Bau-Denkmal Berliner Mauer

Nach dem 2. Welt-Krieg wurde Deutschland aufgeteilt.
Mitten in Deutschland war eine Grenze.
Es gab 2 deutsche Staaten.
Auf der einen Seite von dieser Grenze war die BRD,
die Bundes-Republik Deutschland.
Man sagt auch West-Deutschland.
Auf der anderen Seite von dieser Grenze war die DDR,
die Deutsche Demokratische Republik.
Man sagt auch Ost-Deutschland.

Für die Menschen in Deutschland war die Grenze schlimm.
Denn sie konnten ihre Familie und ihre Freunde nicht mehr besuchen.
Die Stadt Berlin wurde auch mit einer Grenze geteilt.
Sie teilte die Stadt in West-Berlin und Ost-Berlin.
In Berlin gab es an der Grenze eine Mauer.
Daran konnten die Menschen die Grenze sehr gut erkennen.
Denn die Mauer ging mitten durch die ganze Stadt.

Das ist die neue Tafel mit wichtigen Informationen zur Berliner Mauer. Sie steht am Haupt-Eingang.  Foto: Britta Scherer / Stiftung Topographie des Terrors.

So ist die Berliner Mauer entstanden
In der DDR waren viele Menschen unzufrieden.
Sie wollten mehr Freiheit und sie wollten ein besseres Leben.
Deshalb sind sehr viele Menschen aus der DDR geflüchtet.
Sie wollten nach West-Berlin und West-Deutschland.
In Berlin kamen die Menschen am Anfang ganz leicht über die Grenze:
Die Menschen konnten nach West-Berlin fahren und dort bleiben.

Die DDR wollte das verhindern.
Deshalb baute sie am 13. August 1961 eine Mauer durch Berlin.
Danach konnten die Menschen nicht mehr nach West-Berlin fahren.
Soldaten bewachten die Mauer.
Sie passten auf, dass niemand nach West-Berlin flüchtete.
Diese Mauer war 150 Kilometer lang.

So war die Mauer aufgebaut
Die Berliner Mauer bestand aus mehreren Teilen.
Es gab eine vordere und eine hintere Mauer.
Dazwischen war ein Grenz-Streifen.
Auf dem Grenz-Streifen fuhren Autos mit Soldaten.
Sie bewachten die Grenze.
Es gab außerdem Wach-Türme und viele Sperren.
Sie versperrten den Weg zur Mauer.
Es war sehr gefährlich, über die Grenze zu flüchten.
Viele Menschen haben es trotzdem versucht.
Dabei sind bis zum Jahr 1989 viele Menschen gestorben.
Die meisten von ihnen wurden von Grenz-Soldaten erschossen.

Das Ende der Berliner Mauer
Am 9. November 1989 öffnete die Regierung von der DDR die Mauer.
Die Menschen durften endlich wieder über die Grenze gehen.
Sie konnten wieder ihre Familien und ihre Freunde besuchen.
Dieser Tag wird auch „Mauer-Fall” genannt.

Wie kam es dazu?
Es gab viele Probleme in der DDR.
Deshalb waren die Menschen sehr unzufrieden.
Sie haben sich gegen die Regierung von der DDR gewehrt.
Viele Menschen sind geflüchtet.
Viele Menschen haben laut ihre Meinung gesagt.
Auch in anderen Ländern haben die Menschen gesagt:
Die Politik muss sich ändern.
Die Menschen wollten frei leben.
Deshalb konnte die Regierung in der DDR nicht mehr so weitermachen.
Sie musste die Grenze aufmachen.
Nach dem „Mauer-Fall” wurde die Mauer schnell abgerissen.
Schon nach einem Jahr war sie fast nicht mehr zu sehen.

Die Mauer als Denkmal
In der Niederkirchnerstraße in Berlin
steht noch ein altes Stück von der Berliner Mauer.
Früher war hier die Grenze zwischen 2 Stadt-Teilen.
Sie heißen Kreuzberg und Mitte.
Kreuzberg war damals in West-Berlin.
Mitte war damals in Ost-Berlin.
Das Stück Berliner Mauer wurde im Jahr 1990
unter Denkmal-Schutz gestellt.
Das heißt:
Es wurde nichts abgerissen oder verändert.
Es ist ein wichtiges Denkmal in Berlin.
Es erinnert an die Zeit, als die Stadt geteilt war.