Ein fast vergessener Ort

Freitag, 16. Juni 2017

... mehr mehr

„Die Haltung der Opfer war bewundernswert”, sagt Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Dann liest er aus den Aufzeichnungen von Hildegard Henschel vor. Henschel war Gemeindemitarbeiterin und Ehefrau des letzten Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Berlin, hat Buch geführt über die Transporte aus der Stadt.

TAZ

Der erste Märtyrer der Bekennenden Kirche

Freitag, 2. Juni 2017

... mehr mehr

Das Deutsche Historische Museum zeigt im Martin-Gropius-Bau die Strahlkraft der Reformation, den „Luthereffekt”, das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors erinnert an deren unerwünschte Nachwirkungen, an „Martin Luther im Nationalsozialismus”.

derhauptstadtbrief

Effekt und Worte

Mittwoch, 31. Mai 2017

... mehr mehr

Deutlich kleiner, aber keineswegs unwichtig, ist die Ausstellung „,Überall Luthers Wort ...‘ – Martin Luther im Nationalsozialismus”, die direkt neben dem Martin-Gropius-Bau bei der Stiftung „Topographie des Terrors” (Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg) gezeigt wird.
Auch hier mischt Monika Grütters mit den Finanzmitteln ihres Etats mit, auch hier bringt sie das Ausstellungsanliegen auf den Punkt, wenn sie zum Geleit schreibt: es dürfe nicht vergessen werden, „dass Martin Luther mit der Kraft seiner Worte gerade in seinen Spätschriften und Predigten auch einen abstoßenden Antisemitismus pflegte”. Diese dunkle Seite soll im Reformationsjubiläums-Jahr nicht verschwiegen werden. Und tatsächlich: Alles kommt auf den Tisch. Die sogenannten sieben Schritte der „scharfen Barmherzigkeit” zum Beispiel, welche der Reformator beim Umgang mit den jüdischen Mitbewohnern erleben wollte. Das Niederbrennen der Synagogen gehörte aus seiner Sicht auch dazu. So konnte das Nazi-Blatt „Der Stürmer” 1937 jubeln: „Dr. Luther ist einer der größten Antisemiten der deutschen Geschichte.”

Die Tagespost

Was man von Martin Luther nicht verschweigen darf

Freitag, 19. Mai 2017

... mehr mehr

Die Ausstellung dokumentiert auch die Verbindung, die der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der schon 1930 der SA beigetreten war, zwischen der Pogromnacht vom 9. November 1938 mit dem 455. Geburtstag des Reformators zog. Im Vorwort zu seiner Hetzschrift „Martin Luther über die Juden: Weg mit Ihnen!” schrieb Sasse: „Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen.” Und weiter: „In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der (…) der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.”

BZ

Luther und die Nazis

Donnerstag, 13. April 2017

... mehr mehr

Das Berliner Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zeigt vom 28. April an eine neue Ausstellung zur Haltung der Nationalsozialisten zum Reformator Martin Luther (1483-1546).
Unter dem Titel Überall Luthers Worte gehe die Schau unter anderem der Frage nach, wie sich Christen in Deutschland zu Luther und seinem „Erbe” in der NS-Zeit verhielten, kündigte die Stiftung Topographie des Terrors am Donnerstag in Berlin an. Ebenso werde das Verhältnis Staat und Kirchen in der Nazizeit thematisiert.

Jüdische Allgemeine

Antisemitismus und Aufklärung

Donnerstag, 6. April 2017

... mehr mehr

Wo sonst in Deutschland haben Schulen, Lehrer, Eltern, Schüler die gleiche Möglichkeit, um sich in der Topografie des Nazi-Terrors und seiner Folgen auskennen zu lernen wie in Berlin? Ob davon ausreichend Gebrauch gemacht wird, lässt sich schwer ermitteln. Aber hin und wieder lassen Ereignisse den Schluss zu, dass es noch immer sinnvoll ist, wenn Lernorte wie eben die Topographie des Terrors, die auf dem Grundstück des zerbombten Reichssicherheitshauptamtes errichtet wurde, mit modernster Museumstechnik ausgestattet Jugendlichen die jüngere deutsche Geschichte nahe bringt.

BLOG der Republik

Mehr als drei Millionen Besucher bei Berliner Gedenkstätten

Mittwoch, 5. April 2017

... mehr mehr

Am meisten gefragt war die Holocaust-Gedenkstätte Topographie des Terrors mit 1,3 Millionen Besuchern, wie Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Mittwoch mitteilte.

BZ

Darf das nationalsozialistische Filmerbe freigegeben werden?

Freitag, 17. Februar 2017

... mehr mehr

Rund 1.200 Filme wurden in der Zeit des Nationalsozialismus produziert, nach dem Krieg gingen die Rechte daran an die Murnau-Stiftung in Wiesbaden. Nicht nur wegen des leicht brennbaren und hochexplosiven Filmmaterials Zellulosenitrat sind sie gefährlich, auch wegen ihrer Inhalte.
Sendung am 20. Februar um 17.05 Uhr.

SWR2

A grim day out: Germany’s WWII tourist attractions

Dienstag, 17. Januar 2017

... mehr mehr

This museum lies on the grounds of the former Gestapo (Secret State Police) headquarters in Berlin. As a documentation centre, it represents the principle of Germany’s „culture of remembrance”, charting the horrors of Adolf Hitler’s oppressive and violent regime.

San Diego Jewish World

Präsentation des Sonderpostwertzeichens „Topographie des Terrors”

Freitag, 13. Januar 2017

... mehr mehr

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble präsentierte am 12. Januar 2017 das Sonderpostwertzeichen „Topographie des Terrors” im gleichnamigen Dokumentationszentrum in Berlin. Die Marke wurde von Prof. Matthias Beyrow gestaltet und ist seit dem 2. Januar 2017 zum Wert von 45 Cent in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich.

Bundesministerium der Finanzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 vor