Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

In Schöneweide befindet sich das letzte noch weitgehend erhaltene ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte es zu den mehr als 3.000 über das Stadtgebiet verteilten Sammelunterkünften für Zwangsarbeiter. Im Sommer 2006 wurde auf einem Teil des heute denkmalgeschützten historischen Geländes das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. Seit Ende August 2010 ist mit "Baracke 13" eine gut erhaltene Unterkunftsbaracke im Rahmen von Führungen zugänglich.

 

"Baracke 13" mit Blick auf die Köllnische Straße

 

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, eine Abteilung der Stiftung Topographie des Terrors, wird als Ausstellungs-, Archiv- und Lernort kontinuierlich weiterentwickelt. Die derzeitige Dauerausstellung „Bausteine“ informiert über die Geschichte des Lagers und die Entstehungsgeschichte des Dokumentationszentrums. Hinzu kommen wechselnde, auch internationale Gastausstellungen zur NS-Zwangsarbeit, ergänzt durch Begleitveran­staltungen, Führungen und weitere pädagogische Angebote. In Vorbereitung ist eine Dauerausstellung zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit.

Besucherinformation
Flyer (PDF ca 600KB):

Aktuelle Wechselausstellungen
"Zwangsarbeit in Berlin 38-45", "Bausteine", "Zwangsarbeit und Arisierung, Warnecke und Böhm - Ein Beispiel" und "Die Preisträger - Wettbewerb zur Realisierung einer Dauerausstellung"


Öffentliche Führungen
So, 5. Februar 2012, 15 Uhr
So, 4. März 2012, 15 Uhr

Veranstaltungen
So, 20. Mai 2012


Öffnungszeiten

Di-So 10 - 18 Uhr

Eintritt frei

Schließtage

24. und 31. Dezember / 1. Januar

Rollstuhlgeeignet

Führungen unter 030 63902880 o. schoeneweide(at)topographie.de

Verbindungen
S-Bahnhof Schöneweide (ca. 10 Minuten zu Fuß)
Bus: 160, 167 (Haltestelle Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit)

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Berlin-Schöneweide
Britzer Straße 5
12439 Berlin

Tel. +49 (0)30 6390 288 0
Fax: +49 (0)30 6390 288 29
schoeneweide(at)topographie.de