Führungen

Die Stiftung bietet Führungen durch die verschiedenen Ausstellungen des Dokumentationszentrums an.

FÜHRUNGEN FÜR EINZELBESUCHER

Für mindestens sieben Einzelbesucher werden kostenfreie Führungen durch die Hauptausstellung angeboten. Die Führungen dauern eine Stunde, die Teilnehmerzahl ist auf 17 Personen pro Gruppe beschränkt:

deutschsprachige Führungen: Sonntags um 14.00 Uhr
englischsprachige Führungen: Sonntags um 15.30 Uhr

Interessenten melden sich bitte 30 Minuten vor Beginn der Führung bei der Besucherinformation an. Telefonische oder schriftliche Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

FÜHRUNGEN FÜR GRUPPEN

Die Stiftung bietet Gruppenführungen in verschiedenen Sprachen an.

Ab sofort können blinde Besucher und Menschen mit Sehbehinderung auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Führungen durch die Hauptausstellung wahrnehmen. Geschulte Referenten begleiten Gruppen auch in Leichter Sprache durch die Hauptausstellung.

Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße

Hauptausstellung im Gebäude

Die Führung gibt einen Einblick in die innere Struktur des NS-Terrorapparates und sein Wirken zwischen 1933 und 1945. Im Mittelpunkt der Führung steht die Frage, wie die Mitarbeiter dieses Apparates die Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen in Deutschland und ganz Europa planten, organisierten und umsetzten und was dies für die Opfer bedeutete. Die Führung endet mit der Frage nach dem Umgang mit diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland. Andere Themenschwerpunkte können bei der Anmeldung vereinbart werden.
Anmeldung

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 70 Euro; Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei
Teilnehmerzahl: mindestens 7 Personen, max. 17 Personen pro Gruppe


Deutschland 1945. Die letzten Kriegsmonate.

Sonderausstellung im Gebäude bis 3. Januar

Obwohl Anfang 1945 die militärische Niederlage des Deutschen Reichs offensichtlich war, setzte die Regierung Hitler den Krieg fort und nahm den Tod unzähliger Menschen und die Zerstörung des eigenen Landes bewusst in Kauf. Unter Einsatz massiven Terrors versuchte sie, den Zerfall der inneren Ordnung zu verhindern. Die Bevölkerung befand sich in einem permanenten Spannungsfeld zwischen Zerstörung, Terror, Orientierungslosigkeit und Zukunftsangst. Anhand von Einzelbeispielen beleuchtet die Ausstellung die Bandbreite unterschiedlicher Handlungsweisen.
Anmeldung

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 70 Euro; Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei
Teilnehmerzahl: mindestens 7 Personen, max. 17 Personen pro Gruppe


"Das Gesicht des Gettos".
Bilder jüdischer Photographen aus dem Getto Litzmannstadt 1940-1944"
Sonderausstellung im Gebäude von 13. Januar bis 28. März

Die Ausstellung "Das Gesicht des Gettos. Bilder jüdischer Photographen aus dem Getto Litzmannstadt 1940-1944", die bereits 2010 im Dokumentationszentrum gezeigt wurde, ist ab 13. Januar 2016 noch einmal zu sehen. Im Auftrag des Litzmannstädter "Judenrates" machten einige jüdische Photographen tausende Bilder von nahezu allen Bereichen des Gettolebens. Die fast 12.000 erhaltenen Kontaktabzüge befinden sich heute im Staatsarchiv Lodz. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von ca. 50 groß­formatigen Fotografien.

Anmeldung

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 70 Euro; Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei
Teilnehmerzahl: mindestens 7 Personen, max. 17 Personen pro Gruppe

Der historische Ort „Topographie des Terrors”

Geländerundgang (Open-Air)

Der Geländerundgang lädt zur historischen Spurensuche am Ort der ehemaligen NS-Terrorzentralen ein und ermöglicht unter fachkundiger Anleitung eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und dem Umgang mit diesem „Täterort” nach 1945.
Anmeldung

Dauer: 1 Stunde
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Schwedisch
Preis pro Gruppe: 70 Euro; Führungen sind für Gruppen aus den Bereichen der schulischen Bildung und der Erwachsenenbildung nach Vorlage einer Bescheinigung kostenfrei
Teilnehmerzahl: mindestens 7 Personen, max. 17 Personen pro Gruppe


Telefon 030 254509-70
Fax 030 254509-77
E-Mail fuehrungen(at)topographie(dot)de