Donnerstag, 25. Juni 2015 19:00 Uhr

Ich war neunzehn

Spielfilm, DDR 1967/68 (s/w, 115 min), Regie: Konrad Wolf

Einführung: Dr. Sonja M. Schultz, Berlin

Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

Im Rahmen der Reihe Kriegsende 1945 im deutschen Nachkriegsfilm

1945 kehrt der 19-jährige Gregor Hecker, der im Alter von acht Jahren mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Moskau geflohen war, als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurück. Er erlebt den sowjetischen Vormarsch von der Oder bis nach Berlin mit. Während dieser Zeit kommt es zu einer langsamen Annäherung Heckers an die zum „Feindesland” gewordene Heimat.
In diesem Film verarbeitet Konrad Wolf seine Erfahrungen als Deutscher in der Roten Armee während der letzten Kriegstage in Deutschland.

Sonja M. Schultz, 1975 geboren, arbeitet als freie Filmjournalistin und Filmhistorikerin. Sie studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Theaterwissenschaft/Kulturelle Kommunikation und Kunstgeschichte und promovierte 2012 zum Thema „Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds”. Für diese Arbeit wurde sie 2012 mit dem Rudolf Arnheim-Preis des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität ausgezeichnet.