Preis der deutschen Filmkritik für den besten Dokumentarfilm an den HFF-Absolvent Martin Gressmann

Dienstag, 16. Februar 2016

Ein besonderes Stück Land mitten in Berlin. Hier stand das Prinz-Albrecht-Palais, das Gestapo-Hauptquartier während der NS-Diktatur. Eine Brache direkt an der Mauer, Architekturleiche und „Topographie des Terrors”. „Das Gelände” und das damit verbundene Nachdenken über den öffentlichen Umgang mit den historischen Altlasten hat Martin Gressmann so sehr beschäftigt, dass er dort alle Aufs und Abs mit der Kamera seit 1985 kontinuierlich festgehalten hat. Seine Langzeitdokumentation liefert eine Reflexion zwischen Vergessenheit und Bedeutungsschwere. Mit geschultem Blick für das Wesentliche und das interessante Nebensächliche stellt Martin Gressmann einen archäologischen Kalender zusammen, der Geschichte sichtbar macht.

Informationsdienst Wissenschaft

Das Gnadengesuch von Adolf Eichmann. Ein Dokument des Leugnens und der Erinnerung

Donnerstag, 28. Januar 2016

Nein, da sind sich die Historiker einig. Eichmann hatte stets betont - wie andere NS-Täter auch - er habe nur Befehle befolgt und sei damit unschuldig. Die Verantwortung für den Holocaust trage allein die Nazi-Führung. Es existieren jedoch auch Zeugnisse, die belegen, dass sich Eichmann seiner Beteiligung am Völkermord brüstete. Darauf verweist Andreas Nachama. Eichmanns Bedeutung beschreibt der Direktor der „Topographie des Terrors” in Berlin denn auch so: „Das große Getriebe läuft nur, wenn die kleinen Rädchen ihm Schwung geben.

Der Tagesspiegel

Gedenken an die Opfer der „Euthanasie”-Verbrechen in der NS-Zeit

Mittwoch, 27. Januar 2016

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, erinnerte an die Männer, Frauen und Kinder, deren Leben auf grausame Weise beendet wurde. Bei der zentralen Gedenkfeier in der Berliner Topographie des Terrors sagte sie: „Menschen mit Behinderungen wurde nicht nur das Recht auf Teilhabe, sondern das Recht zu leben verweigert. Sie wurden für die Forschung missbraucht, sie wurden als „unnütze Esser” aus der Gesellschaft entfernt. Damals nutzten Ärzte und Psychiater Menschen, vor allem Kinder mit Behinderungen, für die Wissenschaft und ihre Karriere.”

Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Das Leid der Frauen von Ravensbrück

Dienstag, 26. Januar 2016

Sarah Helm wollte alles wissen, und sie hat alles aufgeschrieben in „Ohne Haar und ohne Namen”. Am heutigen Dienstagabend wird die Schauspielerin Katharina Thalbach aus ihrem Buch lesen. Im Anschluss daran werden die Autorin, die in London lebt, Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, und die Historikerin Insa Eschebach debattieren.

Berliner Morgenpost

Verena Bentele legt Kranz in Tiergartenstraße 4 nieder

Montag, 25. Januar 2016

Um 14 Uhr findet im Auditorium des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin die Gedenkfeier statt. Nach einer Begrüßung durch Verena Bentele wird Dr. Petra Fuchs einen Vortrag zum Thema „Kinder-Euthanasie” halten.

kombinet Nachrichten

Youtube-Videos und Tablets: NS-Gedenkstätten modernisieren sich

Dienstag, 12. Januar 2016

Das Gedenkstättenforum wurde von der Berliner Stiftung Topographie des Terrors ins Leben gerufen, um den Austausch der Gedenkstätten zu fördern.

Mediengruppe Kreiszeitung

Weniger Besucher in NS-Dokumentationszentrum

Mittwoch, 6. Januar 2016

Das NS-Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin hat im zurückliegenden Jahr weniger Besucher gezählt. Rund 1,2 Millionen Menschen informierten sich in dem Ausstellungszentrum - das seien etwa elf Prozent weniger gewesen als 2014, sagte ein Sprecher der Stiftung der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wir sind nicht unglücklich.” Das Jahr zuvor sei besonders stark gewesen.

Die Welt

NS-Zeitzeugenarchiv

Dienstag, 5. Januar 2016

Das Berliner Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit hat sein erweitertes Zeitzeugenarchiv online gestellt. Es enthält audio-visuelle Interviews, Briefe, Dokumente und Fotografien ehemaliger NS-Zwangsarbeiter, wie die Stiftung Topographie des Terrors am Dienstag in Berlin mitteilte.

Jüdische Allgemeine

Galopp durch die Geschichte

Freitag, 18. Dezember 2015

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat da keinen Zweifel. „Die Stiftung Topographie des Terrors soll zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum Teile der im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland stehenden Skulpturen möglichst noch im Jahr 2016 in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen”, sagte sie. Nur so sei eine „angemessene, wissenschaftlich fundierte Kontextualisierung und kritische Reflexion der Objekte”garantiert.

Potsdamer Neueste Nachrichten

Lehmann würdigt NS-Gegner Max Josef Metzger

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Zu Lebzeiten seien seine pazifistischen Positionen auch in der Kirche wenig aufgenommen worden, räumte Lehmann ein. Er sprach in der Bildungs- und Gedenkstätte „Topographie des Terrors”. Sie befindet sich am Ort des ehemaligen nationalsozialistischen Reichssicherheitshauptamtes. Dort war Metzger vor seiner Hinrichtung wegen „Hochverrats” rund zehn Wochen inhaftiert.

katholisch.de

Auf großer Bildungsfahrt nach Berlin

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Neben einer Stadtrundfahrt standen außerdem Besuche des Jüdischen Museums und der Gedenkstätte „Topographie des Terrors” auf dem Gelände der einstigen Gestapo-Zentrale und des früheren sogenannten Reichssicherheitshauptamtes in der Wilhelmstraße auf dem Programm. In der Zeit des Nationalsozialismus waren von dort aus die Verfolgung politischer Gegner und der Völkermord an den europäischen Juden mitgeplant und mitausgeführt worden. Heute erinnert daran ein Ausstellungszentrum.

Freie Presse

Im Dienst der Propaganda

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Nachgezeichnet wird in der von der Berliner Stiftung „Topographie des Terrors” initiierten und vom Museum der Universität Tübingen (MUT) übernommenen Ausstellung die Karriere eines Mitglieds von Propagandakompanien der Wehrmacht 1940 bis 1945, zuerst bei der deutschen Front-Zeitung „Der Stoßtrupp”, dann als Schriftleiter bei der Armee-Zeitung „Der Sieg”. Dazu gehören die Fotografien aus Bayers Nachlass.

Reutlinger General-Anzeiger

Thaddäus Trolls dunkle Vergangenheit

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Wer als echter Schwabe gelten will, sollte zumindest einmal in seinem Leben Thaddäus Trolls „Deutschland deine Schwaben” gelesen haben. Der gebürtige Bad Cannstatter war nicht der Erste und nicht der Letzte, der ein Charakterbild der Schwaben gezeichnet hat, doch sein Buch hat alle anderen Versuche in den Schatten gestellt. Die andere Seite von Hans Bayer, wie er im bürgerlichen Leben hieß, lernt kennen, wer noch bis zum 31. Januar 2016 die Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors im Museum der Universität Tübingen (MUT) besucht.

Stuttgarter Wochenblatt

History students head east to Berlin and Krakow

Dienstag, 8. Dezember 2015

The Topography of Terror Museum (pictured at the top of the article) was good preparation for the visit to Auschwitz Concentration Camp as it displays images and information about life under the Nazi regime.

ON THE WIGHT

In dieser Villa organisierten Nazis Massenmorde

Freitag, 4. Dezember 2015

Über dieses Haus ist nun das Buch „Tiergartenstraße 4” von Annette Hinz-Wessels erschienen. „Die Opfer”, schreiben Uwe Neumärker von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Andreas Nachama von der Stiftung Topografie des Terrors im Vorwort, „waren Patienten, Heil- und Pflegebedürftige, aber auch Juden, ‚Zigeuner’, ‚Asoziale’ und andere Menschen, die in den Augen der braunen Machthaber nicht in die postulierte ‚gesunde Volksgemeinschaft’ passten.” Die Ausstellung an der Philharmonie widmet sich der Durchführung und den Folgen der „Euthanasie”-Morde. Die Historikerin Hinz-Wessels hat mit dieser Studie eine sehr lesenswerte Ergänzung dazu vorgelegt, die das Haus an der Tiergartenstraße ins Zentrum rückt – als Ort der Täter, als Exempel für die Stadthistorie wie als Beispiel für die Irrfahrten der deutschen Geschichte seit dem Kaiserreich.

Berliner Morgenpost

El monumento de Franco en Las Raíces

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Hay muchos aspectos de la Historia que no se aprenden en los libros, sino analizando in situ el ámbito en el que se desarrollaron. Alemania es uno de los mejores ejemplos donde se realiza esto. Allí se conservan varios restos del Muro de Berlín, y a los alumnos de los centros escolares se les lleva a visitarlo para que contemplen cómo se construyó y de qué materiales estaba compuesto, cuál era la altura infranqueable a la que se tenían que someter quienes querían saltar por encima de él, comprender el papel de las torretas cercanas desde donde los vigilantes disparaban a matar, y valorar la trascendencia de los mensajes en esas paredes tanto como grito de esperanza de quienes deseaban la reunificación como de arte urbano con cotas ya universales. No había que olvidar de un plumazo, sino aprender, y por eso se conservaron algunos vestigios de su estructura, una simbiosis entre la vergüenza pública de lo que hicieron quienes mandaban en la Alemania oriental y el clamor para no cometer el mismo error. De ahí que durante gran parte del año se pueden ver a esos alumnos con sus profesores sentados en el suelo de la sede de la Fundación Topografía del Terror de dicha ciudad, donde se les explica el nazismo y que en ese lugar estuvo la sede de la Gestapo, todo ello acompañado bajo la sórdida mirada del Muro.

La Opinión de Tenerife

Die Wahrheit zwischen den Zeilen

Freitag, 27. November 2015

Trotz dieser eindeutig tendenziösen Berichterstattung sei die „Ludwigsburger Zeitung” 1938 aber ein vergleichsweise gemäßigtes Blatt gewesen, sagt Peter Müller. Der Leiter des Ludwigsburger Staatsarchivs hat sich für die neue Ausstellung, die an diesem Freitag eröffnet wird, mit der Rolle der Presse während der Nazi-Diktatur beschäftigt. „Zwischen den Zeilen?” heißt die Schau, die Teil einer Ausstellung der Berliner Stiftung „Topographie des Terrors” ist. Für einen regionalen Bezug haben sich Müller und seine Kollegen aber auch im eigenen Archiv umgeschaut.

Stuttgarter Nachrichten

Hitler-Biografie von Peter Longerich: Der große Diktator

Donnerstag, 19. November 2015

Er ist wieder da, behauptet ein Film, den schon mehr als zwei Millionen Zuschauer gesehen haben. Aber war Hitler überhaupt jemals fort? Jetzt erscheint Peter Longerichs 1300-Seiten-Biografie über den Diktator, 17 Jahre nach Ian Kershaws bahnbrechendem zweibändigem Werk. „Hitler war ein handelnder Politiker, weit flexibler als gedacht”, sagt der Zeithistoriker Longerich, der in Krefeld geboren wurde und in London lehrt, bei der Berliner Präsentation seines Buchs in der Stiftung Topographie des Terrors. Das Buch ist ein Einspruch, geschrieben gegen einen Großteil der herrschenden Forschungsmeinung zum Nationalsozialismus und zu Hitler.

Der Tagesspiegel

Kein Platz für Ausstellung über Thaddäus Troll

Montag, 16. November 2015

Es war für ihn zeitlebens eine offene Wunde gewesen: Thaddäus Troll alias Hans Bayer hat von 1941 bis 1945 Propaganda gemacht für die Wehrmacht – er war Kriegsberichterstatter und hat beschönigend über das Kriegsgeschehen an der Ostfront berichtet. Genau mit diesem Thema beschäftigt sich eine Ausstellung der renommierten Stiftung Topographie des Terrors; die Schau war im vergangenen Jahr zum 100. Geburtstag Trolls in Berlin zu sehen und gastiert derzeit in Tübingen.

Stuttgarter Zeitung

Klaus von Dohnanyi über NS-Widerstand

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Das Hotel de Rome am Berliner Bebelplatz, Salon 1. Klaus von Dohnanyi trinkt eine Tasse Kaffee, dann nimmt er sich Zeit, um über die Briefe zu reden, die sein Vater, der Widerstandskämpfer Hans von Dohnanyi, aus der Gestapohaft an seine Familie geschrieben hat. Wenige Tage zuvor hat er das Buch mit den Briefen vorgestellt - in der Topographie des Terrors. Dort befand sich zur NS-Zeit die Gestapozentrale mit dem berüchtigten „Hausgefängnis”, in dem Hans von Dohnanyi die schwerste Phase seiner zwei Jahre währenden Haft erlitt, ehe er am 9. April 1945 im KZ Sachsenhausen hingerichtet wurde.

TAZ
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