Briefmarke zeigt „Topographie des Terrors”

Donnerstag, 12. Januar 2017

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Eine neue Briefmarke erinnert an die Zentralen des nationalsozialistischen Terrors in Deutschland. Das Sonderpostwertzeichen »Topographie des Terrors« wurde von dem Berliner Grafiker Matthias Beyrow gestaltet.

Jüdische Allgemeine

Designprofessor Matthias Beyrow entwirft Briefmarke für das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors”

Donnerstag, 5. Januar 2017

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Das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” in Berlin-Kreuzberg setzt ein deutliches architektonisches Zeichen für den Umgang mit der totalitären Vergangenheit. Wo zwischen 1933 und 1945 die Schaltstelle des nationalsozialistischen Terrorapparats war, steht seit 2010 ein nüchternes, quaderförmiges Ausstellungsgebäude. Selbst baulich „neutral”, bringt es das historisch vorbelastete Areal zum Sprechen. Im Sinne eines „Lernortes” gilt das Dokumentationszentrum als vorbildliches Beispiel der Erinnerungskultur in Deutschland.

Fachhochschule Potsdam

Ein Gedenkort für Hitlers italienische Sklaven

Mittwoch, 30. November 2016

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Die Ausstellung leuchtet dieses „dunkelste Kapitel” (Steinmeier) der gemeinsamen deutsch-italienischen Geschichte eindrucksvoll aus: Sie gibt den einst Verschleppten mit allen Mitteln moderner Museumstechnik, mit Video-Interviews, Leuchttafeln, Exponaten und auch mit bewusst eingesetzten Leerstellen, eine Stimme und bindet das Kapitel Imi klug und verständlich ins große historisch Ganze der 1940er Jahre, in Krieg und Diplomatie, ein. Die Anstrengung ist heute nötiger denn je, da auch viele der alten Männer, die in den Tonaufnahmen zu den Besucherinnen und Besuchern sprechen, nicht mehr reisen und Zeugnis ablegen können oder schon nicht mehr leben.

Der Tagesspiegel

Doku „Das Gelände” startet - Der berüchtigste Berliner Ort der Nazi-Zeit

Mittwoch, 9. November 2016

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„Ich hatte das Gefühl, hier ist so eine Stelle in der Berliner, in der deutschen und europäischen Geschichte, die unglaublich wichtig ist”, sagt Martin Gressmann, „eigentlich eine Bruchstelle, eine Bruchkante." Der Berliner Filmemacher läuft über das Gelände, auf dem sich im Berlin der Nationalsozialisten die Zentrale der SS befand: die heutige „Topographie des Terrors”. Mit diesem Ort beschäftigt sich der 63-Jährige schon seit mehr als 30 Jahren.

rbb 24

Reaction to a Hitler exhibit shows how nervous Germans still are about the Nazis

Mittwoch, 9. November 2016

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Kay-Uwe von Damaros, spokesman of the Topography of Terror, a permanent exhibition in central Berlin documenting Nazi crimes, emphasized that he hasn´t seen the reproduction of Hitler´s office yet. But he said his museum has taken a far different approach.
„We would never get the idea to rebuild Hitler´s study,” he said. „It´s of no use to our objective which is to inform about history.”

The Washington Post

Dokumentarfilm „Das Gelände” erforscht die Geschichte der Topographie des Terrors

Montag, 7. November 2016

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Das Gelände ist eine offene Wunde in der Stadt, heißt es in dieser Langzeitdokumentation. Jahrzehntelang war es eine Berliner Brache hinter dem Martin-Gropius-Bau, zum Niemandsland geworden durch die Mauer. Hier wurde Kreuzberger Trümmerschutt abgelagert, den bald Unkraut überwucherte. Im Winter rodelten Kinder auf diesen künstlichen Hügeln, nichts von der schrecklichen Vergangenheit des Areals ahnend. In der Nazi-Zeit hatten die Fußgänger buchstäblich einen großen Bogen um das prachtvolle, von Schinkel umgestaltete Prinz-Albrecht-Palais gemacht, wo die Zentralen der Terrorherrschaft saßen, die Gestapo, die Reichsführung-SS, im Zweiten Weltkrieg auch das Reichssicherheitshauptamt. Die Ruine des zerstörten Hauses wurde nach dem Krieg gesprengt.

Berliner Zeitung

Germany Confronts, in Unique Exhibit, Its ´Holocaust of the Bullets´

Sonntag, 23. Oktober 2016

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An exhibition by the Topography of Terror Foundation in Berlin explores the mass executions after the Nazi invasion of the Soviet Union. „We Germans know the stories and the scars much less well than we like to think,” Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier said at the opening.

New York Times

Die beliebtesten Museen in Deutschland

Dienstag, 4. Oktober 2016

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Platz 1 - Topographie des Terrors, Berlin
Die Topographie des Terrors gehört zu den meistbesuchten Orten unserer Hauptstadt. Im letzten Jahr besuchten mehr als 1,2 Millionen Menschen die Dokumentationsstätte über die Verbrechen der Nationalsozialisten in Deutschland.

l´tur

Babyn Jar-Massaker Tausendfacher Mord als Alltag - und Belustigung

Donnerstag, 29. September 2016

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Zwar nimmt im deutschen Geschichtsbewusstsein der Judenmord insgesamt heute eine angemessene Stellung ein. Dennoch ist kaum bekannt, dass immerhin ein Drittel der sechs Millionen Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns eben nicht quasi industriell in „Todesfabriken” wie Auschwitz oder Treblinka umgebracht wurden. Sondern durch einzelne Schüsse einzelner deutscher Täter – gewissermaßen Auge in Auge.

Diese Wissenslücke störte Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, und Uwe Neumärker vom Holocaustmahnmal neben dem Brandenburger Tor. Mit ihren Teams und finanziert durch das Auswärtige Amt haben die beiden Historiker eine Wanderausstellung konzipiert, die an die Massenerschießungen zwischen 1941 und 1944 erinnert – im gesamten Areal zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer liegt eine Mordstätte nicht weit von der nächsten.

Welt / N24

Babij Jar - Das Grauen hat einen Namen

Donnerstag, 29. September 2016

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Es gab aber auch noch einen anderen Holocaust. Den durch Massenerschießungen in Osteuropa. Nicht nur die SS war daran beteiligt, sondern auch Wehrmacht und deutsche Polizei – eine bittere Wahrheit, die, lange verdrängt, einer breiten Öffentlichkeit in ihrer ganzen Tragweite erst durch die heftig angefeindeten Wehrmachtsausstellungen der 90er- Jahre bewusst wurde. In der Topographie des Terrors wurde jetzt eine Ausstellung eröffnet, die unter dem Titel „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941 bis 1944” in erschütternden Dokumenten, Zeitzeugenaussagen und Fotos das ganze Ausmaß der Barbarei erfassen lässt.

Tagesspiegel