Gedenken an die Deportation Berliner Juden an „Gleis 17”

Mittwoch, 15. Oktober 2014

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Der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Andreas Nachama, erinnerte auch an die Mitverantwortung der Deutschen Reichsbahn an den Deportationen. Mit Blick auf den aktuellen Streik der Lokführer stellte Nachama die rhetorische Frage, was gewesen wäre, wenn einige Lokführer in der NS-Zeit gestreikt hätten.

Berliner Morgenpost

Dreht sich Europas Geschichte nur um Deutschland?

Freitag, 26. September 2014

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der bei der Buchvorstellung in den Räumen der Topographie des Terrors, der Berliner Gedenkstätte an die Verbrechen der Gestapo, den Part des kritischen Kommentators übernommen hatte, war diese Aufwertung Deutschlands zum Maß aller europäischen Dinge sichtlich unheimlich. Wie auch die Vehemenz, mit der Simms historisch abgeleitete, steile Thesen in die aktuelle europapolitische Debatte wirft: Das lose föderative Prinzip des alten Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation, das in der EU nachwirke, reiche für deren Zusammenhalt nicht mehr aus. Europa müsse seine Kräfte „maximieren, statt sie zu diffundieren”.

Die Welt

Eröffnung der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie”-Morde

Dienstag, 2. September 2014

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Tiergartenstraße 4 - Nach dieser Verwaltungsadresse ist die erste systematische Vernichtungsaktion der Nationalsozialisten benannt: die Ermordung von geistig und körperlich behinderten Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten. Der Aktion T4 fielen europaweit über 200.000 Menschen zum Opfer. Die Zentrale für die Organisation der Morde befand sich in der Berliner Tiergartenstraße 4. Inzwischen steht auf dem Areal die Berliner Philharmonie.

swr2

Unfähig zum Ausbruch

Donnerstag, 14. August 2014

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„Hans Bayer. Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg” heißt die Schau in der Dokumentationsstätte „Topographie des Terrors”. Sie zeigt einen Mann, gefangen in einem diktatorischen System, aber unfähig, den Ausbruch zu wagen. „Ich würde sagen: Er war kein Nazi. Aber ich würde ihn als Mitläufer und auch als Mitwisser einstufen”, sagt Claudia Steur, Kuratorin der Ausstellung, über Bayer und fügt an: „Er war kein mutiger Mann.”

Süddeutsche Zeitung

Topographie des Terrors: „Hans Bayer - Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg”

Dienstag, 12. August 2014

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Bevor er unter dem Pseudonym Thaddäus Troll als Literat, Journalist und schwäbischer „Dichterfürst” bekannt wurde, war Hans Bayer von 1941 bis 1945 als Kriegsberichter der Wehrmacht an der Ostfront. Dieser Phase seines Lebens widmet sich die aufschlussreiche Ausstellung.

Kulturradio rbb

Thaddäus Troll - Berliner Ausstellung beschäftigt sich mit NS-Vergangenheit

Dienstag, 12. August 2014

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Er galt als schwäbischer „Dichterfürst”, Walter Jens nannte ihn einmal einen der „letzten großen Impressionisten deutscher Sprache”. Eine Ausstellung in Berlin geht jetzt der bisher weitgehend unbekannten Vergangenheit von Thaddäus Troll (1914-1980) als NS-Kriegsreporter nach.

Stuttgarter Nachrichten

Ausstellung zum Warschauer Aufstand Gauck würdigt Kampfeswillen der Polen

Mittwoch, 30. Juli 2014

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Also nutzte Gauck seinen Auftritt am Dienstag in der Topographie des Terrors in Berlin dazu, die Bedeutung des Kampfeswillens der Polen über ihr Land hinaus zu würdigen. „Eine der herausragenden Gaben Polens für seine Nachbarn in Europa ist die Botschaft mehrerer Generationen: Freiheit ist so kostbar, so lebensnotwendig, dass Menschen nicht nur von ihr träumen, sondern sie erkämpfen und verteidigen, und dies sogar notfalls mit dem Einsatz des eigenen Lebens“, sagte der deutsche Präsident in Anwesenheit seines polnischen Kollegen Bronislaw Komorowski. Dessen Verwandter General Bór-Komorowski war Oberbefehlshaber des Aufstandes.

Berliner Zeitung

Gauck würdigt das deutsch-polnische „Wunder”

Dienstag, 29. Juli 2014

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Unbedingter Wille zur Freiheit: Das verbindet Joachim Gauck zufolge die erfolgreiche Revolution in Polen 1989 mit dem äußerst blutig niedergeschlagenenen Warschauer Aufstand von August und September 1944. Bei der Eröffnung einer Berliner Open-Air-Ausstellung über die Erhebung in der polnischen Hauptstadt stellte der Bundespräsident in Anwesenheit des polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski diese zunächst etwas überraschende Verbindung her. ...
Die Ausstellung wird bis Ende Oktober auf dem Areal der Dokumentation Topographie des Terrors zu sehen sein, die das Wüten des Repressionsapparates aus SS und Gestapo in Deutschland und Europa behandelt.

Die Welt

Bundespräsident Gauck Polens Botschaft an die Nachbarn

Dienstag, 29. Juli 2014

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Für diese Ausstellung könne es wohl kaum einen angemesseneren Ort in Deutschland geben als das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, sagte der Präsident. Einen Ort, um den sich die Zentralen der Gestapo und der SS sowie das Reichssicherheitshauptamt gruppierten.

Frankfurter Rundschau

Für immer neugierig

Dienstag, 27. Mai 2014

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Er war der Erste, der den Ordnungskräften die Erlaubnis abrang, den Ku’damm für ein spartenübergreifendes Kulturereignis sperren zu dürfen. Theatertreffen, Jazzfest, Berlinale, die Festwochen und vor allem die großen Ausstellungsprojekte gaben ihm die Möglichkeit, die Kunst in ihrem geschichtlichen Kontext zu zeigen, Welt und Werk zusammenzudenken. „Die jüdischen Lebenswelten”, die große Preußen-Schau 1981, die Topographie des Terrors, die 750-Jahr-Feier, die „Reise nach Berlin” im Hamburger Bahnhof – das sind Fixpunkte im kollektiven Gedächtnis der geteilten Stadt geblieben.

Der Tagesspiegel