Dienstag, 21. März 2017 19:00 Uhr

Neuere Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager

Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung. Beiträge des 19. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2015)
Christine Eckel, Hamburg, und Julia Pietsch, Berlin

Besatzung – Vernichtung – Zwangsarbeit. Beiträge des 20. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager (2017)
Sarah Kleinmann und Anja Reuss, beide Berlin

Moderation: Andreas Sander, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag)

Nahezu jährlich findet eine internationale Fachtagung statt – hervorgegangen aus dem 1994 erstmals durchgeführten „Workshop zur Geschichte der Konzentrations-lager” –, die von fortgeschrittenen Studierenden und Promovierenden selbständig organisiert wird. Die Referentinnen stellen als beteiligte Herausgeberinnen bzw. Autorinnen die letzten beiden Tagungsbände vor und vermitteln neue Einsichten in das Forschungsfeld nationalsozialistischer Lager und ihrer Nachgeschichte.

Christine Eckel, 1979 geboren, ist Mitarbeiterin an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (Neuere Geschichte unter Berücksichtigung Westeuropas). Sie promoviert mit einer Arbeit über „Deutsche und französische Akteure der Deportationen aus Frankreich 1940–1944: Haftmotive und Überstellungspraxen am Beispiel des KZ Neuengamme”.

Julia Pietsch, 1984 geboren, Dipl.-Politologin, ist Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Nationale und Internationale Gewerkschaftspolitik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie promoviert mit einer Studie über „Jüdische KZ- und ‚Schutzhäftlinge‘ in Berlin und Brandenburg 1933/34”.

Sarah Kleinmann, 1981 geboren, ist Mitarbeiterin am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden. Sie wurde an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit einer Studie über die Darstellung von nationalsozialistischen Täterinnen und Tätern in Ausstellungen in Deutschland und Österreich promoviert.

Anja Reuss, 1980 geboren, Historikerin, ist im Vorstand der Gesellschaft für Antiziganismusforschung. Von 2011 bis 2014 leitete sie das Forschungsprojekt „Berlin-Minsk” an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Magisterarbeit Kontinuitäten der Stigmatisierung. Sinti und Roma in der deutschen Nachkriegszeit erschien 2015.