Einzel-Zelle im Haus-Gefängnis. Foto: N. Leonard / Stiftung Topographie des Terrors


Das „Haus-Gefängnis”

Das „Haus-Gefängnis” ist das Gefängnis im Haus von der Gestapo.
1933 richtete die Gestapo in diesem Haus ein Gefängnis ein.
Gestapo ist die Abkürzung für Geheime Staats-Polizei.
Das war eine Polizei in der Nazi-Zeit.

In dem Gefängnis gab es 38 Einzel-Zellen
und eine große Gefängnis-Zelle für mehrere Personen.
Es war also nicht viel Platz in diesem Gefängnis.
Deshalb waren die meisten Menschen nur kurz in diesem Gefängnis.
Sie wurden schnell in andere Gefängnisse gebracht.
Oder sie wurden in den Konzentrations-Lagern ermordet.

Diese Linie im Boden zeigt, wo früher das Gefängnis stand. Foto: Nihad Nino Pusija / Stiftung Topographie des Terrors

Hier im Haus-Gefängnis wurden die Menschen verhört.
Das heißt:
Sie mussten viele Fragen beantworten.
Dabei wurden sie oft gefoltert.
Sie wurden zum Beispiel geschlagen und bedroht.
Das Gefängnis von der Gestapo war sehr bekannt.
Viele hatten davor Angst.
Viele Häftlinge haben sich aus Angst selbst umgebracht.
Viele Menschen haben in dem Gefängnis sehr gelitten.
Das waren zum Beispiel Menschen mit anderen Meinungen.
Oder Menschen mit einem anderen Glauben.
Oder Menschen, die gegen den National-Sozialismus gekämpft haben.