Eine Stadt zerstört sich selbst

Mittwoch, 30. Januar 2013

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Selbst der vor zwei Jahren erschienene Katalog „Berlin 1933–1945” der Stiftung Topographie des Terrors zeigt auf dem Umschlag das Brandenburger Tor mit den Filmkolonnen aus einem Propagandafilm. „Wir sind auf die damals vorhandenen Bildwelten verwiesen”, sagt Klaus Hesse, Kurator der neuen Sonderausstellung „Berlin 1933 – Der Weg in die Diktatur” auf dem ehemaligen Gestapo-Gelände (bis 9. 11., tgl. 10–20 Uhr). Als Blickfang dienen Schwarz-Weiß-Fotos in Plakatwandgröße, gleich das erste zeigt Arbeitslose vor dem Neuköllner Arbeitsamt. Auch Goebbels hat dieses Motiv in seinem Ende 1933 erschienenen Propagandabuch „Das erwachende Berlin” benutzt, um das Versagen der Weimarer Republik zu bebildern.

Potsdamer Neueste Nachrichten

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Sonntag, 27. Januar 2013

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Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 ist dieses Datum in Deutschland ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, proklamiert wurde er vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Seit 2006 wird der Holocaust-Gedenktag weltweit begangen.
Da dieses Datum in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, wurde die traditionelle Gedenkstunde des Deutschen Bundestags auf Mittwoch verschoben. Als Rednerin wird unter anderem die Autorin Inge Deutschkron erwartet. Vor dieser Veranstaltung eröffnet Klaus Wowereit gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Topographie des Terrors eine Ausstellung über die Radikalisierung der deutschen Hauptstadt 1933.

rbb Nachrichten

Berlin erinnert an Folgen der Nazi-Herrschaft

Sonntag, 27. Januar 2013

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Im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors” eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum 80. Jahrestag der „Machtergreifung” am Mittwoch eine Ausstellung über den Weg in die NS–Diktatur. Die Ausstellung zeichnet in Bild– und Textdokumenten die wichtigsten Momente der Etablierung der NS–Herrschaft in den ersten sechs Monaten des „Dritten Reichs” nach.

Die Welt

Merkel: Einschreiten bei Unrecht ist Lehre aus NS-Zeit

Samstag, 26. Januar 2013

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Merkel eröffnet am Mittwoch die Sonderausstellung „Berlin 1933 – Der Weg in die Diktatur” in der Berliner Gedenkstätte „Topografie des Terrors”. Dort befanden sich früher die Zentralen von SS und Gestapo.

N24

Merkel: Bei Unrecht einschreiten

Samstag, 26. Januar 2013

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Zum 80. Jahrestag der Machtergreifung Hitlers ruft die Bundeskanzlerin dazu auf, dafür zu arbeiten, dass sich „so etwas nie, nie wiederholen kann”. Als Lehre aus seiner Geschichte müsse Deutschland einschreiten, wo Menschenrechte missachtet würden.

Die Bundeskanzlerin

Themenjahr „Zerstörte Vielfalt” Ein Überblick über die Angebote

Freitag, 25. Januar 2013

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SA-Sturmtrupps besetzen am 2. Mai 1933 die Häuser sozialistischer Gewerkschaften. Ihre Verbandsorgane erscheinen weiter: optisch unverändert, nun aber regimekonform: „Das Zeitungsviertel”, www.berliner-zeitungsviertel.de. „Die Gleichschaltung der Gewerkschaftspresse”, Ausstellung in der Mediengalerie, 15.3. - 28.6. „Zwischen den Zeilen? Zeitungspresse als Machtinstrument.” Topographie des Terrors. 22.5.–20.10.

Tagesspiegel

Themenjahr „Zerstörte Vielfalt” - Als aus Bürgern Volksgenossen wurden

Freitag, 25. Januar 2013

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Renommierte Institute wie die Topographie des Terrors und das Deutsche Historische Museum, wo die Titelausstellung „Zerstörte Vielfalt” und eine Portal-Präsentation der Kooperationsprojekte stattfindet, sind mit von der Partie.

Tagesspiegel

Alltag trifft Geschichte

Donnerstag, 24. Januar 2013

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Hierzu finden sich in der Erinnerungslandschaft Berlins sehr unterschiedliche Präsentationen: mitten im Stadtzentrum das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas” oder das „Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma” – auf einzelne Opfergruppen bezogene, emotional sehr eindrückliche Erinnerungszeichen. Dann gibt es die am Stadtrand gelegene Dokumentation in der Wannsee-Villa, die insbesondere auf historisch interessierte Studiengruppen nachhaltig wirkt, oder die den NS-Terror im Allgemeinen und auf unterschiedlichste Opfergruppen ausgerichtete Topographie des Terrors, die zu dokumentieren versucht, was in einem Land geschieht, in dem es eine nicht von unabhängigen Gerichten kontrollierte, sich über alles hinwegsetzende Polizei gibt, die mit der Regierungspartei gleichgeschaltet ist.

Jüdische Allgmeine

Es lebe die Vergangenheit

Samstag, 19. Januar 2013

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Das Interesse an Berlins Vergangenheit und ihren Brüchen nimmt weiter zu. Die zentrale Dokumentation zur Mauer quer durch die Stadt in der Bernauer Straße hat im vergangenen Jahr mehr als 700.000 Interessierte angezogen, noch einmal fast zehn Prozent mehr als 2011, dem 50. Jahrestag des Mauerbaus. Sogar fast 20 Prozent mehr Besucher hat die Dokumentation Topographie des Terrors gezählt: Etwa 948.000 Menschen suchten das frühere Gestapo-Gelände auf. 2011 waren noch 804.000 Interessierte gezählt worden.

Berliner Morgenpost

Berlin eröffnet Ende Januar Themenjahr „Zerstörte Vielfalt”

Montag, 14. Januar 2013

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Weitere Projekte sind unter anderem die Dokumentation „Berlin 1933 – Der Weg in die Diktatur” in der „Topographie des Terrors”, ein Internetportal über jüdisches Leben in Berlin, Gedenkkonzerte in der Philharmonie und in der Komischen Oper sowie weitere Ausstellungen.

epd