Eröffnung der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie”-Morde

Dienstag, 2. September 2014

Tiergartenstraße 4 - Nach dieser Verwaltungsadresse ist die erste systematische Vernichtungsaktion der Nationalsozialisten benannt: die Ermordung von geistig und körperlich behinderten Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten. Der Aktion T4 fielen europaweit über 200.000 Menschen zum Opfer. Die Zentrale für die Organisation der Morde befand sich in der Berliner Tiergartenstraße 4. Inzwischen steht auf dem Areal die Berliner Philharmonie.

swr2

Unfähig zum Ausbruch

Donnerstag, 14. August 2014

„Hans Bayer. Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg” heißt die Schau in der Dokumentationsstätte „Topographie des Terrors”. Sie zeigt einen Mann, gefangen in einem diktatorischen System, aber unfähig, den Ausbruch zu wagen. „Ich würde sagen: Er war kein Nazi. Aber ich würde ihn als Mitläufer und auch als Mitwisser einstufen”, sagt Claudia Steur, Kuratorin der Ausstellung, über Bayer und fügt an: „Er war kein mutiger Mann.”

Süddeutsche Zeitung

Topographie des Terrors: „Hans Bayer - Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg”

Dienstag, 12. August 2014

Bevor er unter dem Pseudonym Thaddäus Troll als Literat, Journalist und schwäbischer „Dichterfürst” bekannt wurde, war Hans Bayer von 1941 bis 1945 als Kriegsberichter der Wehrmacht an der Ostfront. Dieser Phase seines Lebens widmet sich die aufschlussreiche Ausstellung.

Kulturradio rbb

Thaddäus Troll - Berliner Ausstellung beschäftigt sich mit NS-Vergangenheit

Dienstag, 12. August 2014

Er galt als schwäbischer „Dichterfürst”, Walter Jens nannte ihn einmal einen der „letzten großen Impressionisten deutscher Sprache”. Eine Ausstellung in Berlin geht jetzt der bisher weitgehend unbekannten Vergangenheit von Thaddäus Troll (1914-1980) als NS-Kriegsreporter nach.

Stuttgarter Nachrichten

Ausstellung zum Warschauer Aufstand Gauck würdigt Kampfeswillen der Polen

Mittwoch, 30. Juli 2014

Also nutzte Gauck seinen Auftritt am Dienstag in der Topographie des Terrors in Berlin dazu, die Bedeutung des Kampfeswillens der Polen über ihr Land hinaus zu würdigen. „Eine der herausragenden Gaben Polens für seine Nachbarn in Europa ist die Botschaft mehrerer Generationen: Freiheit ist so kostbar, so lebensnotwendig, dass Menschen nicht nur von ihr träumen, sondern sie erkämpfen und verteidigen, und dies sogar notfalls mit dem Einsatz des eigenen Lebens“, sagte der deutsche Präsident in Anwesenheit seines polnischen Kollegen Bronislaw Komorowski. Dessen Verwandter General Bór-Komorowski war Oberbefehlshaber des Aufstandes.

Berliner Zeitung

Gauck würdigt das deutsch-polnische „Wunder”

Dienstag, 29. Juli 2014

Unbedingter Wille zur Freiheit: Das verbindet Joachim Gauck zufolge die erfolgreiche Revolution in Polen 1989 mit dem äußerst blutig niedergeschlagenenen Warschauer Aufstand von August und September 1944. Bei der Eröffnung einer Berliner Open-Air-Ausstellung über die Erhebung in der polnischen Hauptstadt stellte der Bundespräsident in Anwesenheit des polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski diese zunächst etwas überraschende Verbindung her. ...
Die Ausstellung wird bis Ende Oktober auf dem Areal der Dokumentation Topographie des Terrors zu sehen sein, die das Wüten des Repressionsapparates aus SS und Gestapo in Deutschland und Europa behandelt.

Die Welt

Bundespräsident Gauck Polens Botschaft an die Nachbarn

Dienstag, 29. Juli 2014

Für diese Ausstellung könne es wohl kaum einen angemesseneren Ort in Deutschland geben als das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, sagte der Präsident. Einen Ort, um den sich die Zentralen der Gestapo und der SS sowie das Reichssicherheitshauptamt gruppierten.

Frankfurter Rundschau

Für immer neugierig

Dienstag, 27. Mai 2014

Er war der Erste, der den Ordnungskräften die Erlaubnis abrang, den Ku’damm für ein spartenübergreifendes Kulturereignis sperren zu dürfen. Theatertreffen, Jazzfest, Berlinale, die Festwochen und vor allem die großen Ausstellungsprojekte gaben ihm die Möglichkeit, die Kunst in ihrem geschichtlichen Kontext zu zeigen, Welt und Werk zusammenzudenken. „Die jüdischen Lebenswelten”, die große Preußen-Schau 1981, die Topographie des Terrors, die 750-Jahr-Feier, die „Reise nach Berlin” im Hamburger Bahnhof – das sind Fixpunkte im kollektiven Gedächtnis der geteilten Stadt geblieben.

Der Tagesspiegel

Avner Less wird in Berlin beigesetzt

Montag, 19. Mai 2014

Das Verhör des Holocaust-Organisators Eichmann und die Aufzeichnungen seines Verhöroffiziers Avner Less gehörten heute „zu den Meilensteinen der Erforschung unserer Geschichte”. Deshalb habe sich das Haus der Wannsee-Konferenz auch dafür eingesetzt, den letzten Wunsch des Ehepaars, in Berlin bestattet zu werden, zu erfüllen. Auf der Gedenkfeier am Freitag wird den Angaben zufolge unter anderem der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Rabbiner Andreas Nachama, sprechen.

Jüdische Allgemeine

Historiker Hans Mommsen geehrt

Freitag, 9. Mai 2014

Er ist gebrechlich geworden, seine Antworten sind noch lakonischer als vor 20 Jahren. 83 Jahre alt ist Hans Mommsen jetzt - nicht zum ersten Mal wird das Lebenswerk dieses bedeutenden Historikers bilanziert. Doch die Würdigung, zu der es jetzt in der Berliner „Topographie des Terrors” kam, war eine ganz besondere, persönliche, liebenswürdige.

 

 

Jüdische Allgemeine

DDR was paradijs voor benepen rechtse mensen

Sonntag, 4. Mai 2014

Terzijde van de nabij gelegen Rijksdag herdenkt een reeks van steles de tientallen voormalige rijksdagleden die door de Nazi´s zijn vermoord. Van de Führerbunker de andere kant oplopend stuit men al snel op een permanente fototentoonstelling over de verschrikkingen van het Naziregime, onder de weinig verhullende titel „Topographie des Terrors”.

Volkskrant

Gedenkstätten legen am stärksten zu

Mittwoch, 16. April 2014

Den mit Abstand größten Zuwachs hatte die Gedenkstätte Topographie des Terrors, die die Schrecken der NS-Zeit dokumentiert. Im Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt” stieg die Zahl der Besucher hier um fast 250.000 auf 1,2 Millionen an.

rbb

Unter den Blicken der Verfolgten

Montag, 31. März 2014

Diese Bilder eröffnen die neue Sonderausstellung in der Berliner Topographie des Terrors. „Erfasst. Verfolgt. Vernichtet” lautet der Titel, thematisiert werden Euthanasie und Zwangssterilisation im „Dritten Reich”. Wer herkommt, wird nicht einfach an den Schautafeln entlang geleitet. Er muss sich entscheiden, welcher Seite er den ersten Blick schenkt: den erkrankten und behinderten Menschen, die im Nationalsozialismus ihr Leben ließen, oder jenen Ärzten, Psychiatern und Neurologen, die über diese Leben entschieden.

Tagesspiegel

Berlin: Neue Ausstellung über NS-Verbrechen an Behinderten

Montag, 24. März 2014

Eine Ausstellung über kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus ist ab Mittwoch im Berliner Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” zu sehen. Unter dem Titel „erfasst, verfolgt, vernichtet” informiert die Schau bis zum 13. Juli über Ausgrenzung, Zwangssterilisationen und Massenmord, wie das Dokumentationszentrum am Montag ankündigte.
Täter und Opfer werden auch in beispielhaften Biografien vorgestellt. Die Nationalsozialisten sterilisierten nach Schätzungen bis zu 400.000 Menschen gegen ihren Willen und ermordeten mehr als 200.000 in Heil- und Pflegeanstalten.
Mitveranstalter der Ausstellung sind die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde sowie die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Zu der Schau bieten sie ein Begleitporgramm mit Podiumsgesprächen an.

Katholische Nachrichtenagentur Österreich

Lehrreiche Tage in der Hauptstadt

Mittwoch, 19. März 2014

Besucht wurde auch das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors”. An diesem historischen Ort wurde der Blick auf die von der Gestapo, der SS und dem Reichssicherheitshauptamt europaweit verübten Verbrechen fokussiert.

WAZ

Jedes Bauwerk hat einen emotionalen Kern

Sonntag, 16. März 2014

Frage Bernhard Schulz: In Berlin bei der Topographie des Terrors haben Sie mit Einschränkungen zu kämpfen gehabt.
Antwort Peter Zumthor: Schon bald nach dem Wettbewerb hatte das Projekt keine Verfechter mehr. Wie gesagt: Bei einem Gebäude braucht es eine eingeschworene Gruppe von Menschen, die etwas gemeinsam wollen, die überzeugt sind von der Idee des Gebäudes und die meine Arbeitsweise verstehen. Im Berliner Fall sagte eine Sachbearbeiterin der Bauverwaltung zu ihrem Vorgesetzten gleich nach dem Wettbewerb,„das Budget ist doch viel zu klein um das Gebäude zu bauen oder das Bauprogramm ist zu groß”. Da sagt der Chef, „das habe ich jetzt aber nicht gehört. Wir arbeiten weiter!” Da war ich nicht alt genug, um vom Tisch aufzustehen und nach Hause zu gehen! Noch wusste ich nicht, dass wenn sich der Bauherr in die Tasche lügt, irgendwann der Architekt die Konsequenzen davontragen muss. Ich habe gerne in jeder Phase des Bauens eine korrekte Vorstellung von den Baukosten und ich halte die Budgetzahlen auch gerne ein. Das gehört zur Professionalität meiner Arbeit, dass wir in jeder Phase gerechte Kosten auf den Tisch legen und uns nicht in die Tasche lügen. Ich habe auch in der Schweiz ein Kunstmuseum gebaut, bei dem wir Geld zurückgegeben haben.

Der Tagesspiegel

Der Untergang - Gesucht: Fundstücke vom Kriegsende

Samstag, 1. März 2014

Jetzt werden ganz dicke Bretter gebohrt. Zum 70. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs planen Museumsdirektor Michael Fuhr und der Historiker Gerhard Paul (Uni Flensburg) eine große Ausstellung auf dem Museumsberg zusammen mit der Berliner Gedenkstätte „Topographie des Terrors”. Angestrebt werden zudem Kooperationen mit dem Imperial War Museum London, dem Deutschen Rundfunkarciv Frankfurt, dem Shropshire Regment Museum in Shrewsbur - und der Bevölkerung in Flensburg und Umgebung.

Flensburger Tageblatt

Discover Germany - Watch video

Samstag, 15. Februar 2014

Ramones Museum founder Florian Hayler recommends the second-hand shop „Paul's Boutique”, the „Topography of Terror” museum and the vegan creperie „Let It Be”.

Deutsche Welle

Topography of Terror

Mittwoch, 12. Februar 2014

Topographie des Terrors (Topography of Terror) consists of three main elements: the Indoor Exhibition; the Outdoor Exhibition (referred to in the site’s literature as the Exhibition Trench); and Berlin Wall Monument, a remaining section of the wall.

andBerlin (BLOG)

Verbleib nicht bekannt

Samstag, 1. Februar 2014

Pünktlich zum Jahrestag von Hitlers Machtantritt am 30. Januar 1933 kritisierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses in der Berliner Gedenkstätte Topographie des Terrors Deutschlands Versäumnisse im Umgang mit NS-Raubkunst und forderte die Einrichtung einer Kommission, die das deutsche Raubkunstproblem endgültig löst.

TAZ
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