Gisela von der Aue

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Gisela von der Aue, Justizsenatorin des Landes Berlin

„Die Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Sitzes der Geheimen Staatspolizei des NS-Regimes mahnt uns eindringlich zum Einsatz für Freiheit und Bürgerrechte in Deutschland und in der Welt. Mit dem Dokumentationszentrum erhält die begleitende Ausstellung eine dauerhafte Unterbringung. Mich beeindruckt vor allem die umfangreiche Verglasung des geplanten Neubaus. Sie ermöglicht es dem Besucher, aus dem Inneren des Dokumentationszentrums immer wieder auf das Außengelände zu schauen, das ebenfalls neu gestaltet wird. Wir wünschen dem entstandenen Ensemble auf der ‚Topographie des Terrors’ auch in Zukunft viele interessierte Gäste sowie der Stiftung eine weiterhin erfolgreiche Arbeit.”

Wolfgang Tiefensee

Sonntag, 10. Mai 2009

Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung

„Zukunft braucht das Nachdenken über die Herkunft. Auch wenn die Vergangenheit furchtbar und schmerzlich ist - wir haben die Verantwortung, sie lebendig zu halten. Das ist unverzichtbar für uns und unsere Nachfahren. Möge dieser Ort beitragen dazu, dass nie wieder so Schreckliches geschieht.”

Bei einem Rundgang durch den Rohbau des künftigen Ausstellungsgebäudes

Charlotte Knobloch

Sonntag, 10. Mai 2009

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland

„‚Topographie des Terrors’ - ein Ort, an dem die größten Menschheitsverbrechen an den europäischen Juden geplant wurden, ein Ort des Gedenkens und Mahnens, der die Verantwortung für die Zukunft des jüdischen Volkes in unsere Reihen trägt.”

Bei einem Rundgang durch den Rohbau des künftigen Ausstellungsgebäudes

Roman Kent

Montag, 23. März 2009

Roman Kent, Chairman, American Gathering of Jewish Holocaust Survivors

„Memories that can never be forgotten...”

Dr. Joachim Pfeiffer

Donnerstag, 12. Februar 2009

Dr. Joachim Pfeiffer, Mitglied des Deutschen Bundestages

„Erinnern und Gedenken benötigen, neben Veranstaltungen und schriftlichen Zeugnissen, authentische Orte. Sie machen Vergangenheit spürbar und fühlbar. Ich danke der Stiftung und ihren Verantwortlichen für ihre wertvolle Arbeit durch die Schaffung eines authentischen Ortes. Geschichte rational und emotional zu vermitteln und damit die Erinnerung im hohen Maße zu wahren - eine herausragende Aufgabe.”

Bei einem Besuch der Bibliothek der Stiftung

Dr. Jürgen Rüttgers

Montag, 18. August 2008

Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

„In Trauer um die Toten, in Hoffnung, daß so etwas nie wieder geschieht”

Dr. Bernhard Lander

Donnerstag, 10. April 2008

Dr. Bernhard Lander, President, Touro University

„For many, many generations the german people composed of catholics, protestants, jews and non-believers lived together in harmony and created great centers of learning and creativity. Hitler in a few years destroyed this great historic tradition. In this same few years he almost destroyed european jewry. But jewish history has taught us many attempts to destroy the jewish peaople but we always survived our bitter enemies. The arc of Titus is a symbol of this historic fact and so too again in the future the german people composed of catholics, protestants and jews will bulid a great center of culture on foundations of mutual respect, harmony and trust.”

Parlamentsfraktion Platforma Obywatelska, Polen

Montag, 3. März 2008

Vertreter der Parlamentsfraktion PO, Polen

„Die Erinnerung an die Geschichte, auch an die allergrausamste, muß ewig bleiben. Sie kann aber nicht die Bildung einer neuen Geschichte in den Beziehungen zwischen den Staaten aufhalten.”

Foto: Vertreter der Parlamentsfraktion Platforma Obywatelska (Bürgerplattform), Polen: Zbwigniew Chelbowski, Krzysztof Lisek, Grzegosz Dolniak, Slawomir Rybicki, Wlady Dzikowski, Pawel Olszewski

Yoram Ben-Zeev

Donnerstag, 14. Februar 2008

Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel

„Was die Augen sehen und die Ohren hören, weigert sich das Herz immer noch zu glauben. So geschah es in der Stadt Berlin, der Hauptstadt des ‚Dritten Reiches’: Vor den Augen aller wurde das menschliche Antlitz zerstört.
Geht man schweigend an den stummen Zeugnissen vorbei, meint man, unter der Erde die Schreie der Gefolterten in den Kellern der Gestapo zu hören. Für mich als Angehörigem des jüdischen Volkes, als Botschafter des Staates Israel in Berlin und als Mensch weckt der Besuch dieses besonderen Museums die Verpflichtung eines jeden Einzelnen, sich nicht abzuwenden und die Augen zu verschließen, sondern aufzustehen, um das Böse zu bekämpfen.
Der heutige Besuch wird sich in meinem Gedächtnis einprägen, insbesondere dank der ruhigen, empfindsamen und intelligenten Führung von Herrn Nachama, dem mein Dank gebührt.”

Staatssekretär a.D. Ulrich Arndt

Dienstag, 24. Juli 2007

Staatssekretär a.D. Ulrich Arndt, 1. Vorsitzender des Vereins Lebenshilfe

„Ich freue mich sehr, dass nach jahrelangem Tauziehen um der Bedeutung der Erinnerungsstätte äquivalente Räumlichkeiten nunmehr ein glückliches Ende gefunden wurde. Der Stiftung und ihren Verantwortlichen ist für ihren unermüdlichen Einsatz und das hohe historische und wissenschaftliche Niveau der Ausstellungen besonders zu danken.”

Anläßlich eines Besuchs der Bibliothek der Stiftung in der Stresemannstraße 111