• Informationstafel am Gedenkort Synagoge Grunewald.
  • Informationstafel am Gedenkort Synagoge Grunewald.

Gedenkort Synagoge Grunewald

1923 wurde in der Franzensbader Straße 7-8 die Synagoge Grunewald eingeweiht. Der „Synagogenverein Grunewald” hatte die um 1900 erbaute Villa erworben und zu einer Synagoge mit 400 Plätzen umgebaut. Von außen blieb das ehemalige Tanz- und Ausflugslokal nahezu unverändert. In der Pogromnacht im November 1938 in Brand gesetzt, wurde die Ruine 1941 abgerissen.

Juden in Wilmersdorf

In der Weimarer Republik hatte Wilmersdorf mit 13,5% den höchsten Anteil jüdischer Bewohner aller Berliner Bezirke. Seit 1921 kam es hier zur Gründung mehrerer Synagogen. Der „Synagogenverein Grunewald” richtete in der Delbrückstraße 20 auch eine eigene Religionsschule ein. Der Rabbiner der Grunewald-Gemeinde war von 1925 bis 1936 Dr. Emil Bernhard Cohn, der sich auch als Schriftsteller einen Namen machte.

 

Zum Gedenkort Synagoge Grunewald ist eine Publikation erschienen.