Aufstand der Erbsenzähler

Freitag, 5. Juli 2013

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Großer Aufmarsch der Uniformierten beim Reichsparteitag in Nürnberg. In den Zeitungen, so die Anweisung der NS-Propagandisten, sei „die Zahl der anwesenden SA-Männer generell mit 100.000 anzugeben, die Frankfurter Zeitung berichtete, es hätten 86.000 teilgenommen”.
Ein Beispiel von Widerstand deutscher Schriftleiter – jedenfalls für die Macher einer Ausstellung mit dem Titel „Zwischen den Zeilen? Zeitungspresse als NS-Machtinstrument”, die in den Räumen der Berliner „Topographie des Terrors” zu sehen ist.

TAZ

Heute Prozess um Eichmann-Akten. BILD verklagt Bundesnachrichtendienst

Mittwoch, 26. Juni 2013

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Professor Andreas Nachama, Direktor der Stiftung „Topographie des Terrors”, zu BILD.de: „Auch uns wurde vor zwei Jahren Einsicht in die BND-Akten für eine Ausstellung über Eichmann verweigert. Bei der Veröffentlichung der kompletten BND-Unterlagen zu Eichmann könnte es zu peinlichen Enthüllungen kommen. Schließlich war Hans Globke, der erste Chef des Bundeskanzleramtes und damit oberster Dienstherr des BND, ein ranghoher Nazi, der an der Entstehung der sogenannten Nürnberger Rassegesetze beteiligt war. Ich finde es einen Skandal, dass diese Eichmann-Unterlagen geheim bleiben sollen.”

bild.de

NS–Dok erinnert an den Eichmann–Prozess

Freitag, 21. Juni 2013

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Die Ausstellung wurde erstmals 2011 in Berlin in der „Topographie des Terrors” gezeigt. Obgleich nicht als Wanderausstellung konzipiert, war sie auch in Wien und Linz/Donau zu sehen. Köln ist nun ihre endgültig letzte Station.

koeln.de

Schreiben unter Hitler – befohlene Lügen und leise Zwischentöne

Montag, 10. Juni 2013

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Uneindeutig und widersprüchlich: Eine Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors beleuchtet die Rolle der Presse im Dritten Reich. Sie zeigt Aspekte, die man in der Diktatur nicht erwartet hätte.

Berliner Morgenpost

Dem Tod Respekt erweisen

Freitag, 24. Mai 2013

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Die Oper „Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung” von Viktor Ullmann entstand im Ghetto Theresienstadt. Tatsächlich sollte die Oper dort 1943 auch aufgeführt werden, doch die Mitwirkenden wurden nach Auschwitz deportiert. Jetzt ist das Werk in Berlin zu sehen.

Deutschlandradio Kultur

Hitlers tägliche Helfer „Zeitungspresse als Machtinstrument”

Mittwoch, 22. Mai 2013

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Der Titel der Ausstellung „Zwischen den Zeilen” ist der Autobiografie der langjährigen „FAZ”-Redakteurin Helene Rahms über „Mein Leben als Journalistin im Dritten Reich“ entlehnt. Zwischen den Zeilen wurde gelesen und von manchen auch geschrieben. Unter der Frage „,Gleichgeschaltete’ Leser?” heißt es auf einer der Fototafeln der Ausstellung, die der sehr anschauliche Katalog in Text und Bild wiedergibt: „Spätestens nach der Niederlage der 6. Armee in Stalingrad wurde die massive Manipulation der Kriegsberichterstattung den meisten Deutschen bewusst.” Doch „kritische Leser lasen ,zwischen den Zeilen’, erkannten Floskeln und Widersprüche und entnahmen auf diese Weise sogar dem ,Völkischen Beobachter’ Informationen über den tatsächlichen Kriegsverlauf.”

Tagesspiegel

Propaganda und Presse

Dienstag, 21. Mai 2013

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Das Berliner Dokumentationszentrum Topographie des Terrors eröffnet am Dienstagabend die Ausstellung „Zwischen den Zeilen? Zeitungspresse als NS-Machtinstrument”. Anhand von Originaltexten, 160 Fotos, erläuternder Dokumentation und Portraits von 13 Journalisten würden dabei die Rolle von Zeitungen für die nationalsozialistische Propaganda und der Handlungsspielraum von Verlegern und Journalisten deutlich, teilte das Dokumentationszentrum in Berlin mit.

Jüdische Allgemeine

Gestapo als Unterrichtsthema. Lernen am Ort der Täter

Dienstag, 30. April 2013

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Von der Sprachwoche in Berlin nimmt Anouk aus Allaire in der Bretagne auf ihrem Handy auch ein paar Bilder von der Gestapo mit. Für ihr Reisetagebuch knippst die 14-Jährige die Schwarz- Weiß-Aufnahme des ehemaligen Hauptquartiers in der Prinz-Albrecht-Straße 8, heute Niederkirchner Straße in Kreuzberg, von wo aus sich die Gestapo seit ihrer Gründung vor 80 Jahren, am 26. April 1933, zu einer der zentralen Institutionen des nationalsozialistischen Terrorapparates entwickelt hat.
Heute ist dort die Topographie des Terrors mit ihrer umfangreichen Ausstellung. Für Schüler aus ganz Deutschland und aus anderen europäischen Ländern sind außerschulische Lernorte wie die Topographie des Terrors eine wichtige, manchmal die erste und manchmal die einzige Anlaufstelle geworden, um sich im Detail und in ihrer Komplexität über die nationalsozialistischen Institutionen zu informieren, die die Verfolgung politischer Gegner, die Folter, Terror und die Ermordung der europäischen Juden organisierten.

Tagesspiegel

Der Film gleitet ab in alte Klischees

Mittwoch, 20. März 2013

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Klaus Hesse ist Hauptkurator der Stiftung Topographie des Terrors. Der Historiker beschäftigt sich vor allem mit NS-Fotografien:

„Bei ’Unsere Mütter, unsere Väter’ war ich von der Requisite überwiegend beeindruckt. Uniformen, militärisches Geschehen an der Front, Straßenszenen – das ist weitgehend gründlich und korrekt gemacht worden. Umso ärgerlicher, wenn es doch Ausreißer gibt: Das Büro des Gestapo-Sturmbannführers ist viel zu groß. Es gab im Reichssicherheitshauptamt und der SS-Führung in Berlin 1942 etwa 60 Sturmbannführer und 15 Obersturmbannführer, so etwas Besonderes war das nicht, keiner hat ein solches Zimmer gehabt. ...”

Berliner Morgenpost

Photos from Lodz Ghetto on exhibit at York U

Donnerstag, 28. Februar 2013

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Assembled by the Topography of Terror Foundation in Berlin, the exhibition draws upon nearly 12,000 contact prints held in the Lodz State Archive and includes excerpts from the Chronicle of the Lodz Ghetto and statements by former ghetto residents. It was shown at the United Nations in New York in 2012. In conjunction with the exhibition, York has scheduled a series of lectures, films and panels on issues related to Lodz, the Holocaust, and the use of photography and art as a vehicle for testimony and resistance. 

The Canadian Jewish News