Das Gelände der „Topographie des Terrors”

Mit einer Vielzahl historischer Spuren und Relikte ist das Gelände wesentlicher Bestandteil und „erstes Exponat” der Dokumentation „Topographie des Terrors”.

Zu den materiellen Spuren des historischen Orts gehören die freigelegten Reste der früheren (Gründerzeit-) Bebauung entlang der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße (heute Niederkirchnerstraße) und der Wilhelmstraße sowie der Kolonnade des ehemaligen Prinz-Albrecht-Palais. Erhalten sind außerdem die Kellerräume einer ehemaligen SS-Verpflegungsbaracke sowie Reste der Gefängnishofmauer. Darüber hinaus gibt es zwei Denkmale auf dem Gelände: das nicht freigelegte, durch einen Schotterbelag markierte Bodendenkmal mit den Fundamentresten des „Hausgefängnisses” der Gestapo-Zentrale und das Baudenkmal Berliner Mauer, das etwa 200 m lange Reststück der Berliner Mauer an der Niederkirchnerstraße.

Zum historischen Ort gehört außerdem das „Robinienwäldchen” an der Wilhelm- und Anhalter Straße. Nach Plänen der NS-Zeit sollten hier wie auch auf dem nordöstlichen Teil des Geländes statt der vorhandenen Bebauung zwei Monumentalbauten für das Reichssicherheits­hauptamt entstehen. Heute vermittelt das Wäldchen mit den Fahrpisten des ehemaligen „Autodroms” vor allem einen Eindruck von der Nutzung des Geländes in der Nachkriegszeit.