Freitag, 30. Juli 2010

Seit 25. August: Ausstellung „Berlin 1933-1945”

Die dritte Dauerausstellung des Dokumentationszentrums wird ab 25. August in den Ausgrabungen entlang der Niederkirchnerstraße zu sehen sein: „Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror”.  Die Ausstellung thematisiert die historische Rolle Berlins als Hauptstadt des „Dritten Reichs”. In der deutschen Hauptstadt hatten nicht nur alle Ministerien ihren Sitz, hier etablierten die Nationalsozialisten auch die wichtigsten Terrorbehörden. Berlin sollte auf Wunsch Hitlers zur künftigen „Welthauptstadt Germania“ ausgebaut werden. Den Beginn des Krieges erlebten die Berliner zunächst als schnelle Abfolge von Siegen. Erst in der zweiten Kriegshälfte führte der Luftkrieg um Berlin zu einer erheblichen Verschlechterung der Lebensbedingungen. Bis heute sind die Spuren der NS-Herrschaft in der Stadt gegenwärtig.