Dienstag, 14. März 2017 19:00 Uhr

Erinnerungs- und Informationsort Ehemaliger Flughafen Tempelhof. Gegenwärtiger Stand und Perspektiven für historische Dokumentationen

Grußwort: Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, Berlin

Positionen und Chancen des aktuellen Berliner Koalitionsvertrags
Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin

Luftwaffe: Wissenschaft – Rüstung – Zwangsarbeit. NS-Forschungen des Fördervereins
Beate Winzer, Berlin

Der Flughafen Tempelhof 19351944. Baugeschichte und Nutzung
Dr. Elke Dittrich, Berlin

Informationspfad zur Geschichte des Tempelhofer Feldes
Beate Rossié, Berlin

Moderation: Dr. Christine Glauning, Berlin

Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

(Gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und dem Förderverein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V.)

Der neue Berliner Koalitionsvertrag benennt das „Tempelhofer Feld” als besonderen Ort Berlins, an dem ein „Gedenkort” ermöglicht werden soll. In ihren Beiträgen informieren die Referenten über die Geschichte des ehemaligen Flughafens Tempelhof und die bisherigen Entwicklungen zum gedenkpolitischen Umgang mit dem Areal. Die Zukunft des „Tempelhofer Felds” als Erinnerungsort – auch für das ehemalige KZ Columbia – soll hier vor allem mit Bezug zum Thema „Zwangsarbeit” beleuchtet werden, nachdem über die weitere Dokumentation des Flughafens im Rahmen des AlliiertenMuseums bereits weitgehend Konsens erzielt worden ist.

Andreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors und Vorsitzender eines von der Berliner Senatskulturverwaltung beauftragten Runden Tisches „Historische Markierung Tempelhofer Feld”, der seit 2012 besteht.

Beate Winzer, Politologin und Historikerin, ist Vorsitzende des 2010 gegründeten Fördervereins für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld.

Elke Dittrich ist Bauhistorikerin. Sie hat diverse Veröffentlichungen zur Geschichte des Flughafens Tempelhof und zum Architekten Ernst Sagebiel vorgelegt.

Christine Glauning ist Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide.