Besucherrekord bei Topographie des Terrors

Montag, 17. Dezember 2012

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Das NS-Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” steuert einen Publikumsrekord an. Seit dem 1. Januar 2012 hätten rund 915 000 Menschen das Ausstellungshaus auf dem ehemaligen Gelände der NS-Terrorzentrale besucht – so viele wie noch nie seit Eröffnung des Geländes 1987. Bis zum Jahresende sollen es 940000 Besucher werden, teilte das Zentrum am Freitag weiter mit. Vor allem nach Eröffnung des neuen Dokumentationszentrums im Mai 2010 sei das Interesse spürbar angezogen.

sueddeutsche.de

LiteraturPublizist und NS-Aufklärer Gerhard Schoenberner tot

Sonntag, 16. Dezember 2012

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Der Publizist, Filmhistoriker und NS-Aufklärer Gerhard Schoenberner ist tot. Er starb bereits am vergangenen Montag (10. Dezember) im Alter von 81 Jahren, wie sein Freund Ulrich Gregor, früherer Leiter des Internationalen Forums der Berlinale, am Sonntag bestätigte.

Gregors Frau Erika sagte: „Wir sind sehr traurig, er war fit bis zuletzt.“ Bis kurz vor seinem überraschenden Tod habe Schoenberner noch an einer Schlusskorrektur eines Buches gearbeitet.

focus-online

Berlin zeigt Entwürfe für den „Euthanasie”-Gedenkort

Dienstag, 4. Dezember 2012

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Im NS–Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” sind von morgen an die Wettbewerbsentwürfe für den künftigen Berliner Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”– Morde zu sehen. Die Ausstellung wird vom Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz und der Stellvertreterin von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, Ingeborg Berggreen-Merkel, eröffnet, kündigte die Stiftung Topograhie des Terrors am Montag an.

rp-online

Eröffnung – Gedenk- und Informationsort Tiergartenstraße 4

Dienstag, 4. Dezember 2012

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Nach dem Gestaltungswettbewerb werden die Wettbewerbsbeiträge vom 05. – 16.12.2012 im Sonderausstellungsbereich des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors präsentiert.

Berlin.de

„Respekt gewinnt!” Preisverleihung 2012 bei Topographie des Terrors für das Dahte-Gymnasium und ihr Projekt „Rassismus ist Geschichte?”

Dienstag, 4. Dezember 2012

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Die große Gruppe aus Schüler/–innen und Lehrer/–innen des Dathe–Gymnasiums wurde vom Ratschlagsmitglied Prof. Dr. Andreas Nachama (Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors), Herrn Reinhold Reitschuster (Senatsverwaltung für Bildung) und Lorenz Korgel vom Berliner Ratschlag empfangen und geehrt.

Berliner Ratschlag

Wettbewerb für Berliner „Euthanasie”–Gedenkort entschieden

Freitag, 23. November 2012

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Der Gestaltungswettbewerb für den Berliner Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”–Morde ist entschieden. Den Zuschlag der Jury erhielt am Freitag in Berlin der Entwurf der Berliner Architektin Ursula Wilms und der Landschaftsgestalter Nikolaus Koliusis und Heinz W. Hallmann. Von Wilms und Hallmann stammt bereits das 2010 eröffnete Gebäude für das nahegelegene NS-Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors”.

epd

Neues Denkmal für die Opfer der „Euthanasie”

Freitag, 23. November 2012

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Der Wettbewerb für den Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”–Morde ist entschieden. Den Jury–Zuschlag erhielt der Entwurf der Berliner Architektin Ursula Wilms sowie der Landschaftsgestalter Nikolaus Koliusis und Heinz W. Hallmann. Von Wilms und Hallmann stammt auch das Gebäude für das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors”. Der Entwurf sieht für den Gedenkort an der Philharmonie eine blaue, drei Meter hohe Glaswand auf dunkler Fläche vor. Diese markiert das ursprüngliche Grundstück Tiergartenstraße 4. Von der dortigen, nicht mehr vorhandenen Villa war die NS-„Euthanasie”–Aktion gesteuert worden. Auf einem „Informationselement” sollen Fakten zur gezielten Ermordung Behinderter und Kranker dokumentiert werden. Im September 2013 soll das Denkmal fertig sein. Zu dem 40–köpfigen Preisgericht gehörten Kulturstaatssekretär André Schmitz, Andreas Nachama von der „Topographie des Terrors”, Uwe Neumärker vom Holocaust-Mahnmal und der Historiker Götz Aly.

Frankfurter Rundschau

Stimme der Überlebenden

Dienstag, 20. November 2012

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Nachama würdigte Galinski als eine der ganz großen Persönlichkeiten Nachkriegsdeutschlands. Ohne ihn wäre die Bundesrepublik nicht zu dem geworden, was sie heute ist, betonte er. Galinski habe bereits in den 50er– und 60er–Jahren zu einem Zeitpunkt gegen Rassismus und antisemitische Strömungen von Rechts und Links gekämpft, als dies keineswegs selbstverständlich gewesen sei und großen Mut erforderte. „Er war eine bemerkenswerte, ja einzigartige Persönlichkeit”, so Nachama.

Jüdische Allgmeine

Biografie würdigt Heinz Galinski zum 100. Geburtstag

Dienstag, 20. November 2012

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Zum 100. Geburtstag Heinz Galinskis am 28. November ist eine neue Biografie über den langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und früheren Präsidenten des Zentralrats der Juden erschienen.
Der 1992 gestorbene Galinski sei einer der größten und wichtigsten Gestalter Nachkriegsdeutschlands gewesen, sagte der Direktor der Berliner Topographie des Terrors, Andreas Nachama, als Herausgeber des Bandes bei der Vorstellung des Werkes am Montag.
Mit seinem stetigen Kampf gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus habe er wesentlich mit dazu beigetragen, dass „Deutschland heute so ist, wie es ist”, so Nachama. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, bezeichnet Galinski als einen „Politprofi”, der Zeit seines Lebens kompromisslos für Freiheit und Demokratie einstand.

Berliner Morgenpost

Nicht verspätet war diese Nation, sie war zerrissen

Freitag, 26. Oktober 2012

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Das wahre Monument eines aufgeklärten historischen Gedächtnisses ist, so Reichels entschiedenes Plädoyer, nicht das Holocaust–Mahnmal, die Neue Wache oder Plötzensee, sondern die „Topographie des Terrors”. Allein die Überreste der Gestapozentrale, der Leitstelle der Täter, machten deutlich, dass der republikanische Rechtsstaat die Tyrannei überwunden habe.

Die Welt