Der historische Ort nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus dem Areal der ehemaligen Zentralen des SS- und Polizeistaats allmählich eine brachliegende Freifläche. Bis Anfang der 1960er Jahre waren alle Gebäudereste gesprengt, abgerissen und abgeräumt. Seit 1961 war das planierte Gelände im Norden durch die Berliner Mauer begrenzt.

Zur 750-Jahr-Feier Berlins 1987 wurde der „wiederentdeckte” historische Ort mit den inzwischen freigelegten Gebäuderesten öffentlich zugänglich gemacht und die Dokumentation „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicher­heitshauptamt auf dem ‚Prinz-Albrecht-Gelände’” in einem Ausstellungspavillon eröffnet. 

1992 wurde die Stiftung Topographie des Terrors zunächst als unselbständige Stiftung öffentlichen Rechts gegründet. Der Bau eines Dokumentations­zentrums nach dem prämierten Entwurf des Schweizer Architekten Peter Zumthor aus dem Wettbewerb des Jahres 1993 wurde 2004 aufgegeben.

Im April 2005 lobte die Bundesregierung einen neuen Realisierungswettbewerb aus. Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors sowie des neu gestalteten historischen Geländes erfolgte am 6. Mai 2010.