Der Film gleitet ab in alte Klischees

Mittwoch, 20. März 2013

... mehr mehr

Klaus Hesse ist Hauptkurator der Stiftung Topographie des Terrors. Der Historiker beschäftigt sich vor allem mit NS-Fotografien:

„Bei ’Unsere Mütter, unsere Väter’ war ich von der Requisite überwiegend beeindruckt. Uniformen, militärisches Geschehen an der Front, Straßenszenen – das ist weitgehend gründlich und korrekt gemacht worden. Umso ärgerlicher, wenn es doch Ausreißer gibt: Das Büro des Gestapo-Sturmbannführers ist viel zu groß. Es gab im Reichssicherheitshauptamt und der SS-Führung in Berlin 1942 etwa 60 Sturmbannführer und 15 Obersturmbannführer, so etwas Besonderes war das nicht, keiner hat ein solches Zimmer gehabt. ...”

Berliner Morgenpost

Photos from Lodz Ghetto on exhibit at York U

Donnerstag, 28. Februar 2013

... mehr mehr

Assembled by the Topography of Terror Foundation in Berlin, the exhibition draws upon nearly 12,000 contact prints held in the Lodz State Archive and includes excerpts from the Chronicle of the Lodz Ghetto and statements by former ghetto residents. It was shown at the United Nations in New York in 2012. In conjunction with the exhibition, York has scheduled a series of lectures, films and panels on issues related to Lodz, the Holocaust, and the use of photography and art as a vehicle for testimony and resistance. 

The Canadian Jewish News

Tagung zu jüdischem Widerstand

Donnerstag, 28. Februar 2013

... mehr mehr

Dem jüdischen Widerstand gegen den Holocaust ist Anfang April in Berlin eine mehrtägige internationale Konferenz gewidmet. Veranstalter der wissenschaftlichen Tagung zum 70. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto sind unter anderem das Potsdamer Moses-Mendelssohn- Zentrum, das Deutsche Polen-Institut, das NS-Dokumentationszentrum Topographie des Terrors und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, teilten die Veranstalter mit.
Geplant sind 34 Vorträge über den jüdischen Widerstand in Ghettos und Konzentrationslagern, Fluchthilfe sowie über verschiedenen Aktionen in einzelnen Teilen Europas. Die Tagung ist dem Andenken an den im vergangenen Jahr verstorbenen Historiker Arno Lustiger (1924-2012) gewidmet, der selbst mehrere Konzentrationslager überlebt hatte.

Neues Deutschland

Für Widerstand zählt nicht der Erfolg

Donnerstag, 28. Februar 2013

... mehr mehr

Warum eigentlich, möchten Teilnehmer der Veranstaltung wissen, wurden Berichte von der Rosenstraße, die es nach 1945 zunächst gab, später öffentlich verdrängt? Gruner vermutet, in den 1960er /70er Jahren sei die mit solchem beispielhaften Verhalten verknüpfte Frage „Warum hast du so etwas nicht getan?” Zeitgenossen derart unangenehm gewesen, dass die Erzählung kaum Chancen hatte. Dagegen habe, vom Zeitgeist beflügelt, sowohl der Frauenbezug als auch der Blick auf ein Exempel friedlichen Widerstandes in den 80er Jahren die Aufmerksamkeit dafür belebt. Andreas Nachama, Direktor der Topographie des Terrors, verweist aber auch darauf, dass in der Jüdischen Gemeinde die Wertung der Vorgänge kontrovers verlief: Die Protestierer seinerzeit seien Nicht-Juden gewesen – und aus dem Gebäude Rosenstraße 2-4 habe man im März 1943 einige der dort Festgehaltenen doch deportiert; als man feststellte, dass sie keinen „arischen” Partner hatten. Für diese gab es an der Rosenstraße keine Mahnwache.

Tagesspiegel

Berlin 1933 – Der Weg in die Diktatur

Mittwoch, 20. Februar 2013

... mehr mehr

Aus Anlass des 80. Jahrestages der Machtübergabe an die Nationalsozialisten zeigt die Stiftung Topographie des Terrors die Sonderausstellung „Berlin 1933 - Der Weg in die Diktatur”. Schlaglichtartig ruft sie in Bild- und Textdokumenten Schlüsselstationen der Etablierung der NS-Herrschaft in den ersten sechs Monaten des „Dritten Reiches” am historischen Schauplatz Berlin auf. Sie rückt dabei auch das Schicksal der frühen Opfer des NS-Terrors in Berlin in den Blick. Die Zahl der 1933 in Deutschland von den Nationalsozialisten ermordeten politischen Gegner/innen und anderen Opfer ist nur unzureichend erforscht. Schätzungen gehen von bis zu 600 Opfern im Reichsgebiet aus. In Berlin wurden vermutlich mindestens etwa 100 Menschen erschossen, erschlagen oder auf andere Weise aus politischen, „rassischen” oder anderen Gründen umgebracht, fast ausnahmslos Männer. Bezieht man zahlreiche Suizide mit politischem Hintergrund ein, muss von noch deutlich mehr Opfern ausgegangen werden.

Lernen aus der Geschichte

Trautwein: NS-Kirchengeschichte wird nicht verdrängt

Donnerstag, 7. Februar 2013

... mehr mehr

Damit reagierte Trautwein auf den Berliner Historiker Manfred Gailus, der der Kirche mangelndes Interesse an einer Auseinandersetzung mit ihrer NS-Geschichte vorgehalten hatte. Gailus schrieb in einem Beitrag für den Berliner „Tagesspiegel” am Wochenende, „in jüngster Zeit stellt sich nicht selten der Eindruck ein, die Parole kirchenintern sei: Nun ist aber genug!”.
„Dieser Eindruck ist falsch”, betonte Trautwein unter Verweis auf verschiedene Veranstaltungen in diesem Jahr. Beispielsweise sei unter dem Motto „Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933-1945” zusammen mit der Topographie des Terrors ab März eine Vortragsreihe geplant. Zum Auftakt wird unter anderen Gailus am 19. März über den „Tag von Potsdam” und die Kirchen sprechen.

epd

Die Woche der Kanzlerin

Samstag, 2. Februar 2013

... mehr mehr

Der Bericht über die Eröffnung der Ausstellung "Berlin 1933 - Der Weg in die Diktatur" mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beginnt nach 4 Minuten 49 Sekunden und dauert ca. 80 Sekunden.

youtube

Ausstellung: „Berlin 1933” In der Zentrale der Täter

Donnerstag, 31. Januar 2013

... mehr mehr

Angela Merkel war gut beraten, diesen Ort für einen Auftritt am 80. Jahrestag der Vereidigung Hitlers zum Reichskanzler zu wählen. Nah am historischen Schauplatz, aber fernab von jeder staatlich gelenkten Geschichtspädagogik. Es waren engagierte Bürger, die vor 30 Jahren anfingen, für eine Umwandlung des Gestapogeländes in einen Ort der Aufklärung über das NS-Regime zu streiten. Eine Erfolgsgeschichte: 948 000 Besucher wurden 2012 gezählt, davon 60 Prozent aus dem Ausland.

Tagesspiegel

Germans tolerated Hitler's rise - Merkel

Donnerstag, 31. Januar 2013

... mehr mehr

The exhibition at Berlin’s „Topography of Terror Museum”, built on the site of the former Gestapo headquarters, tells the stories of 36 people who fell victim to the Nazis during a first year in power marked by boycotts of Jewish doctors, lawyers and shops.

„Human rights and freedom don’t defend themselves,” said Dr Merkel. „A society with a humane face needs people who have respect and responsibility for each other and who are ready to accept criticism.”

IRSHTIMES

Germany marks 80th anniversary of Hitler’s appointment as chancellor, paving the way to WWII

Mittwoch, 30. Januar 2013

... mehr mehr

A poster, front center, showing Adolf Hitler, right, and Reich Chancellor Paul von Hindenburg, left, is pictured at the „Berlin 1933 - the way to despotism” exhibition at the Topography of Terror museum in Berlin, Germany, Wednesday, Jan. 30, 2013. The Topography of Terror museum is located at the area where the headquarters of the Gestapo and SS were destroyed by allied bombing.
Speaking Wednesday at the opening of a new exhibit at the Topography of Terror memorial documenting Hitler’s election, Merkel noted that German academics and students at the time happily joined the Nazis only a few months later in burning books deemed subversive.

„The rise of the Nazis was made possible because the elite of German society worked with them, but also, above all else, because most in Germany at least tolerated this rise,” Merkel said.

 

The Washington Post