Das Gnadengesuch von Adolf Eichmann. Ein Dokument des Leugnens und der Erinnerung

Donnerstag, 28. Januar 2016

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Nein, da sind sich die Historiker einig. Eichmann hatte stets betont - wie andere NS-Täter auch - er habe nur Befehle befolgt und sei damit unschuldig. Die Verantwortung für den Holocaust trage allein die Nazi-Führung. Es existieren jedoch auch Zeugnisse, die belegen, dass sich Eichmann seiner Beteiligung am Völkermord brüstete. Darauf verweist Andreas Nachama. Eichmanns Bedeutung beschreibt der Direktor der „Topographie des Terrors” in Berlin denn auch so: „Das große Getriebe läuft nur, wenn die kleinen Rädchen ihm Schwung geben.

Der Tagesspiegel

Gedenken an die Opfer der „Euthanasie”-Verbrechen in der NS-Zeit

Mittwoch, 27. Januar 2016

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Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, erinnerte an die Männer, Frauen und Kinder, deren Leben auf grausame Weise beendet wurde. Bei der zentralen Gedenkfeier in der Berliner Topographie des Terrors sagte sie: „Menschen mit Behinderungen wurde nicht nur das Recht auf Teilhabe, sondern das Recht zu leben verweigert. Sie wurden für die Forschung missbraucht, sie wurden als „unnütze Esser” aus der Gesellschaft entfernt. Damals nutzten Ärzte und Psychiater Menschen, vor allem Kinder mit Behinderungen, für die Wissenschaft und ihre Karriere.”

Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Das Leid der Frauen von Ravensbrück

Dienstag, 26. Januar 2016

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Sarah Helm wollte alles wissen, und sie hat alles aufgeschrieben in „Ohne Haar und ohne Namen”. Am heutigen Dienstagabend wird die Schauspielerin Katharina Thalbach aus ihrem Buch lesen. Im Anschluss daran werden die Autorin, die in London lebt, Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, und die Historikerin Insa Eschebach debattieren.

Berliner Morgenpost

Verena Bentele legt Kranz in Tiergartenstraße 4 nieder

Montag, 25. Januar 2016

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Um 14 Uhr findet im Auditorium des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin die Gedenkfeier statt. Nach einer Begrüßung durch Verena Bentele wird Dr. Petra Fuchs einen Vortrag zum Thema „Kinder-Euthanasie” halten.

kombinet Nachrichten

Youtube-Videos und Tablets: NS-Gedenkstätten modernisieren sich

Dienstag, 12. Januar 2016

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Das Gedenkstättenforum wurde von der Berliner Stiftung Topographie des Terrors ins Leben gerufen, um den Austausch der Gedenkstätten zu fördern.

Mediengruppe Kreiszeitung

Weniger Besucher in NS-Dokumentationszentrum

Mittwoch, 6. Januar 2016

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Das NS-Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin hat im zurückliegenden Jahr weniger Besucher gezählt. Rund 1,2 Millionen Menschen informierten sich in dem Ausstellungszentrum - das seien etwa elf Prozent weniger gewesen als 2014, sagte ein Sprecher der Stiftung der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wir sind nicht unglücklich.” Das Jahr zuvor sei besonders stark gewesen.

Die Welt

NS-Zeitzeugenarchiv

Dienstag, 5. Januar 2016

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Das Berliner Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit hat sein erweitertes Zeitzeugenarchiv online gestellt. Es enthält audio-visuelle Interviews, Briefe, Dokumente und Fotografien ehemaliger NS-Zwangsarbeiter, wie die Stiftung Topographie des Terrors am Dienstag in Berlin mitteilte.

Jüdische Allgemeine

Galopp durch die Geschichte

Freitag, 18. Dezember 2015

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat da keinen Zweifel. „Die Stiftung Topographie des Terrors soll zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum Teile der im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland stehenden Skulpturen möglichst noch im Jahr 2016 in einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen”, sagte sie. Nur so sei eine „angemessene, wissenschaftlich fundierte Kontextualisierung und kritische Reflexion der Objekte”garantiert.

Potsdamer Neueste Nachrichten

Lehmann würdigt NS-Gegner Max Josef Metzger

Mittwoch, 16. Dezember 2015

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Zu Lebzeiten seien seine pazifistischen Positionen auch in der Kirche wenig aufgenommen worden, räumte Lehmann ein. Er sprach in der Bildungs- und Gedenkstätte „Topographie des Terrors”. Sie befindet sich am Ort des ehemaligen nationalsozialistischen Reichssicherheitshauptamtes. Dort war Metzger vor seiner Hinrichtung wegen „Hochverrats” rund zehn Wochen inhaftiert.

katholisch.de

Auf großer Bildungsfahrt nach Berlin

Mittwoch, 9. Dezember 2015

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Neben einer Stadtrundfahrt standen außerdem Besuche des Jüdischen Museums und der Gedenkstätte „Topographie des Terrors” auf dem Gelände der einstigen Gestapo-Zentrale und des früheren sogenannten Reichssicherheitshauptamtes in der Wilhelmstraße auf dem Programm. In der Zeit des Nationalsozialismus waren von dort aus die Verfolgung politischer Gegner und der Völkermord an den europäischen Juden mitgeplant und mitausgeführt worden. Heute erinnert daran ein Ausstellungszentrum.

Freie Presse