Wo Eichmann den Tod verwaltete

Dienstag, 1. August 2017

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Andreas Nachama von der Topographie des Terrors räumt gegenüber der taz ein: „Die Orientierung an der Bushaltestelle fällt zugegebenermaßen nicht ganz leicht. Der Bezug zum Hotelgebäude ist nicht eindeutig.“ Er betont, dass die Rolle der Topographie in der Kurfürstenstraße eher informell sei: „Unsere Aufgabe ist, Ausstellungen zu organisieren und wissenschaftliche Publikationen herauszugeben.“ 2012 veröffentlichte die Topographie ein kleines Buch der Historikerin Lisa Hauff über den Ort.

TAZ

Zwei Berliner Projekte zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (Echy) gefördert

Dienstag, 1. August 2017

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Das Projekt „Ehemaliger Flughafen Tempelhof: Erinnerungs- und Lernort für unterschiedliche Formen des Erinnern und Austauschs verschiedener Zugänge zum kulturellen Erbe Europas”, initiiert von der Stiftung Topographie des Terrors, fokussiert ein bedeutendes Berliner Denkmal, das als Gebäude eine facettenreiche und vielschichtige Entwicklung der Stadt widerspiegelt, die uns heute zum Nachdenken, zum Gedenken und Aufarbeiten dieser Zeit auffordert. Um neben den sichtbaren Eindrücken insbesondere die vielen nicht sichtbaren Fakten des Ortes aufzuspüren, soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens ab Herbst 2018 eine temporäre Ausstellung gezeigt werden.

KulturPort.de

„Als Lernort Maßstäbe gesetzt”

Mittwoch, 5. Juli 2017

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Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) lobte mit Blick auf die Entstehungsgeschichte der Topographie das bürgerschaftliche Engagement, das in den 1980er-Jahren zur Sicherung des ehemaligen Gestapo-Geländes geführt hatte. Er sicherte der Gedenkstätte die weitere Unterstützung des Senates zu. Land und Bund finanzieren gemeinsam die Stiftung Topographie des Terrors. Heute gehe es darum, Mechanismen von Terror und Unterdrückung und „die Muster von Unfreiheit für alle sichtbar zu machen und zu erklären”, so Lederer.

Jüdische Allgemeine

Der Ort der Erinnerung

Mittwoch, 5. Juli 2017

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Das 1987 aus einer Initiative von Bürgern entstandene Haus hat in drei Jahrzehnten knapp 40 Wechselausstellungen gezeigt – neben der Dauerausstellung, die auf 1000 Quadratmetern für Besucher aus aller Welt einen Einblick in die Machtstrukturen des NS-Regimes und die Folgen des Terrors gewährt. Mehr als 13 Millionen Menschen haben seitdem die Ausstellungen besucht.

Pforzheimer Zeitung

„Topographie des Terrors” informiert seit 30 Jahren zu NS-Tätern

Mittwoch, 5. Juli 2017

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Der Direktor der Topographie-Stiftung, Andreas Nachama, hob das „bürgerschaftliche Engagement” hervor, das am Anfang des Projekts stand. Dies habe zu einem der ersten Gedenkorte an die NS-Zeit in West-Berlin geführt. Dort werde Geschichte nun bewusst „nicht inszeniert”, sondern darüber mit Hilfe von Dokumenten möglichst sachlich informiert.

domradio.de

30 Jahre „Topographie des Terrors”

Dienstag, 4. Juli 2017

„Wir drücken nicht auf die Tränendrüse”... mehr mehr

Vor 30 Jahren eröffnete die Ausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors” in Berlin. Über eine Million Menschen haben im Jahr 2016 das Dokumentationszentrum besucht. Es ist einer der meistbesuchten Erinnerungsorte der Stadt auf dem Gelände, wo sich während des Nationalsozialismus die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes befanden.

Deutschlandfunk Kultur

Ein fast vergessener Ort

Freitag, 16. Juni 2017

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„Die Haltung der Opfer war bewundernswert”, sagt Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Dann liest er aus den Aufzeichnungen von Hildegard Henschel vor. Henschel war Gemeindemitarbeiterin und Ehefrau des letzten Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Berlin, hat Buch geführt über die Transporte aus der Stadt.

TAZ

Der erste Märtyrer der Bekennenden Kirche

Freitag, 2. Juni 2017

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Das Deutsche Historische Museum zeigt im Martin-Gropius-Bau die Strahlkraft der Reformation, den „Luthereffekt”, das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors erinnert an deren unerwünschte Nachwirkungen, an „Martin Luther im Nationalsozialismus”.

derhauptstadtbrief

Effekt und Worte

Mittwoch, 31. Mai 2017

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Deutlich kleiner, aber keineswegs unwichtig, ist die Ausstellung „,Überall Luthers Wort ...‘ – Martin Luther im Nationalsozialismus”, die direkt neben dem Martin-Gropius-Bau bei der Stiftung „Topographie des Terrors” (Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg) gezeigt wird.
Auch hier mischt Monika Grütters mit den Finanzmitteln ihres Etats mit, auch hier bringt sie das Ausstellungsanliegen auf den Punkt, wenn sie zum Geleit schreibt: es dürfe nicht vergessen werden, „dass Martin Luther mit der Kraft seiner Worte gerade in seinen Spätschriften und Predigten auch einen abstoßenden Antisemitismus pflegte”. Diese dunkle Seite soll im Reformationsjubiläums-Jahr nicht verschwiegen werden. Und tatsächlich: Alles kommt auf den Tisch. Die sogenannten sieben Schritte der „scharfen Barmherzigkeit” zum Beispiel, welche der Reformator beim Umgang mit den jüdischen Mitbewohnern erleben wollte. Das Niederbrennen der Synagogen gehörte aus seiner Sicht auch dazu. So konnte das Nazi-Blatt „Der Stürmer” 1937 jubeln: „Dr. Luther ist einer der größten Antisemiten der deutschen Geschichte.”

Die Tagespost

Was man von Martin Luther nicht verschweigen darf

Freitag, 19. Mai 2017

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Die Ausstellung dokumentiert auch die Verbindung, die der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der schon 1930 der SA beigetreten war, zwischen der Pogromnacht vom 9. November 1938 mit dem 455. Geburtstag des Reformators zog. Im Vorwort zu seiner Hetzschrift „Martin Luther über die Juden: Weg mit Ihnen!” schrieb Sasse: „Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen.” Und weiter: „In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der (…) der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.”

BZ
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