Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944 – Mass Shootings. The Holocaust from the Baltic to the Black Sea 1941–1944
Katalogband zur gleichnamigen Ausstellung – catalogue to the Exhibition  hg. v. /ed. by Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Uwe Neumärker), Stiftung Topographie des Terrors (Prof. Dr. Andreas Nachama), Essays von Martin Cüppers, Andrej Angrick, Michaela Christ, Berlin 2016, 320 S., ISBN 978-3-941772-22-9
16,-- €

Im Juni 1941 griffen das Deutsche Reich und seine Verbündeten die Sowjetunion an. Unter den 14 Millionen zivilen Opfern dieses Vernichtungskrieges waren über zwei Millionen Juden. Sie wurden vor allem bei Massenerschießungen ermordet oder in sogenannten Gaswagen erstickt. Auf gleiche Weise verloren etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten ihr Leben. Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes der SS, Einheiten der Ordnungspolizei, der Wehrmacht und der Waffen-SS sowie einheimische Helfer verübten diesen Massenmord.

Die Ausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944” dokumentiert die Verbrechen und erinnert an die Opfer.