Topographie des Terrors
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Sicht auf die Baustelle

Am 2. November 2007 erfolgte der offizielle Start für den Neubau des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“. Eine Webcam liefert täglich aktualisierte Bilder des Baugeschehens.

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Der Besuch der Dauerausstellung „Topographie des Terrors“ wird voraussichtlich während der gesamten Bauzeit gewährleistet sein.

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
– Neubau und Gestaltung des historischen Geländes –

Mit inzwischen über 500.000 Besuchern im Jahr gehört die „Topographie des Terrors“ zu den meist besuchten Erinnerungsorten und Museen in Berlin. An dem Ort, an dem sich während des „Dritten Reichs“ die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts befanden, informiert sie seit 1987 über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats und macht mit einer Dauerausstellung die europäische Dimension der NS-Schreckensherrschaft sichtbar.

Ziel des im April 2005 von der Bundesregierung ausgelobten offenen, internationalen Realisierungswettbewerbs war es, an diesem „Ort der Täter“ eine Gesamtkonzeption für das Gelände der „Topographie des Terrors“ und ein neues Dokumentationszentrum zu entwickeln, das der nationalen und internationalen Bedeutung des historischen Orts im Zentrum der Hauptstadt gerecht wird, gleichzeitig aber diesen „Ort der Täter“ nicht überhöht. In Anbetracht der nichtrealisierten Wettbewerbe von 1983/84 und 1992/93 umfasste die Wettbewerbsaufgabe sowohl ein Konzept für die Gestaltung des „historischen Orts“ mit seinen zahlreichen materiellen Spuren als auch den Entwurf für ein Ausstellungsgebäude mit begleitenden wissenschaftlichen und pädagogischen Funktionen. Das Preisgericht prämierte im Januar 2006 den Entwurf der Architektin Ursula Wilms (Heinle, Wischer und Partner, Berlin) und des Landschaftsarchitekten Professor Heinz W. Hallmann (Aachen), der einstimmig zur Ausführung empfohlen wurde.

Am 2. November 2007 erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz der offizielle Baubeginn für das neue Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" mit Ministerialdirektor Professor Dr. Hermann Schäfer, Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit und Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Bauherr des neuen Dokumentationszentrums ist der Bund. Die Durchführung des Bauprojekts, das gemeinsam von Bund und Land Berlin finanziert wird, übernimmt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Weitere Informationen zur Entwicklung des Projekts „Topographie des Terrors“ und des Bauprojekts finden Sie unter:
>> Informationen zur Stiftung Topographie des Terrors
>> Das Bauprojekt (PDF ca. 5MB)


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