Donnerstag, 22. Oktober 2015 19:00 Uhr

Popiół i diament | Asche und Diamant

PL 1958, 97 min, Regie: Andrzej Wajda, OmdU

Nach dem Film steht Dr. Lothar Quinkenstein für Fragen zur Verfügung.

Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

Im Rahmen der Reihe Das Kriegsende im polnischen Spielfilm

(Gemeinsam mit dem Polnischen Institut Berlin und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften)

Es ist der 8. Mai 1945. Maciek, Angehöriger der Heimatarmee, erhält den Auftrag, den kommunistischen Funktionär Szczuka zu töten. Doch das Attentat misslingt, zwei andere Männer werden erschossen. Die weitere Handlung spielt überwiegend in einem großen Hotel, in dem sich Maciek und Szczuka einquartiert haben. Am Abend findet ein großes Bankett zur Feier der Befreiung statt. Schließlich entscheidet sich Maciek, das Attentat auf Szczuka doch noch auszuführen. Maciek selbst wird schließlich von einer Patrouille erschossen.
Andrzej Wajda, Jahrgang 1926, ist einer der bedeutendsten polnischen Regisseure. In vielen seiner Filme setzt er sich mit den Themen Zweiter Weltkrieg und Holocaust auseinander. Der Film „Asche und Diamant” beruht auf einer Romanvorlage von Jerzy Andrzejewski (1948) und wurde 1959 auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet.

Lothar Quinkenstein ist Autor und Übersetzer aus dem Polnischen, Mitarbeiter am Institut für Germanische Philologie der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań und Dozent im Studiengang Interkulturelle Germanistik am Collegium Polonicum, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/O.