LiteraturPublizist und NS-Aufklärer Gerhard Schoenberner tot

Sonntag, 16. Dezember 2012

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Der Publizist, Filmhistoriker und NS-Aufklärer Gerhard Schoenberner ist tot. Er starb bereits am vergangenen Montag (10. Dezember) im Alter von 81 Jahren, wie sein Freund Ulrich Gregor, früherer Leiter des Internationalen Forums der Berlinale, am Sonntag bestätigte.

Gregors Frau Erika sagte: „Wir sind sehr traurig, er war fit bis zuletzt.“ Bis kurz vor seinem überraschenden Tod habe Schoenberner noch an einer Schlusskorrektur eines Buches gearbeitet.

focus-online

Berlin zeigt Entwürfe für den „Euthanasie”-Gedenkort

Dienstag, 4. Dezember 2012

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Im NS–Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” sind von morgen an die Wettbewerbsentwürfe für den künftigen Berliner Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”– Morde zu sehen. Die Ausstellung wird vom Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz und der Stellvertreterin von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, Ingeborg Berggreen-Merkel, eröffnet, kündigte die Stiftung Topograhie des Terrors am Montag an.

rp-online

Eröffnung – Gedenk- und Informationsort Tiergartenstraße 4

Dienstag, 4. Dezember 2012

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Nach dem Gestaltungswettbewerb werden die Wettbewerbsbeiträge vom 05. – 16.12.2012 im Sonderausstellungsbereich des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors präsentiert.

Berlin.de

„Respekt gewinnt!” Preisverleihung 2012 bei Topographie des Terrors für das Dahte-Gymnasium und ihr Projekt „Rassismus ist Geschichte?”

Dienstag, 4. Dezember 2012

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Die große Gruppe aus Schüler/–innen und Lehrer/–innen des Dathe–Gymnasiums wurde vom Ratschlagsmitglied Prof. Dr. Andreas Nachama (Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors), Herrn Reinhold Reitschuster (Senatsverwaltung für Bildung) und Lorenz Korgel vom Berliner Ratschlag empfangen und geehrt.

Berliner Ratschlag

Wettbewerb für Berliner „Euthanasie”–Gedenkort entschieden

Freitag, 23. November 2012

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Der Gestaltungswettbewerb für den Berliner Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”–Morde ist entschieden. Den Zuschlag der Jury erhielt am Freitag in Berlin der Entwurf der Berliner Architektin Ursula Wilms und der Landschaftsgestalter Nikolaus Koliusis und Heinz W. Hallmann. Von Wilms und Hallmann stammt bereits das 2010 eröffnete Gebäude für das nahegelegene NS-Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors”.

epd

Neues Denkmal für die Opfer der „Euthanasie”

Freitag, 23. November 2012

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Der Wettbewerb für den Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”–Morde ist entschieden. Den Jury–Zuschlag erhielt der Entwurf der Berliner Architektin Ursula Wilms sowie der Landschaftsgestalter Nikolaus Koliusis und Heinz W. Hallmann. Von Wilms und Hallmann stammt auch das Gebäude für das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors”. Der Entwurf sieht für den Gedenkort an der Philharmonie eine blaue, drei Meter hohe Glaswand auf dunkler Fläche vor. Diese markiert das ursprüngliche Grundstück Tiergartenstraße 4. Von der dortigen, nicht mehr vorhandenen Villa war die NS-„Euthanasie”–Aktion gesteuert worden. Auf einem „Informationselement” sollen Fakten zur gezielten Ermordung Behinderter und Kranker dokumentiert werden. Im September 2013 soll das Denkmal fertig sein. Zu dem 40–köpfigen Preisgericht gehörten Kulturstaatssekretär André Schmitz, Andreas Nachama von der „Topographie des Terrors”, Uwe Neumärker vom Holocaust-Mahnmal und der Historiker Götz Aly.

Frankfurter Rundschau

Stimme der Überlebenden

Dienstag, 20. November 2012

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Nachama würdigte Galinski als eine der ganz großen Persönlichkeiten Nachkriegsdeutschlands. Ohne ihn wäre die Bundesrepublik nicht zu dem geworden, was sie heute ist, betonte er. Galinski habe bereits in den 50er– und 60er–Jahren zu einem Zeitpunkt gegen Rassismus und antisemitische Strömungen von Rechts und Links gekämpft, als dies keineswegs selbstverständlich gewesen sei und großen Mut erforderte. „Er war eine bemerkenswerte, ja einzigartige Persönlichkeit”, so Nachama.

Jüdische Allgmeine

Biografie würdigt Heinz Galinski zum 100. Geburtstag

Dienstag, 20. November 2012

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Zum 100. Geburtstag Heinz Galinskis am 28. November ist eine neue Biografie über den langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und früheren Präsidenten des Zentralrats der Juden erschienen.
Der 1992 gestorbene Galinski sei einer der größten und wichtigsten Gestalter Nachkriegsdeutschlands gewesen, sagte der Direktor der Berliner Topographie des Terrors, Andreas Nachama, als Herausgeber des Bandes bei der Vorstellung des Werkes am Montag.
Mit seinem stetigen Kampf gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus habe er wesentlich mit dazu beigetragen, dass „Deutschland heute so ist, wie es ist”, so Nachama. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, bezeichnet Galinski als einen „Politprofi”, der Zeit seines Lebens kompromisslos für Freiheit und Demokratie einstand.

Berliner Morgenpost

Nicht verspätet war diese Nation, sie war zerrissen

Freitag, 26. Oktober 2012

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Das wahre Monument eines aufgeklärten historischen Gedächtnisses ist, so Reichels entschiedenes Plädoyer, nicht das Holocaust–Mahnmal, die Neue Wache oder Plötzensee, sondern die „Topographie des Terrors”. Allein die Überreste der Gestapozentrale, der Leitstelle der Täter, machten deutlich, dass der republikanische Rechtsstaat die Tyrannei überwunden habe.

Die Welt

Lammert bedauert langes Schweigen über Völkermord an Sinti und Roma

Freitag, 19. Oktober 2012

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Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat das jahrzehntelange Schweigen über den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma bedauert. „Es ist leider nicht übertrieben, vom vergessenen Holocaust zu sprechen”, sagte der Bochumer CDU–Politiker am Freitag in Berlin bei der Eröffnung einer Ausstellung über den Völkermord in der „Topographie des Terrors”.

Zusammen mit einer Dokumentation der Zwangsarbeiter–Bundesstiftung EVZ über überlebende Roma in der Ukraine startete damit ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Eröffnung des Sinti–und–Roma–Mahnmals. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird es am Mittwoch in Berlin in unmittelbarer Nähe des Reichstages nach mehr als 20-jähriger Planung einweihen. Dem NS–Völkermord an den Sinti und Roma ist Schätzungen zufolge eine sechsstellige Zahl von Menschen zum Opfer gefallen.

Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, bezeichnete die bevorstehende Einweihung des Mahnmals als Zäsur. „Die Bundesrepublik bekennt sich damit eindrücklich zu ihrer historischen Verantwortung zu unserer Minderheit.” Vom Denkmal werde hoffentlich ein Signal an Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gedenkstätten ausgehen, diesem Völkermord mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Sowohl Lammert wie auch Rose verwiesen ferner auf die anhaltende Diskriminierung der Sinti und Roma, die bis heute in ganz Europa festzustellen sei.

In Zusammenarbeit zwischen der Stiftung für das Berliner Holocaust–Mahnmal und dem Dokumentrationszentrum sind für die darauffolgenden Tage rund ein Dutzend weiterer Veranstaltungen geplant. Dazu zählen Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen und Buchvorstellungen. Beschlossen wird der Veranstaltungsreigen am 7. November mit einem Konzert in der Philharmonie. Die Roma und Sinti Philharmoniker führen das „Requiem für Auschwitz” von Roger Moreno Rathgeb auf.

epd