darauf zog die "Botschaft der UdSSR bei der DDR"
ein. Seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahre 1991 ist das Gebäude
Sitz der "Botschaft Rußlands bei der Bundesrepublik Deutschland"
.
|