Wanderausstellungen
Die folgenden Ausstellungen sind für die Präsentation an anderen Orten eingerichtet und können entliehen werden:
Vor aller Augen: Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz
Deutsch-englische Fotodokumentation über öffentliche Szenen des alltäglichen Terrors in der NS-Zeit, auf der Basis einer bundesweiten Recherche in Regional- und Lokalarchiven zur Erschließung neuer Bildquellen.
Präsentation von September 2002 bis Februar 2003 am Bauzaun auf dem Gelände der „Topographie des Terrors”. Seither ist die Wanderfassung in mehreren Städten der Bundesrepublik präsentiert worden, u.a. in Heidelberg, Mannheim, Erlangen, Saarbrücken, Prora (Rügen) und Riesa.
Weitere Auskünfte zur Ausleihe der Wanderausstellung unter:
Telefon 030 254509-13 oder info(at)topographie.de
Das Gesicht des Gettos. Bilder jüdischer Photographen aus dem Getto Litzmannstadt 1940–1944
Im Auftrag des Litzmannstädter „Judenrates” machten einige jüdische Photographen tausende Bilder von nahezu allen Bereichen des Gettolebens. Die fast 12.000 erhaltenen Kontaktabzüge befinden sich heute im Staatsarchiv Lodz. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von ca. 50 großformatige Fotografien aus dem Getto Litzmannstadt – wie Lodz von den deutschen Besatzern 1940 umbenannt wurde – , die erstmals den bislang fast unbekannten Bildbestand der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ergänzt wird die als Wanderausstellung konzipierte deutsch-englischsprachige Präsentation durch Aussagen ehemaliger Getto-Bewohner und Eintragungen in der Getto-Chronik. Ein kurzer Abriss der Geschichte des Gettos, eine Charakterisierung der Fotografie als historische Quelle und Hinweise auf die Fotografen führen in die Ausstellung ein. Die Ambivalenz zwischen der ausweglosen Situation im Getto und den Bemühungen der Bewohner, ihre Würde zu erhalten und so lange wie möglich zu überleben, wird gerade durch die Empathie der jüdischen Fotografen mit den Gettoinsassen, die sie im offiziellen Auftrag des „Judenrates” fotografierten, offenkundig.
Zur Ausstellung liegt ein gleichnamiger deutsch-englischsprachiger Katalog vor.
Weitere Auskünfte zur Ausleihe der Wanderausstellung unter:
Telefon 030 254509-13 oder info(at)topographie.de
Infoblatt mit technischen Angaben (PDF)
„Es brennt!” Antijüdischer Terror im November 1938
In Kooperation mit den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum entstand die Ausstellung „Es brennt! Antijüdischer Terror im November 1938”. Das gemeinsame Ausstellungsvorhaben zum 70. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 diente der historischen Dokumentation des für alle Welt sichtbaren Angriffs auf das deutsche Judentum nach fünfeinhalb Jahren NS-Herrschaft.
Präsentation von November 2008 bis März 2009 im Centrum Judaicum
Zur Ausstellung liegt ein gleichnamiger Katalog vor.
Weitere Auskünfte zur Ausleihe der Wanderausstellung unter:
Telefon 030 254509-13 oder info(at)topographie.de





