Pokémon-Jäger in Gedenkstätten unerwünscht

Dienstag, 19. Juli 2016

Der Sprecher der Gedenkstätte Sachsenhausen, Horst Seferens, sagte, die GPS-Daten des ehemaligen Konzentrationslagers seien mittlerweile aus dem Internet-Spiel entfernt worden. Ein EDV-Kollege habe dies im Spiel selbst überprüft. Die Sprecherin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Jenifer Stolz, und der Sprecher der „Topographie des Terrors“, Kay-Uwe von Damaros, gaben hingegen an, sie hätten vom Unternehmen des Internet-Spiels bislang keine Rückmeldung erhalten, ob die GPS-Punkte gelöscht worden seien.

Neue Osnabrücker Zeitung

Von den Nazis hingerichtet - Florian Heinisch erinnert an Karlrobert Kreiten

Dienstag, 28. Juni 2016

Von Heidelberg wird Karlrobert Kreiten zurück nach Berlin gebracht, ins Gestapo-Gefängnis unweit des Anhalter Bahnhofs, also an jenen Ort, an dem heute die „Topographie des Terrors” über die Verbrechen informiert, die hier gegangen wurden.

Der Tagesspiegel

Autos in die Vorstadt, Grün in die City

Dienstag, 31. Mai 2016

Manche Teile der Stadt waren auch politisch derart kontaminiert, dass man Gras über die enttrümmerten Stellen wachsen ließ. Im Laufe der Zeit hatte sich auf einem Teil des Geländes der heutigen „Topographie des Terrors” ein Wald gebildet, und zwar genau an jener Stelle, an der ursprünglich der von Peter Joseph Lenné geplante Landschaftspark für das Palais des Prinzen Albrecht gelegen hatte.

TAZ

Nazi-Pferde sollen in Berlin ausgestellt werden

Dienstag, 24. Mai 2016

Der Mieter der Halle klagte dagegen und gab an, er hätte die Skulpturen rechtmäßig erworben. Das Berliner Verwaltungsgericht wies die Klage ab. Diese Frage müssten Zivilgerichte klären. Der Bund sieht sich jedoch als Rechtsnachfolger des NS-Regimes und will die Skulpturen der Topographie des Terrors überlassen. Zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum sollen Teile der Bronzen in Berlin gezeigt werden, so Wolf. Dies sei ein unerlässlicher Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Diktatur.

BZ

Deutsch-griechische Erinnerungskultur

Sonntag, 22. Mai 2016

Dass viele Deutsche bislang nichts über die Wehrmachtsverbrechen in Griechenland wissen, ist auch für Thomas Lutz von der Berliner Stiftung Topographie des Terrors nur schwer zu verstehen.

Deutschlandfunk

10 Jahre Kulturprojekte Berlin GmbH - Schnelle Eingreiftruppe für Kultur

Freitag, 20. Mai 2016

Sie ist Partner für viele staatliche Museen, darunter die Topographie des Terrors und die Berlinische Galerie, sie veranstaltet Workshops und Führungen und übernimmt die Vermittlung kultureller Bildung - 60 Prozent aller Berliner Schulen haben daran schon einmal teilgenommen.

Tagesspiegel

Marschordnungen

Montag, 9. Mai 2016

Die Bauten und Projekte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg gehören zu den bekanntesten Propagandaarchitekturen der NS-Zeit, die durch gezielte Mobilisierung der Massen Emotionen weckten, welche für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert wurden. Die Ausstellung „Marschordnungen” fragt danach, mit welchen architektonischen Mitteln und raumgreifenden Ereignissen diese Emotionalisierung erreicht werden konnte. Sie analysiert die Architektur und Choreografie der Nürnberger Reichsparteitage und synthetisiert die Erkenntnisse in einem architektonischen Entwurf, der eine Alternative zwischen denkmalpflegerischem Erhalt und kontrolliertem Verfall der NS-Bauwerke anbietet.

Architektur Ausstellungen Deutschland

Preis der deutschen Filmkritik für den besten Dokumentarfilm an den HFF-Absolvent Martin Gressmann

Dienstag, 16. Februar 2016

Ein besonderes Stück Land mitten in Berlin. Hier stand das Prinz-Albrecht-Palais, das Gestapo-Hauptquartier während der NS-Diktatur. Eine Brache direkt an der Mauer, Architekturleiche und „Topographie des Terrors”. „Das Gelände” und das damit verbundene Nachdenken über den öffentlichen Umgang mit den historischen Altlasten hat Martin Gressmann so sehr beschäftigt, dass er dort alle Aufs und Abs mit der Kamera seit 1985 kontinuierlich festgehalten hat. Seine Langzeitdokumentation liefert eine Reflexion zwischen Vergessenheit und Bedeutungsschwere. Mit geschultem Blick für das Wesentliche und das interessante Nebensächliche stellt Martin Gressmann einen archäologischen Kalender zusammen, der Geschichte sichtbar macht.

Informationsdienst Wissenschaft

Das Gnadengesuch von Adolf Eichmann. Ein Dokument des Leugnens und der Erinnerung

Donnerstag, 28. Januar 2016

Nein, da sind sich die Historiker einig. Eichmann hatte stets betont - wie andere NS-Täter auch - er habe nur Befehle befolgt und sei damit unschuldig. Die Verantwortung für den Holocaust trage allein die Nazi-Führung. Es existieren jedoch auch Zeugnisse, die belegen, dass sich Eichmann seiner Beteiligung am Völkermord brüstete. Darauf verweist Andreas Nachama. Eichmanns Bedeutung beschreibt der Direktor der „Topographie des Terrors” in Berlin denn auch so: „Das große Getriebe läuft nur, wenn die kleinen Rädchen ihm Schwung geben.

Der Tagesspiegel

Gedenken an die Opfer der „Euthanasie”-Verbrechen in der NS-Zeit

Mittwoch, 27. Januar 2016

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, erinnerte an die Männer, Frauen und Kinder, deren Leben auf grausame Weise beendet wurde. Bei der zentralen Gedenkfeier in der Berliner Topographie des Terrors sagte sie: „Menschen mit Behinderungen wurde nicht nur das Recht auf Teilhabe, sondern das Recht zu leben verweigert. Sie wurden für die Forschung missbraucht, sie wurden als „unnütze Esser” aus der Gesellschaft entfernt. Damals nutzten Ärzte und Psychiater Menschen, vor allem Kinder mit Behinderungen, für die Wissenschaft und ihre Karriere.”

Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Das Leid der Frauen von Ravensbrück

Dienstag, 26. Januar 2016

Sarah Helm wollte alles wissen, und sie hat alles aufgeschrieben in „Ohne Haar und ohne Namen”. Am heutigen Dienstagabend wird die Schauspielerin Katharina Thalbach aus ihrem Buch lesen. Im Anschluss daran werden die Autorin, die in London lebt, Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, und die Historikerin Insa Eschebach debattieren.

Berliner Morgenpost

Verena Bentele legt Kranz in Tiergartenstraße 4 nieder

Montag, 25. Januar 2016

Um 14 Uhr findet im Auditorium des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin die Gedenkfeier statt. Nach einer Begrüßung durch Verena Bentele wird Dr. Petra Fuchs einen Vortrag zum Thema „Kinder-Euthanasie” halten.

kombinet Nachrichten

Youtube-Videos und Tablets: NS-Gedenkstätten modernisieren sich

Dienstag, 12. Januar 2016

Das Gedenkstättenforum wurde von der Berliner Stiftung Topographie des Terrors ins Leben gerufen, um den Austausch der Gedenkstätten zu fördern.

Mediengruppe Kreiszeitung

Weniger Besucher in NS-Dokumentationszentrum

Mittwoch, 6. Januar 2016

Das NS-Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin hat im zurückliegenden Jahr weniger Besucher gezählt. Rund 1,2 Millionen Menschen informierten sich in dem Ausstellungszentrum - das seien etwa elf Prozent weniger gewesen als 2014, sagte ein Sprecher der Stiftung der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wir sind nicht unglücklich.” Das Jahr zuvor sei besonders stark gewesen.

Die Welt

NS-Zeitzeugenarchiv

Dienstag, 5. Januar 2016

Das Berliner Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit hat sein erweitertes Zeitzeugenarchiv online gestellt. Es enthält audio-visuelle Interviews, Briefe, Dokumente und Fotografien ehemaliger NS-Zwangsarbeiter, wie die Stiftung Topographie des Terrors am Dienstag in Berlin mitteilte.

Jüdische Allgemeine

Galopp durch die Geschichte

Freitag, 18. Dezember 2015

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat da keinen Zweifel. „Die Stiftung Topographie des Terrors soll zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum Teile der im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland stehenden Skulpturen möglichst noch im Jahr 2016 in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen”, sagte sie. Nur so sei eine „angemessene, wissenschaftlich fundierte Kontextualisierung und kritische Reflexion der Objekte”garantiert.

Potsdamer Neueste Nachrichten

Lehmann würdigt NS-Gegner Max Josef Metzger

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Zu Lebzeiten seien seine pazifistischen Positionen auch in der Kirche wenig aufgenommen worden, räumte Lehmann ein. Er sprach in der Bildungs- und Gedenkstätte „Topographie des Terrors”. Sie befindet sich am Ort des ehemaligen nationalsozialistischen Reichssicherheitshauptamtes. Dort war Metzger vor seiner Hinrichtung wegen „Hochverrats” rund zehn Wochen inhaftiert.

katholisch.de

Auf großer Bildungsfahrt nach Berlin

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Neben einer Stadtrundfahrt standen außerdem Besuche des Jüdischen Museums und der Gedenkstätte „Topographie des Terrors” auf dem Gelände der einstigen Gestapo-Zentrale und des früheren sogenannten Reichssicherheitshauptamtes in der Wilhelmstraße auf dem Programm. In der Zeit des Nationalsozialismus waren von dort aus die Verfolgung politischer Gegner und der Völkermord an den europäischen Juden mitgeplant und mitausgeführt worden. Heute erinnert daran ein Ausstellungszentrum.

Freie Presse

Im Dienst der Propaganda

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Nachgezeichnet wird in der von der Berliner Stiftung „Topographie des Terrors” initiierten und vom Museum der Universität Tübingen (MUT) übernommenen Ausstellung die Karriere eines Mitglieds von Propagandakompanien der Wehrmacht 1940 bis 1945, zuerst bei der deutschen Front-Zeitung „Der Stoßtrupp”, dann als Schriftleiter bei der Armee-Zeitung „Der Sieg”. Dazu gehören die Fotografien aus Bayers Nachlass.

Reutlinger General-Anzeiger

Thaddäus Trolls dunkle Vergangenheit

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Wer als echter Schwabe gelten will, sollte zumindest einmal in seinem Leben Thaddäus Trolls „Deutschland deine Schwaben” gelesen haben. Der gebürtige Bad Cannstatter war nicht der Erste und nicht der Letzte, der ein Charakterbild der Schwaben gezeichnet hat, doch sein Buch hat alle anderen Versuche in den Schatten gestellt. Die andere Seite von Hans Bayer, wie er im bürgerlichen Leben hieß, lernt kennen, wer noch bis zum 31. Januar 2016 die Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors im Museum der Universität Tübingen (MUT) besucht.

Stuttgarter Wochenblatt
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