Mittwoch, 16. Mai 2018 19:00 Uhr

DER FLUGHAFEN TEMPELHOF UND DIE „BERLINER LUFTBRÜCKE” 1948/49

Vortrag: Bernd von Kostka, Berlin
Moderation: Heiko Triesch, Berlin

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Ehemaliger Flughafen Tempelhof

Veranstaltungsort:
Flughafen Tempelhof, Zollgarage
Zugang über den „Ehrenhof”, links vom Haupteingang „Zentralflughafen”
Columbiadamm 10, 12101 Berlin
Eintritt frei

(Gemeinsam mit dem AlliiertenMuseum)

Anmeldung erbeten: Telefon 030 254509-13, veranstaltungen@topographie.de

Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Toiletten sind nicht barrierefrei.

Drei Jahre nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 und der daraus resultierenden Besatzung durch die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs kam es in Berlin zu einer Krise, die den Beginn des „Kalten Krieges” bedeutete. Unmittelbarer Anlass war die am 18. Juni 1948 von den Westmächten verkündete Währungsreform, auf die die sowjetische Militäradministration mit der Sperrung aller Land-, Schienen- und Wasserwege zwischen Berlin und den Westzonen reagierte. Um die Versorgung der Berliner Bevölkerung sicherzustellen, richteten die Westmächte eine „Luftbrücke” ein, die bis zum 30. September 1949 bestand. 1951 wurde vor dem Flughafen Tempelhof ein Luftbrückendenkmal errichtet.
In seinem Vortrag berichtet Bernd von Kostka über die Idee und Durchführung der „Berliner Luftbrücke”, beschreibt die Probleme im Laufe der etwa 15 Monate dauernden Aktion und fragt nach dem Erfolg des Unternehmens.

Bernd von Kostka, 1962 geboren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im AlliiertenMuseum, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber diverser Aufsätze und Publikationen zum Thema „Berliner Luftbrücke”.

Heiko Triesch, 1968 geboren, ist Leiter des Bereichs Luft- und Raumfahrt im Deutschen Technikmuseum Berlin.