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[...] Die SS war sehr genau. Jeder mußte einen Büroraum betreten und wurde nach dem Namen, dem Geburtsdatum und der Wohnung gefragt. Die Angaben wurden anscheinend mit einer Kartei verglichen, denn bei mir rief der Gestapo-Mabb: "Mischling 1. Grades!" - "Arisch versippt?" wurde ich daraufhin gefragt. Ich bejahte. "Ab zur Rosenstraße!" Ich mußte noch einen Schein unterschreiben, wonach ich mein Eigentum dem Deutschen Reich überlassen würde. Das war für mich selbstverständlich unwichtig. Aber "Rosenstraße" - was hatte das zu bedeuten? Ich kannte die Straße. Jeder Jude in Berlin wußte, daß in der Heidereutergasse die älteste Synagoge Berlins stand, die "Alte Synagoge". Sie lag in einem Hinterhof, der zu einem Eckgebäude gehörte,. Ecke Heidereutergasse/Rosenstraße. Dieses Eckhaus war ein Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde. Wieder bestieg ich einen Lastwagen.
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