Donnerstag, 27. Februar 2014 16:00 Uhr

Gedenken an die „Fabrik-Aktion” und den Protest in der Rosenstraße

16 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte

16.30 Uhr
Einweihung der restaurierten Dokumentationssäulen des Gedenkorts Rosenstraße 2-4, Berlin-Mitte

16.40 Uhr
Gedenkfeier in der Rosenstraße, Berlin-Mitte, am Denkmal der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger

17.15 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Horst Selbiger und Schülerinnen und Schülern der Schöneberger Sophie-Scholl-Oberschule

Am 27. Februar 1943 fand die „Fabrik-Aktion” statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich be-fanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zu deren Freilassung.

Initiativkreis: Anne Frank Zentrum, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Bet Debora e.V., Bezirksamt Mitte von Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin, Gedenkstätte Stille Helden, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Stiftung Topographie des Terrors, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.

Programm