Führungen
Überblicksführungen zu folgenden Ausstellungen können gebucht werden:
Hauptausstellung im Gebäude
Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße
Das Planungs- und Organisationszentrum europaweiten NS-Terrors
Die Führung gibt einen Einblick in die innere Struktur des NS-Terrorapparates und sein Wirken zwischen 1933 und 1945. Im Mittelpunkt der Führung steht die Frage, wie die Mitarbeiter dieses Apparates die Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen in Deutschland und ganz Europa planten, organisierten und umsetzten und was dies für die Opfer bedeutete. Die Führung endet mit der Frage nach dem Umgang mit diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland. Andere Themenschwerpunkte können bei der Anmeldung vereinbart werden.
Geländerundgang (Open-Air)
Der historische Ort „Topographie des Terrors”
Vom Organisationszentrum der NS-Vernichtungspolitik zum vergessenen Ort nach 1945
Der Geländerundgang lädt zur historischen Spurensuche am Ort der ehemaligen NS-Terrorzentralen ein und ermöglicht unter fachkundiger Anleitung eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und dem Umgang mit diesem „Täterort” nach 1945.
Ausstellungsgraben (Open-Air, Frühjahr bis Herbst, zurzeit geschlossen)
Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror
Die Führung thematisiert die Auswirkungen nationalsozialistischer Politik auf Berlin und seine Bevölkerung. Ausgewählte Beispiele zeigen Handlungsspielräume auf, die sich Einzelnen unter den Bedingungen einer Diktatur eröffneten. Darüber hinaus wird nach den Folgen der NS-Herrschaft für Berlin gefragt.
Sonderausstellung im Gebäude (18. Januar bis 20. Mai 2012)
Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit
Die Führung gibt einen Überblick über die systematischen Tötungen von geistig und körperlich behinderten Menschen 1939/40 und erinnert an das dunkle Kapitel der „Kinder-Euthanasie“ während der Zeit des Nationalsozialismus. Sie zeigt, dass es Ärztinnen und Ärzten bei der Tötung in der Regel nicht um die schmerzlose Beendigung individuellen Leidens ging, sondern entsprechend der nationalsozialistischen Rassenideologie um die „Befreiung“ des Allgemeinwesens von „Ballastexistenzen“.
Das Führungsangebot ist kostenlos.
Eine Führung dauert in der Regel 60 Minuten.
Sie kann für folgende Sprachen gebucht werden: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Niederländisch.
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 7 Personen.
Anmeldung
MuseumsInformation Kulturprojekte Berlin
Telefon 030 254509-70
Fax 030 254509-77


