Führungen

Die Stiftung bietet Führungen durch die verschiedenen Ausstellungen des Dokumentationszentrums an.

FÜHRUNGEN FÜR EINZELBESUCHER

Für mindestens sieben Einzelbesucher werden kostenfreie Führungen durch die Hauptausstellung angeboten. Die Führungen dauern eine Stunde, die Teilnehmerzahl ist auf 17 Personen pro Gruppe beschränkt:

deutschsprachige Führung: Sonntags um 14.00 Uhr
englischsprachige Führungen: Sonntags um 15.30 Uhr

Interessenten melden sich bitte 30 Minuten vor Beginn der Führung bei der Besucherinformation an. Telefonische oder schriftliche Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

FÜHRUNGEN FÜR GRUPPEN

Die Stiftung bietet Gruppenführungen in verschiedenen Sprachen an.

Ab sofort können blinde Besucher und Menschen mit Sehbehinderung auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Führungen durch die Hauptausstellung wahrnehmen. Geschulte Referenten begleiten Gruppen auch in Leichter Sprache durch die Hauptausstellung. 

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das Online-Formular oder kontaktieren Sie Kulturprojekte Berlin:

Anmeldung
Telefon 030 254509-70
Fax 030 254509-77
E-Mail fuehrungen(at)topographie(dot)de


Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße

Hauptausstellung im Gebäude

Die Führung gibt einen Einblick in die innere Struktur des NS-Terrorapparates und sein Wirken zwischen 1933 und 1945. Im Mittelpunkt der Führung steht die Frage, wie die Mitarbeiter dieses Apparates die Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen in Deutschland und ganz Europa planten, organisierten und umsetzten und was dies für die Opfer bedeutete. Die Führung endet mit der Frage nach dem Umgang mit diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland. Andere Themenschwerpunkte können bei der Anmeldung vereinbart werden.
Anmeldung

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 70 Euro; Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei
Teilnehmerzahl: mindestens 7 Personen, max. 17 Personen pro Gruppe

 

„Was damals Recht war ...” – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht
Wechselausstellung im Gebäude von 24. März bis 17. April 2017

Am 25. März und 8. April 2017 finden jeweils um 14 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt.

Die Ausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst zwischen 2002 und 2009 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. Im Zentrum der Präsentation stehen Fallgeschichten, bei denen es nicht nur um Personen geht, die als Deserteure abgeurteilt wurden, sondern auch um so genannte Wehrkraftzersetzer und Volksschädlinge. Darüber hinaus werden Biografien von Angehörigen des Widerstandes in besetzten europäischen Ländern dargestellt. Zum Schluss nimmt die Ausstellung die Ausgrenzung und Nichtachtung überlebender Justizopfer in den deutschen Nachkriegsstaaten in den Blick.

 

Der historische Ort „Topographie des Terrors”
Geländerundgang (Open-Air)

Der Geländerundgang lädt zur historischen Spurensuche am Ort der ehemaligen NS-Terrorzentralen ein und ermöglicht unter fachkundiger Anleitung eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und dem Umgang mit diesem „Täterort” nach 1945.
Anmeldung

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 70 Euro; Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei
Teilnehmerzahl: mindestens 7 Personen, max. 17 Personen pro Gruppe