Donnerstag, 26. April 2018 19:00 Uhr

Vor 85 Jahren: Die Gründung des Geheimen Staatspolizeiamts

Einführung: Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors

Frühe fotografische Überlieferung zum Geheimen Staatspolizeiamt
Vortrag: Klaus Hesse, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors

Das „Hausgefängnis” der Gestapo-Zentrale – Ein Forschungsfeld
Vortrag: Andreas Sander, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors

Im Gespräch: Prof. Dr. Andreas Nachama mit Klaus Hesse und Andreas Sander

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

Um Anmeldung bis 23. April wird gebeten:
veranstaltungen(at)topographie.de
Telefon 030 254509-0

Am 26. April 1933 beschloss das Preußische Staatsministerium das „Gesetz über die Errichtung eines Geheimen Staatspolizeiamts”. Seinen Sitz hatte dieses neue, aus der allgemeinen Polizei herausgelöste Amt in der ehemaligen Kunstgewerbeschule in Berlin. Schon bald galt die Prinz-Albrecht-Straße 8 als die „gefürchtetste Adresse” in der Stadt.
Aus Anlass des 85. Jahrestages der Gründung des preußischen Geheimen Staatspolizeiamts geben Klaus Hesse und Andreas Sander Einblicke in ihre Forschungsfelder zur Geschichte der Gestapo – beide sind Kuratoren der Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße”. Im Gespräch mit Andreas Nachama werden zudem Grundlagen und Perspektiven der Ausstellungs- und Bildungsarbeit des Dokumentationszentrums am „Ort der Täter” erörtert.

Mit großem Dank verabschiedet die Stiftung im Rahmen dieser Veranstaltung Andreas Sander, der fast 30 Jahre für die „Topographie des Terrors” tätig war und nun in den Ruhestand geht. Besondere Verdienste hat er sich in der langjährigen Beschäftigung mit dem „Hausgefängnis” der Gestapo-Zentrale erworben: Er hat zahlreiche Interviews mit ehemaligen Häftlingen geführt und auch eine Ausstellung zum Thema kuratiert. Darüber hinaus hat er die Bildungsarbeit des Dokumentationszentrums maßgeblich geprägt.

Einladung (PDF)